Kategorie-Archiv: Tipps

WordPress Speedup: langsame Blogs schneller machen

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 14 Sekunden

Grundsätzlich läuft WordPress recht performant. Ist der Server nicht richtig konfiguriert oder werden bestimmte Plugins eingesetzt, kann sich das schnell zum Negativen ändern. Das ist ein Problem, denn sowohl User als auch Suchmaschinen mögen langsame Systeme gar nicht.

 

wordpress
Speedup für WordPress Blogs

WordPress läuft zu langsam, was tun? Dieser Frage geht der Beitrag nach und hilft leidgeplagten Webmastern, eine Antwort und sogar eine Lösung zu finden.

Häufigste Ursachen für langsame Webseiten

Es ist unmöglich, alle Eventualitäten zu berücksichtigen, doch die häufigsten sollte man sich zu Gemüte führen und checken. Hier eine Liste mit problematischen Punkten, die gerne vergessen werden. Oft kein Wunder, denn nicht jeder Webmaster ist ein technikaffiner Freak.

Zu langsamer Server

Da Server heutzutage fast immer gehostet werden, liegt es meist am gewählten Tarif. Ein virtueller Server ist Standard bei den günstigen Paketen. Das bedeutet, man teilt ihn sich mit anderen Kunden. Dagegen hilft nur eins: Mehr Geld ausgeben und in einen besseren Tarif wechseln. Ganz grob könnte man sagen, dass man mindestens 5 Euro pro Monat ausgeben muss, um was halbwegs gescheites zu bekommen. Besser ist ein Root Server, also eine eigene Maschine. Empfehlung für alle, die keine Zeit für lange Konfigurationen haben und keine Linux-Freaks werden wollen: sich einen Managed Server zulegen!
Eine Entscheidungshilfe gibt es in der Übersicht zum WordPress Hosting.

Auch eine schlechte Netzwerkanbindung kann Ursache für Performanzprobleme sein. Dann allerdings ist entweder der Provider schlecht oder die Webpräsenz hat derart viele User, dass ein schnelleres Hosting keine Frage mehr ist. Auch bei großen Uploads kann das Netzwerk in die Knie gehen (als Uplink bezeichnet, Strato etwa verlangt bei den Servern ein paar Euro mehr für eine höhere Upload-Rate ab einem bestimmten Volumen).

Zu wenig zugeteilter Hauptspeicher

Was bringt der beste Rechenknecht, wenn man der Software nicht genügend Arbeitsspeicher zuweist. Im Standard ist nämlich für PHP, die Basis von WordPress, nur ein geringer Teil des RAM-Speichers freigegeben. Den sollte man besser deutlich erhöhen. Bei Root Servern kann man beliebig nach oben gehen, natürlich innerhalb der Grenzen des verfügbaren Hauptspeichers. Da geht auch schon mal ein Megabyte. Bei den Spartarifen, die die meisten Webmaster buchen, sind nur wenige hundert Kilobyte möglich. Die Obergrenze sollte man ausprobieren. Sie ist dann überschritten, wenn die eigene Homepage nach Speichererhöhung nicht mehr aufgebaut wird!

Hier gibt es eine Anleitung für das Tuning der entscheidenden Parameter.

Schlecht programmierte Plugins

Das ist die am schwierigsten zu behebende Ursache: Der Einsatz einer nützlichen Erweiterung, die auch noch tut, was sie soll. Sobald man aber mehr als hundert Webseiten (Artikel, Seiten oder Beiträge) angelegt hat, geht die Erweiterung in die Knie.

Oder man will ganz verrückte Dinge tun wie 50000 Seiten automatisch anlegen. Dann merkt man schnell, welches Plugin dafür sorgt, dass ein Insert eine Sekunde dauert anstatt wie erwartet einen Bruchteil dieser Zeit. Hier ist als Negativvertreter das ansonsten tolle Plugin Shareaholic zu nennen, mit dem man Social Media Funktionen zum Teilen von Beiträgen schnell und schick hinzufügen kann.

Bestimmte Programme zeigen im Dashboard Statistiken an, so etwa das beliebte SEO Plugin von Yoast. Yoast zählt für eine Statistik die Texte, die sehr gut zum gewählten Focus Keyword passen und jene, für die das nicht zutrifft. Kein Problem bei 40 Beiträgen, aber schon eher bei 500.

Abhilfe bei langsamen Plugins

Ist WordPress zu langsam, dann der Reihe nach die Erweiterungen deaktivieren, die man im Verdacht hat. Und zwar so lange, bis der Übeltäter gefunden wurde. Als Programmierer könnte man dann das Problem dort suchen und vielleicht auch lösen. Besser ist aber, eine neue Erweiterung zu suchen und einzusetzen. Das macht weniger Arbeit, mehr Spaß und man kann Updates imer noch fahren!

