Website Boosting #30: Interne Verlinkung 2.0

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Interne Links sind ein geeignetes Mittel, um die Suchmaschinenoptimierung einer Webseite positiv zu beeinflussen und mehr Traffic und Umsatz ohne neue Inhalte zu generieren.

Website Boosting

In Ausgabe 30 der SEO Zeitschrift Website Boosting wird dargestellt, wie die interne Verlinkung einer Website verwendet werden kann, um sie aus Sicht einer Suchmaschine aufzuwerten.
Die interne Linkstruktur einer Seite bietet oft Optimierungspotential, um an Sichtbarkeit zu gewinnen. Viele Seiten innerhalb eines Portals werden nur durch interne Links referenziert und besitzen keine Backlinks.

Der Google PageRank Algorithmus besitzt immer noch Relevanz, auch nach diversen Google Updates wie Penguin oder Phantom. Entgegen der allgemeinen Auffassung wird die Linkkraft einer Seite nicht gleichmäßig auf alle Links verteilt. Stattdessen benutzt Google das Modell des Reasonable Surfers, also eines aufgeklärten Besuchers der Website. Ist ein Link am Ende eines Artikels bzw. ist es weniger wahrscheinlich, dass dieser angeklickt wird, so erhält er weniger Linkkraft über die PageRank Vererbung als ein Link, der beispielsweise prominent in einer Überschrift platziert ist.

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Übrigens legt der PageRank einer Seite auch fest, wie hoch das Crawl Budget einer Seite ist. Daraus bestimmt sich u.a., wie viele Subdomains beim Crawlen berücksichtigt werden.

Die Bewertung der Relevanz interner Links wird durch Google anhand einer Analyse der Seitenstruktur vorgenommen. Sie berücksichtigt Elemente im Quellcode wie Logo, Navigationselemente, Fußzeilen, Sidebars und den Hauptinhalt.

Die interne Verlinkung sollte letztendlich so gewählt und gestaltet werden, dass sie eine maximale Usability für den Benutzer herbeiführt. Der Nutzer soll die Entscheidung für den nächsten Klick möglichst leicht gemacht bekommen.

Wichtig ist insbesondere die Hauptnavigation, in der auch ein Location Breadcrumb positiv zur Geltung kommen kann (wie etwa bei Spiegel Online). In Verbindung mit der Sekundärnavigation sollte die Webpräsenz thematisch sinnvoll und leicht verständlich gegliedert werden, um eine Keyword Kannibalisierung zu vermeiden. Die Verwendung von Taxonomien hilft hierbei ebenso wie das sogenannte Siloing. Beispielsweise führt die Hauptnavigation der New York Times lediglich hin zu den unterschiedlichen Ressorts, nicht aber weiter nach unten in Detailseiten hinein.

Eine gut gestaltete interne Verlinkung gewährleistet also eine für Suchmaschinen und für den Nutzer bessere Webseite, die letztendlich ein höheres Ranking und einen höheren Nutzwert aufweisen kann.


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Dr. Klaus Meffert

Geschäftsführer bei IT Logic GmbH
Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt über 25 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps,Web, Online-Marketing,) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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