WordPress Speedup: langsame Blogs schneller machen

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Grundsätzlich läuft WordPress recht performant. Ist der Server nicht richtig konfiguriert oder werden bestimmte Plugins eingesetzt, kann sich das schnell zum Negativen ändern. Das ist ein Problem, denn sowohl User als auch Suchmaschinen mögen langsame Systeme gar nicht.

 

wordpress
Speedup für WordPress Blogs

WordPress läuft zu langsam, was tun? Dieser Frage geht der Beitrag nach und hilft leidgeplagten Webmastern, eine Antwort und sogar eine Lösung zu finden.

Häufigste Ursachen für langsame Webseiten

Es ist unmöglich, alle Eventualitäten zu berücksichtigen, doch die häufigsten sollte man sich zu Gemüte führen und checken. Hier eine Liste mit problematischen Punkten, die gerne vergessen werden. Oft kein Wunder, denn nicht jeder Webmaster ist ein technikaffiner Freak.

Zu langsamer Server

Da Server heutzutage fast immer gehostet werden, liegt es meist am gewählten Tarif. Ein virtueller Server ist Standard bei den günstigen Paketen. Das bedeutet, man teilt ihn sich mit anderen Kunden. Dagegen hilft nur eins: Mehr Geld ausgeben und in einen besseren Tarif wechseln. Ganz grob könnte man sagen, dass man mindestens 5 Euro pro Monat ausgeben muss, um was halbwegs gescheites zu bekommen. Besser ist ein Root Server, also eine eigene Maschine. Empfehlung für alle, die keine Zeit für lange Konfigurationen haben und keine Linux-Freaks werden wollen: sich einen Managed Server zulegen!
Eine Entscheidungshilfe gibt es in der Übersicht zum WordPress Hosting.

Auch eine schlechte Netzwerkanbindung kann Ursache für Performanzprobleme sein. Dann allerdings ist entweder der Provider schlecht oder die Webpräsenz hat derart viele User, dass ein schnelleres Hosting keine Frage mehr ist. Auch bei großen Uploads kann das Netzwerk in die Knie gehen (als Uplink bezeichnet, Strato etwa verlangt bei den Servern ein paar Euro mehr für eine höhere Upload-Rate ab einem bestimmten Volumen).

Zu wenig zugeteilter Hauptspeicher

Was bringt der beste Rechenknecht, wenn man der Software nicht genügend Arbeitsspeicher zuweist. Im Standard ist nämlich für PHP, die Basis von WordPress, nur ein geringer Teil des RAM-Speichers freigegeben. Den sollte man besser deutlich erhöhen. Bei Root Servern kann man beliebig nach oben gehen, natürlich innerhalb der Grenzen des verfügbaren Hauptspeichers. Da geht auch schon mal ein Megabyte. Bei den Spartarifen, die die meisten Webmaster buchen, sind nur wenige hundert Kilobyte möglich. Die Obergrenze sollte man ausprobieren. Sie ist dann überschritten, wenn die eigene Homepage nach Speichererhöhung nicht mehr aufgebaut wird!

Hier gibt es eine Anleitung für das Tuning der entscheidenden Parameter.

Schlecht programmierte Plugins

Das ist die am schwierigsten zu behebende Ursache: Der Einsatz einer nützlichen Erweiterung, die auch noch tut, was sie soll. Sobald man aber mehr als hundert Webseiten (Artikel, Seiten oder Beiträge) angelegt hat, geht die Erweiterung in die Knie.

Oder man will ganz verrückte Dinge tun wie 50000 Seiten automatisch anlegen. Dann merkt man schnell, welches Plugin dafür sorgt, dass ein Insert eine Sekunde dauert anstatt wie erwartet einen Bruchteil dieser Zeit. Hier ist als Negativvertreter das ansonsten tolle Plugin Shareaholic zu nennen, mit dem man Social Media Funktionen zum Teilen von Beiträgen schnell und schick hinzufügen kann.

Bestimmte Programme zeigen im Dashboard Statistiken an, so etwa das beliebte SEO Plugin von Yoast. Yoast zählt für eine Statistik die Texte, die sehr gut zum gewählten Focus Keyword passen und jene, für die das nicht zutrifft. Kein Problem bei 40 Beiträgen, aber schon eher bei 500.

Abhilfe bei langsamen Plugins

Ist WordPress zu langsam, dann der Reihe nach die Erweiterungen deaktivieren, die man im Verdacht hat. Und zwar so lange, bis der Übeltäter gefunden wurde. Als Programmierer könnte man dann das Problem dort suchen und vielleicht auch lösen. Besser ist aber, eine neue Erweiterung zu suchen und einzusetzen. Das macht weniger Arbeit, mehr Spaß und man kann Updates imer noch fahren!

Weitere Tipps

Das kostenlose online Tool Pagespeed Insights von Google testet Webseiten auf deren Geschwindigkeit und zeigt Optimierungsmöglichkeiten.

Auch sollte man die Webmaster Tools von Google einsetzen, um die Klickraten und die Anzahl der von Google indizierten Seiten im Auge zu behalten. Das verrät auch, ob der Server langsam ist oder ob Suchmaschinen schnell indizieren können.

Mit der WordPress Erweiterung WP Smushit können bereits komprimierte Bilder weiter verkleinert werden, gut für die Ladezeit der Website.

Das geniale Tool namens Query Monitor zeigt dem Admin besser noch als das WordPress Dashboard an, welche Queries langsam waren, wie lange der Seitenaufbau gedauert hat und auch, was der Call Stack der einzelnen Anfragen an die Datenbank war. Damit kann man auch recht schnell rausfinden, warum es 10 Sekunden gedauert hat, bis das Bearbeiten eines Beitrags möglich war oder warum das Dashboard sich nur so langsam aufgebaut hat!

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          • Neu aufgelegt und aktuell

          Nachteile

          • für absolute Anfänger ungeeignet

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          Dr. Klaus Meffert
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          Dr. Klaus Meffert

          Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt 30 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps, Web, Online-Marketing, IT-Beratung) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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