Weitere Tipps

Das kostenlose online Tool Pagespeed Insights von Google testet Webseiten auf deren Geschwindigkeit und zeigt Optimierungsmöglichkeiten.

Auch sollte man die Webmaster Tools von Google einsetzen, um die Klickraten und die Anzahl der von Google indizierten Seiten im Auge zu behalten. Das verrät auch, ob der Server langsam ist oder ob Suchmaschinen schnell indizieren können.

Mit der WordPress Erweiterung WP Smushit können bereits komprimierte Bilder weiter verkleinert werden, gut für die Ladezeit der Website.

Das geniale Tool namens Query Monitor zeigt dem Admin besser noch als das WordPress Dashboard an, welche Queries langsam waren, wie lange der Seitenaufbau gedauert hat und auch, was der Call Stack der einzelnen Anfragen an die Datenbank war. Damit kann man auch recht schnell rausfinden, warum es 10 Sekunden gedauert hat, bis das Bearbeiten eines Beitrags möglich war oder warum das Dashboard sich nur so langsam aufgebaut hat!

WordPress Praxishandbuch - Profiwissen für die Praxis

40,00
WordPress Praxishandbuch - Profiwissen für die Praxis
9.05

Praxiswert

9/10

    Verständlichkeit

    9/10

      Umfang

      9/10

        Preis

        9/10

          Vorteile

          • Tiefgehendes Wissen
          • Praxisorientiert
          • Geht auch auf Sicherheitsthemen ein
          • SEO Tricks
          • Neu aufgelegt und aktuell

          Nachteile

          • für absolute Anfänger ungeeignet

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          WordPress Blog betreiben: Profitipps für Webmaster

          Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 10 Sekunden

          Mit WordPress ist ein Blog oder eine Webseite schnell aufgesetzt. Doch dann fängt die Arbeit erst an. Mit den folgenden Tipps kann man sich viel Ärger ersparen.

          blog

          Wer seine WordPress-Webpräsenz schon eingerichtet hat, steht vor der Herausforderung, sie möglichst effizient zu betreiben. Sowohl als Blogger, der es aus Spaß an der Freude macht als auch zu Zwecken der Monetarisierung oder als Webmaster eines E-Commcere Shops. Worin bestehen diese Herausforderungen, wird sich mancher vielleicht fragen, dem die Erfahrung fehlt? Hier eine kurze Übersicht:

          Herausforderungen für Webmaster

          Es dürfte bekannt sein, dass sich im Technologiesektor, vor allem aber im Online_Segment, andauernd etwas ändert, seien es Standards, Produkte oder rechtliche Vorgaben. Für Webmaster hat das viele Auswirkungen:

          • Links auf externe Webseiten können veralten
          • Werbeeinblendungen neue Affiliates sollen statt der alten verwendet werden
          • Affiliates kündigen einem Publisher auf
          • WordPress muss aktualisiert werden, etwa wegen entdeckter Sicherheitslücken
          • Mobile Endgeräte sind auf dem Vormarsch, die Website sollte unbedingt responsiv sein (vgl. Mobilegeddon)
          • Google ändert etwas an seinen Suchalgorithmen, viele Texte müssen aus SEO-Sicht überarbeitet werden (siehe Google Updates)
          • Soziale Medien sollen stärker auf der Webpräsenz eingebunden werden, um eine höhere Aufmerksamkeit zu erreichen (und, weil Suchmaschinen soziale Signale seit einiger Zeit verstärkt auswerten)
          • Spam nimmt zu, man erhält dauernd lästige Kommentare im Blog
          • Hacker versuchen, das Passwort des Admins zu knacken und versuchen es erst einmal mit einer Brute Force Methode

          Ein gut wartbares Blog aufbauen

          Die oben genannten Herausforderungen können zu einem großen Teil durch eine durchdachte Vorgehensweise gelöst werden. Hier einige Tipps aus der Praxis dazu, die ich im Laufe vieler Monate durch den Betrieb von diversen Blogs und Web-Plattformen (wie der Personalvermittlungsplattform extrahand) extrahiert habe.

          Affiliate Werbung

          Kaum jemand wird im Laufe der Zeit bei denselben Werbepartnern bleiben, dafür gibt es zahlreiche Gründe:

          • Google kündigt Deinen AdSense Account ohne Begründung
          • Du findest einen besseren Affiliate Partner als den bisherigen
          • Bestimmte Werbeprogramme werden eingestellt
          • Du möchtest ein lohnenderes Werbeprogramm Deines bestehenden Partners ausprobieren
          • Du musst Werbung auf Deinen Pages reduzieren, weil ansonsten Vorgaben von Affiliates verletzt werden (adscale etwa schreibt vor, dass maximal 4 Werbeblöcke pro Seite eingeblendet werden dürfen)
          • Deine Domäne zieht um, etwa weil Du einen besseren Namen gefunden hast

