Webseitenoptimierung: Ladezeiten verringern mit System

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Nicht nur als Ranking-Faktor ist die Ladezeit einer Webseite entscheidend. Auch der Besucher freut sich, wenn eine Webseite optimiert ist und schnell lädt.

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Maßnahmen für die Webseitenoptimierung

Viele Webmaster merken erst, dass ihre Webseite zu langsam lädt, wenn sie es gefühlt wahrnehmen. Es reicht allerdings schon lange nicht mehr, wenn eine Seite nach gefühlt kurzer Zeit aufgebaut ist. Ein neutraler Webpage Speed Test gibt einen besseren Hinweis. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Website mit PageSpeed Insights von Google prüfen. Mit dem Ping Test kann man sehen, wie gut eine Webpräsenz von verschiedenen Kontinenten aus erreichbar ist.

Ohne Webseitenoptimierung ist es kaum vorstellbar, dass die Ladezeit einer Seite gut oder auch nur ausreichend ist. Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Geschwindigkeit beeinflussen. Die wichtigsten davon werden vorgestellt. Wenn der Server schnell Inhalte liefert, freuen sich die Besucher und die Suchmaschinen! Vor allem, wenn über mobile Endgeräte wie Smartphones auf das Internet zugegriffen wird, denn dort mangelt es oft an einer wirklich guten Anbindung.

Wahl des Webspace Providers

Sicher hat kaum jemand heutzutage einen eigenen Server in Betrieb, sondern verwendet einen professionellen Provider. Da diese heute Dumping Preise anbieten, bieten viele Tarife nur virtuelle Server oder ganz kleine Maschinen. Auf jeden Fall empfehlenswert sind die Tarife von Strato, die ein paar Euro im Monat kosten.

eins und eins (1&1) ist ebenfalls ein zuverlässiger Provider. Man sollte hier aber nicht einen der sehr günstigen Tarife nehmen, denn diese sind nicht besonders performant und bringen Probleme in der Ladezeit mit sich.

All-inkl ist ein Innovativer Hosting Dienst, der 3 Monate lang gratis einen Tarif anbietet und zwar inklusive dreier Domains, WordPress, MySQL, PHP und allem, was man braucht. Erst wenn man drei Monate zufrieden hinter sich hat, zahlt man ab dem 4. Monat. Vorige Kündigung jederzeit möglich, ohne Kosten.

Bilder komprimieren

Häufig sind große Bilder ein Problem, das im Rahmen einer Webseitenoptimierung leicht gelöst werden kann. Mit dem genialen WordPress Plugin WP Smush kann man beliebige Bilder verlustfrei komprimieren. Das ist sogar möglich für JPEG-Dateien, also solche, die bereits in der Größe reduziert wurden! WP Smush verringert die Bildgrößen automatisch beim Hochladen in WordPress. Man kann die Erweiterung auch im Batch laufen lassen und beispielsweise 50 Images, die bereit früher hochgeladen wurden, nachträglich optimieren.

Bildgröße und Dateiformat richtig wählen

Man sollte allerdings Bilder grundsätzlich nicht größer anlegen als sie benötigt werden. Hier auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE ist keines der manuell eingebundenen Bilder breiter  als 650 Pixel, der modernen Bildbearbeitung mit Hilfe von freien Tools sei dank! Außerdem braucht man fast nie PNG-Dateien, sondern sollte JPEGs verwenden und zwar mit einer Qualität von vielleicht 85% oder sogar noch weniger (je nach Motiv).

Diese Tipps gelten eventuell nicht für Fotografen, die gerne mal Bildschirm füllende Motive präsentieren, für den Normalsterblichen reichen aber kleine Bilder fast immer! Gute Bilder gibt es übrigens bei Fotolia. Man kann ein kostengünstiges Abo abschließen und erhält die Lizenz zum Verwenden der hochwertigen Bilder. Besser, also bei Google Images zu suchen und illegal Files einzubinden!

WordPress Plugins

Wer das Content Management WordPress verwendet, der kann auf Erweiterungen zurückgreifen, die HTML, CSS und Javascript Files komprimieren und zusammenassen. Eine davon ist WP SuperCache, die sehr populär ist. Ich empfehle allerdings stattdessen das Plugin Autoptimize zu verwenden, da es mehr kann und besser funktioniert. Man kann übrigens bestimmte Codes gegen das Optimieren mit Autoptimize  sperren. Dazu verwendet man folgende Steuercodes:
<!-- noptimize -->
Hier Einbindung von nicht zu optimierenden Skripten oder PHP-Code
<!-- /noptimize -->

Server konfigurieren

Mit Hilfe der htaccess Datei kann man die automatische Komprimierung für Dateien einschalten. Weitere Infos dazu und wie man den Inhalt der Datei gestalten sollte, gibt es im Artikel zu Suchmaschinenoptimierung.

Nicht an den Inhalten sparen

Der völig falsche Weg, um Webseiten zu optimieren und schneller zu machen ist, Inhalt wegzulassen. Vielmehr sollten so viele brauchbare und relevante Texte wie möglich auf einer Website vorhanden sein. Oder wie ich so schön geschrieben haben: Content is Bundeskanzler.


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Geschäftsführer bei IT Logic GmbH
Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt über 25 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps,Web, Online-Marketing,) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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