          Wie löst man diese Herausforderung am elegantesten? Ganz sicher nicht durch Einbinden statischer Codes in den zahlreichen Seiten der eigenen Webseite. In diesem Blog etwa gibt es so viele Beiträge, dass eine auch nur kleine Änderung jedes Beitrags viele Stunden in Anspruch nehmen würde. Die Lösung lautet Indirektion, wenn ich das als Informatiker mal so hochtrabend nennen darf. Es bedeutet: Der Affiliate Code wird nicht direkt eingebunden, sondern über einen Shortcut. Der Shortcut definiert den Code. Will man ihn ändern, genügt die Bearbeitung einer einzigen Stelle, nämlich des Shortcuts.

          Und genau das erlaubt das WordPress Plugin PHP Code for Posts. Diese Erweiterung ist kostenfrei und stellt einen Editor bereit, mit dem Quellcode (auch Javascript oder HTML, nicht nur PHP) hinterlegt werden kann. Hat man das getan, dann bindet man einfach eine Direktive in Textform in den Beitrag ein (etwa php snippet=1, das ganze in eckigen Klammern geschrieben), fertig.

          Broken Links: Auf nimmer Wiedersehen

          Der Alptraum jedes Webmasters: Ein Link, der nicht funktioniert. Erstens ist das schlecht für das Image der Webseite. Und zweitens wird die Verweildauer des Users auf der Seite unnötig reduziert. Da letztere seit längerem ein SEO-Kriterium ist, das Google in seine Rankings miteinbezieht, sollte man das ernst nehmen. Am besten, man gibt invaliden Verweisen erst gar keine Chance. Oder reduziert die Existenz solcher Bösewichte auf ein Minimum.

          Externe Verweise

          Klar kann man regelmäßig seine Links checken und prüfen, welche Verweise auf externe Domains noch funktionieren. Oder man verwendet ein Online Tool dafür. Aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht: Mit dem WordPress Plugin Broken Link Checker erhält man wirklich maximalen Komfort. Die Erweiterung bietet zahlreiche geniale Features:

          • Das Plugin prüft regelmäßig im Hintergrund, ob ein Link noch funktioniert oder nicht
          • Der Webmaster erhält eine Mail, wenn fehlerhafte Links gefunden wurden
          • Links in Beiträgen kann man direkt im Editor des Plugins ändern, und zwar in Sekunden. Man muss nicht den Beitrag aufrufen, ihn korrigieren und dann publizieren
          • In einer Übersicht sieht der Administrator direkt, welche Links fehlerhaft sind und mit welchen Statuscode der Remote Server zurückliefert
          • Jeder fehlerhafte Link kann mit einem Mausklick erneut geprüft werden (kann ja sein, dass der Server nur mal kurz nicht verfügbar war)

          Interne Links

          Anders sieht das Problem bei internen Links aus, die auch als Permalinks bezeichnet werden. Will man im Rahmen einer SEO-Maßnahme einen Linknamen optimieren, dann führt das erst einmal dazu, dass die alte Adresse nicht mehr gefunden wird. Erstens merken es User, die über einen externen Verweis auf Deine Webseite gelangen. Zweitens ist das Suchergebnis in Google einige Zeit lang unbrauchbar. Drittens meckern die Google Webmaster Tools das an und erfordern eine Bestätigung. Und noch einiges mehr.

          Die Lösung hierfür lautet Redirection, ein extrem nützliches Plugin für WordPress. Das Plugin zeigt 404 Fehler an und bietet in einem Listeneditor die Möglichkeit, pro fehlerhaftem (alten) Permalink ein Redirect einzufügen. So kann man in Sekunden einen bis dato ungültigen Link in einen gültigen verwandeln. Ebenso kann man künstlich neue Verweise erzeugen, etwa aus Marketing-Gründen.

          Und mit der 404page Erweiterung definiert man dann noch schnell, dass eine vernünftige Seite angezeigt wird, falls ein ungültiger, und über Redirection nicht abgefangener Link aufgerufen wird. Auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE wird die Startseite als 404 Seite angezeigt, auf einer anderen Domäne von mir statt dessen eine Promotion Seite. Alternativ kann man auch eine dedizierte 404 Page erstellen, die aber etwas informativer und für den User weniger frustrierend ist als „Diese Webseite wurde nicht gefunden“. Viele Webmaster verwenden für sowas lieber eine lustige Grafik oder einen Spruch oder verweisen auf beliebte Beiträge usw.

          Der nächste Teil dieser Beitragsreihe zeigt weitere Optimierungsmöglichkeiten für Webmaster auf.

          Viel Spaß bis dahin!

          WordPress absichern: Mehr Sicherheit in WordPress

          8,90
          WordPress absichern: Mehr Sicherheit in WordPress
          9.075

          Praxiswert

          9/10

            Verständlichkeit

            10/10

              Umfang

              8/10

                Preis

                9/10

                  Vorteile

                  • Für alle WordPress-Eigner
                  • Praktische Leitfäden
                  • Erfolg garantiert
                  • Enthält auch Profitipps
                  • Sehr günstig

                  Nachteile


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                    WordPress Blog betreiben: Profitipps für Webmaster: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,20 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.

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                    Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 31 Sekunden

                    WordPress ist das weltweit am meisten genutzte System für Webseiten, Blogs, Webshops und Webpräsenzen aller Art. Die Installation ist an sich einfach, wenn man die Grundlagen kennt. Mit diesem Artikel kann jeder ein Blog erstellen.

                    wordpress installieren

                    Vorneweg: Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine WordPress Webseite, ein Blog oder einen Webshop auf Basis von WordPress zu installieren. Alle werden in diesem Artikel beschrieben. Der Folgebeitrag zeigt, wie man seine Webpräsenz für den reibungslosen Betrieb optimiert.

                    Grundlagen

                    Es ist wichtig zu verstehen, was zum Aufsetzen und Konfigurieren einer WordPress Website oder zum Erstellen eines Blogs benötigt wird. Vor allem wichtig zu wissen für alle, die noch nie so ein System selbst installiert haben.

                    Folgende Komponenten sind wichtig:

                    1. Die Installationsdateien für WordPress
                    2. Webspace bzw. Speicherplatz
                    3. MySQL Datenbank
                    4. Lauffähige PHP Umgebung
                    5. Zugriffsmöglichkeit auf den Webspace und eine Domain

                    Der erste Punkt ist schnell erledigt, aber für den nachfolgend beschriebenen einfachsten Weg gar nicht erforderlich!

                    Der einfachste Weg: Installer vom Provider

                    Die bekannten Webhoster wie Alfahosting, eins und eins, Strato, Mittwald und All-inkl bieten allesamt webbasierte Installationroutinen an, um WordPress auf die einfachste denkbare Weise in den Betrieb zu nehmen.
                    Ich empfehle den technisch weniger versierten Usern unbedingt, diesen Weg einzuschlagen. Das bedeutet, man besucht einen der folgenden Links und bucht sich einen Webspace, der WordPress unterstützt. Hier die Übersicht samt geeigneter Tarife mit entsprechender Domäne:

                    In diesen Tarifen ist natürlich mindestens eine Domäne (=Internetadresse, also so etwas wie www.erfolgsrezepte-online.de) enthalten, bei All-Inkl gibt es sogar drei Domänen.
                    Ebenfalls enthalten alle diese Pakete die nötigen Voraussetzungen, um WordPress startklar zu machen. Man muss sich dank der von den Providern jeweils angebotenen Installationsroutinen keine Sorgen um die Technik machen.

                    Bist Du unsicher, welchen der Webprovider Du wählen solltest, dann empfehle ich den Testbericht als Entscheidungshilfe. Soll es gleich ein dedizierter Server sein, dann sind die Infos zum Server Hosting richtig.

                    Hast Du Dich für diesen einfachsten Weg entschieden, dann hilft Dir die folgende Anleitung, mit einem sogenannten One Click Installer Deine Webseite aufzubauen. Eigentlich brauchst Du keine Anleitung dafür, aber ein paar Fallstricke gibt es dennoch, vor allem für unerfahrene Webmaster oder technisch weniger versierte.

                    Webspace schon vorhanden

                    Falls Du bereits einen Webspace besitzt, dann kannst Du für die o.g. Webhoster natürlich ebenfalls den One Click Installer für WordPress verwenden. Eine Anleitung für All-Inkl zeigt, wie einfach das geht. Nicht zu empfehlen ist ein Hosting über wordpress.de, denn das ist kein wirklicher Service Provider, sondern nur eine sehr abgespeckte Version für Arme!

                    Web Paket ohne Installer

                    Die ganz kleinen Tarife der Webprovider enthalten oft keine Möglichkeit, WordPress mal eben schnell online zu installieren. Das hat auch einen Grund: Derartige Pakete eignen sich kaum dafür, ein Content Management System (CMS) vernünftig rund laufen zu lassen.
                    Du benötigst mindestens 100 Megabyte freien online Speicherplatz, damit es überhaupt Sinn macht, darüber nachzudenken, WordPress einzurichten.

                    Technische Voraussetzungen

                    Mittlerweile unterstützen quasi alle Webhoster PHP und MySQL in Ihren Webpaketen. Das komplizierteste ist, eine MySQL Datenbank einzurichten. Das Prozedere unterscheidet sich je nach Provider, das Grundprinzip ist aber dasselbe:
                    Du rufst den Kundenbereich Deines Hosters auf, loggst Dich ein und navigierst zum Menüpunkt, der für Datenbanken zuständig ist. Dort kannst Du dann eine MySQL Datenbank für WordPress einrichten.

                    Admin-Oberfläche

                    Die Links zu den Kundenbereichen der wichtigsten Anbieter findet man hier:

                    • Alfahosting: Rechts oben der grüne Button Kundencenter
                    • All-inkl: Rechts oben der Button Kundenlogin
                    • eins und eins: rechts oben in der Ecke der Button Login
                    • Strato: das gleiche wie bei 1&1
                    • Mittwald: Rechts oben im Menü der Link Login

                    Dort findest Du recht schnell den Menüpunkt für die Verwaltung der Datenbanken. Siehst Du dort, dass schon eine vorhanden ist, umso besser.
                    Du benötigst folgenden Informationen über die MySQL-Datenbank, um WordPress später darauf installieren zu können:

                    1. Name der Datenbank
                    2. Datenbank-User bzw. Benutzername
                    3. Passwort für diesen User
                    4. Serveradresse der Datenbank, auch als Hostname bezeichnet

                    Normalerweise siehst Du im Browser im Kundenbereich all diese Informationen. Wenn das Passwort nicht sichtbar ist, kannst Du ein neues vergeben (aber nur, falls keine andere Anwendung die bestehende Datenbank verwendet –> bist Du unsicher, dann auf jeden Fall eine neue Datenbank anlegen, dabei kannst Du auch ein Passwort vergeben).
                    Das Passwort sollte sicher sein, also Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Bei den Sonderzeichen wäre ich aber vorsichtig. Den Punkt und das Komma, das Gatter oder das Minus- oder Pluszeichen kann man verwenden, ohne Unverträglichkeiten befürchten zu müssen. Mit Anführungszeichen oder Fragezeichen etwa haben manche Systeme allerdings Probleme.

                    Der Hostname (=Server, wo die Datenbank läuft) ist normalerweise auch in den Einstellungen zu finden. Bei eins und eins ist das auf jeden Fall so.
                    Für All-inkl ist localhost zu verwenden, ebenso für Alfahosting, One.com und Hosteurope.
                    Für Strato lautet der Hostname rdbms.strato.de (bei Dedicated Servern allerdings so wie der Server selbst).
                    Für eins und eins setzt sich der Hostname aus Datenbankname und dem Postfix .db.1and1.com zusammen, beispielsweise db590975900.db.1and1.com wenn die Datenbank db590975900 heisst.
                    Dem gleichen Prinzip folgt die Benennung bei Mittwald, also beispielsweise db590975900.mydbserver.com

                    Download von WordPress

                    Als nächstes holt man sich die Dateien zur WordPress Installations per kostenlosem Download und zwar in deutscher Sprache.
                    Nun muss man das per Download erhaltene ZIP File lokal auf die Festplatte entpacken und danach per FTP auf seinen Webspace hochladen. Die FTP-Zugangsdaten findet man wieder im Kundenbereich seines Providers.
                    Als FTP-Client eignet sich beispielsweise der freie Filezilla.

                    FTP Upload

                    Am besten legt man per FTP in seinem Webspace einen neuen Unterordner ein, den man beliebig nennen kann, etwa blog. In dieses neue Unterverzeichnis kopiert man manuell die o.g. entpackten WordPress-Dateien aus der ZIP Datei.

                    Ist das Kopieren abgeschlossen, ruft man in einem Browser (etwa Firefox oder Internet Explorer) die folgende Adresse auf:
                    http://www.deine-domaene.de/dein-unterverzeichnis/

                    Den Bestandteil deine-domaene.de ersetzt Du durch Deine Internetadresse, die Du bei Deinem Provider reserviert hast. Und dein-unterverzeichnis ist das eben neu angelegte Verzeichnis, das ich beispielhaft blog genannt hatte.

                    Nach Aufruf dieser URL startet der Wizard von WordPress, der einen nach den Zugangsdaten für die Datenbank fragt, die ich oben diskutiert habe.
                    Der Rest geht mehr oder weniger von alleine. Man muss nur noch wenige Angaben machen, wie etwa den Titel der Seite (kann man später ändern, genau wie die folgenden Angaben). Außerdem muss man eine Mailadresse für den Admin sowie einen Benutzernamen und ein Passwort für den Zugang zur Admin-Oberfläche des CMS wählen.

                    Die eigene Webseite anpassen

                    Ist die Installation fertig, landet man im Dashboard von WordPress. Dort kann man alle möglichen Einstellungen vornehmen, insbesondere ein anderes Theme wählen, um das Aussehen der Webseite individuell anzupassen. Das empfehle ich auch, denn wer will schon einen Standard-Look haben, den jeder verwendet. Außerdem können Erweiterungen, die Plugins heissen, runtergeladen und aktiviert werden. Hierzu habe ich einige Empfehlungen, die viel Sucharbeit ersparen.

                    Möchtest Du Dich später mal erneut als Administrator an Deinem WordPress Blog oder Webshop anmelden, dann rufe einfach Deine Domain auf und hänge am Ende /wp-admin dran. Benötigst Du weitere Hilfe, dann ist meine Anleitung für das Login das richtige. Im zweiten Teil dieser Beitragsserie wird beschrieben, wie man sein Blog optimiert.

                    Der eigenen Kreativität sind nun keine Grenzen mehr gesetzt. Hier auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE gibt es viele weitere Tipps & Anleitungen für WordPress. Übrigens hat ein selbst betriebenes Blog zahlreiche Vorteile gegenüber vorgefertigten Systemen wie Blogspot. Bevor man also darüber nachdenkt, einen Blogspot zu erstellen, sollte man lieber sein eigener Webmaster werden! So bleibt einem die volle Kontrolle und maximale Flexibilität. Insbesondere wichtig, wenn es um das Thema Suchmaschinenoptimierung geht.

                    Wer ein Nachschlagewerk braucht, dem seien ein paar gute Bücher ans Herz gelegt.

                    Viel Spaß und viel Erfolg!
                    PS: Möchtest Du WordPress lokal auf Deinem Rechner einrichten, dann solltest Du technisch versiert sein.


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                    WordPress installieren: Ultimatives Tutorial: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen.

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                    Praxiswert

                    9/10

                      Verständlichkeit

                      10/10

                        Umfang

                        9/10

                          Preis

                          9/10

                            Vorteile

                            • Für Einsteiger
                            • Schritt-für-Schritt Anleitungen
                            • Schnelles Erfolgserlebnis
                            • Praxisorientiert

                            Nachteile

                            • Nicht für Profis

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                            #2 Sei auf sozialen Medien täglich und regelmäßig aktiv und baue Freunde und Follower auf

                            #3 Baue Backlinks über Powerpoint Slides auf, nutze Aggregatoren für Blogs, Videos und Bilder

                            #4 Sicher bekannt, aber nicht oft genug zu betonen: Produziere guten Content, denn Content is Bundeskanzler. Gilt analog für Produkte, egal ob Software oder handfeste Dinge

                            #5 Gehe auf Reddit auf einer Unterseite und poste zu Fragen eine Antwort bzw. beteilige Dich an den Diskussionen

                            #6 Suche auf Google Seiten zu Themen, zu denen Du auch publiziert hast und hinterlasse dort qualifizierte Kommentare

                            #7 Biete kostenlosen Content an, etwa einen PDF-Leitfaden oder einen Newsletter (siehe rechts in der Sidebar!)

                            #8 Beteilige Dich an Meetups bzw. anderen Offline Gruppen, um Leute kennenzulernen, die Dich unterstützen

                            #9 Frage bei Seiten mit verwandten Themen nach, ob Du einen Gastbeitrag schreiben darfst

                            #10 Kommentiere populäre YouTube Videos, am besten mit einer konkreten (tiefen) URL zu einem Deiner Blog-Beiträge o.ä.

                            #11 Bringe eine App für Dein Blog raus, beispielsweise mit Worona für WordPress

                            #12 Auf Google+ kann man sich sehr gut vernetzen, wenn es um hochwertigeren Content geht, kommentiere Beiträge oder Fragen und hinterlasse eine Antwort in Form eines Links auf Deinen Artikel

                            #13 Facebook eignet sich nicht optimal für geschäftliche Inhalte., nutze es dennoch: Registriere Dich als Privatperson und baue pro Themenkomplex eine Facebook-Seite auf. Deine FB-Freunde sehen dann gelegentlich Deine kommerziell orientierten Postings, aber nicht unter Deinem privaten Account

                            #14 Beschicke Twitter mit jedem verdammten Beitrag, den Du rausbringst. Ein Tweet ist schnell erzeugt und folge jedem, der Dir folgt, so lange bis Du genügend Follower hast (danach kannst Du Dir die Rosinen rauspicken)

                            #15 Frage andere Webmaster oder Firmen nach Kooperationen, bereite dafür eine gute Präsentation vor (PDF, Slides, überzeugende Webseite)


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                            Weitere Beiträge

                            10 SEO Quick Tips: Become an online superhero

                            Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 12 Sekunden

                            Pushing your website in the search results of Google and Bing begins with some basics. For sophomores here are some extended tricks to improve your site’s performance.

                            seo quick tips

                            10 SEO Quick Tips

                            For getting successful online first stick to some simple rules, before diving into the more complicated stuff. Here are ten easy to follow quick tips that make your website more valuable and relevant to search engines and readers.

                            Verified Authorship

                            Connect your post with a profile of yourself and interlink your profile with a verified Google+ profile for your person or company. This increases the trust Google credits to your site and will boost your ranking a bit. Add a photo of your person to the authorship section to make the post look more individually. Readers will love to see who the author of the text is. Try to either add your author information on the sidebar left or right to the article or at the bottom of the post.

                            Build up content

                            Pick a subject, write an article and add a couple of similar articles to it. Finding similar keywords is easy: Just Google for the term you prefer and used in your main text and look on the bottom of the search engine results page to see related terms to use. Write an article for each of those terms. Add pictures and videos from YouTube to your content. Interlink related articles in a clever way: Care about the anchor text of your internal backlink.

                            Keep your text personal

                            Use the singular or plural form, like I or we or our company, instead of This page is about this and this. Make the text personal in order to have the reader stick to it. Let it appear as if it came from your wish to produce the best content possible.

                            Use a sidebar for linking

                            Find out which articles are the most popular one of your blog, e.g. by using the Google Webmaster Tools. Then, select the top 5 or 8 from those posts and attach links for them on your sidebar. From time to time you should optimize those most read postings, e.g. by adding some new information or internal links.

                            Dates and years

                            In your footer include the current year next to the copyright icon and your company or brand name. Think about adding a date range like 2009 – 2015 to make your site appear more durable. In your blog posts use the date you last changed the text instead of the publishing date. Or include both of them to show how up to date your article really is.

                            Slideshows

                            Maybe you have some slides available. Then you can write some articles about them and include those slides with your content. You could even split up the slides to spread the content and make it appear more comprehensive.

                            Reworking articles

                            You have written a lot of articles, let’s say 30 or 40. Then you should browse through them and try to add internal links between them where it makes sense. This tightens your site structure and makes it more valuable to your reader as well as to search engines.

                            Add a rating option

                            You know these stars from Amazon. On the bottom of this page you also find some rating options to express how you liked this post (we use WP Postratings). A rating bar has some immediate advantages for your blog: At first you get a good idea which articles need improvement. The second thing is, the readers potentially stay longer on your page which increases the relevancy of your page for Google (Analytics can measure that). Third, chances are there that Google displays those stars in the search results pages, which makes your entry more attractive.

                            Add a poll

                            The two first arguments from the above section hold true for polls. They are easy to integrate in case you have WordPress. Just look for the WP Polls plugin, which is simple to use. Even more than the stars ratings the answers from the polls reveal the users wishes. So ask them what they would like to read more.

                            Spread the word

                            You have published a blog post or a new website page. Now the fun begins. Spread your link to this page on social media like Twitter, Google+ and even Pinterest. You should use images not only in your post but also for sending your URL to the social networks. Don’t wait for people that find you on Google! You may be disappointed. At least create a Bing webmaster account, too and do not rely on Google alone.

                            Follow these tips and become an online superstar. Producing good content is hard work that might not be rewarded directly. Keep on fighting and read some other SEO articles on our blog:-)


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                            WordPress: Display list of all posts

                            Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 54 Sekunden

                            This article explains how to automatically display a list of all WordPress posts on a single page. You only need to add a single source file and you are ready to go.

                            list of posts
                            Photo NCinDC

                            Automatically display all posts in WordPress

                            There are some situations where you want to have an overview of all posts you ever made in your WordPress blog. May it be issues of tightening your internal link profile or some methodic approach to social media marketing and content spreading. It may even be the case that you want to give a list of all posts to your valued readers whatever reason for.

                            Of course I do not suggest you to manually compile these posts from time to time. There is an automatic and really neat way to get to the goal. And it works with the newest WordPress version. Take the following source code and put it into a file named page-allposts.php. Then upload the file to your WordPress webspace and there into the directory of your active  theme. If you use Twentythirteen as I do, then copy the file to the folder /wp-content/themes/twentythirteen/ under your WordPress root directory. Here is the code:

                            Code to display all posts
                            Code to display all posts

                            This code is taken from the great article How to display all posts in a single page using WordPress and then adapted by me (I could not paste it in as WordPress and the Scripts used destroyed it on display). It may be necessary to do some slight adjustments regarding the layout in case you use a different theme. For that, take the existing file page.php as inspiration (same directory as above mentioned)…

                            After having the code in place, create a new page (not a post!) and choose All Posts as a template:

                            display all posts
                            Using the all posts template

                            Also you can have a page title in place as with any other ordinary page. The text from the main content you type will be shown above the automatically generated list of all WordPress posts. On ERFOLGSREZEPTE ONLINE the final result looks like this:

                            All Posts list
                            WordPress: List of all posts

                            You may also like to see a live view of the generated page (it seems as it only shows up if you are logged in as admin, I am still figuring out why).

                            As SEO expert I would like to give you one tip for the all posts page: Set the page to nofollow as this would not make any sense, except wasting the crawl budget for your site.

                            Have fun!

                            PS: In case you make some enhancements to the code I would love to hear from you!


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                            Weitere Beiträge

                            Permalinks: Stopwörter vermeiden

                            Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 24 Sekunden

                            Permalinks sind Pfade für Webseiten und werden oft für Blog-Artikel verwenden, insbesondere von WordPress. Ein Permalink sollte kein Stopwort enthalten.

                            permalink slug

                            Bedeutung von Permalinks

                            Es kommt selten vor, dass jemand einen Link in der Adresszeile des Browsers eingibt, um eine Webseite aufzurufen. Für diesen Fall allerdings wäre es schön, wenn der Link nicht zu lange wäre. Normalerweise sind Permalinks eher für Suchmaschinen interessant und somit für SEO-Maßnahmen. Übrigens werden diese auch als Slugs bezeichnet. Deutsche Umlaute werden darin übrigens per se nicht unterstützt, sondern durch ae, ue, oe und s ersetzt.

                            Im Bild oben sieht man Beispiele für Gestaltungsmöglichkeiten bzw. den Aufbau solcher Pfade auf Webseiten. Es empfiehlt sich in WordPress den Namen des Beitrags als Standardwert zu setzen, so wie im Screenshot gezeigt.

                            Einen Permalink optimieren.

                            Allerdings sollte man den Standard in den meisten Fällen durch manuelle Anpassungen optimieren. Dazu gehört insbesondere, Stopworte zu vermeiden, siehe auch Wikipedia, dort wird der begriff als Stoppwort bezeichnet. Das sind insbesondere Artikel, Konjunktionen, Bindeworte, Pronomen usw.

                            Hier ein paar Beispiele von zu vermeidenden Stopworten:

                            und, in, auf, im, nach, mit, er, ihm, sie, weil, durch, oder, der, die, das, dem…

                            Im Englischen gilt das natürlich genaus, hier sind die Begriffe qualitativ identisch:

                            and, in, on, after, with, he, him, she, because, through, or, the, if…

                            Eine Liste deutscher Stopwörter findet man im Internet, beispielsweise auf dieser deutschen Webseite, die ca. 1000 Einträge enthält.

                            Suchmaschinen filtern solche Begriffe aus, weil sie aus statistischen Gründen für irrelevant gehalten werden. Da Google & Co. das Verhältnis von relevanten zu irrelevanten Wörtern bildet, kommt ein Ausfiltern einem Nachteil für dieses SEO relevante Kriterium gleich. Daher Stoppworte unbedingt vermeiden.

                            Das zwingt einen übrigens auch dazu, seinen Permalink so prägnant zu gestalten, dass er sicher auch eine positive Auswirkung auf den dazu gehörigen Beitrag hat. Der Autor wird so in eine Richtung geleitet, die eher auf das Wesentliche fokussiert.


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                            Weitere Beiträge

                            WordPress: Liste zufälliger Beiträge anzeigen

                            Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 55 Sekunden

                            Oft werden ähnliche Beiträge unter einem Blog-Artikel angezeigt. Um auch zufällig andere Beiträge anzupreisen, muss man ein wenig in die Trickkiste greifen. Das ganze funktioniert ohne Plugin!

                            Der Nutzen zufälliger Beiträge

                            Es gibt immer wieder Texte, die thematisch nicht verwandt mit anderen sind und so werden sie nicht über Similar Content verlinkt. Ein Plugin, welche einer Liste ähnlicher Beiträge zum aktuellen Content anzeigt, ist etwa YARPP (Yet Another Related Posts Plugin). Weiterhin liegt es in der Natur der Sache, dass die zu den Top Artikeln ähnlichen Inhalte eher verlinkt werden als andere.

                            Um prinzipiell jeden Blog-Beitrag ins Spiel und ins Auge des Lesers zu bringen, muss man WordPress ein wenig erweitern. Ich konnte jedenfalls kein aktuell lauffähiges, geeignetes Plugin finden, welches diese Aufgabe übernimmt. Daher habe ich mich für einen Lösung entschieden, die schneller und handgemacht ist.

                            Zufällige Posts als Liste anzeigen

                            Man kann in diesem Blog sehr schön am Ende des Artikels sehen, wie das ganze aussieht:

                            Random Posts
                            Anzeige zufälliger Beiträge

                            Diese Liste ist zufällig und automatisch generiert. Es ist nicht nötig, dafür ein Plugin zu installieren, was die WordPress Site verlangsamen würde. Man kann die vorgeschlagene Lösung sogar im  Widget Bereich einsetzen, so dass eine Anzeige in der Sidebar möglich ist!

                            Und so funktioniert das Ganze (am Beispiel des Themes Twentythirteen, bei anderen Themen muss man ggfs. leichte Anpassungen am folgenden Code vornehmen):

                            Man öffnet die Datei content.php über das Menü Design -> Editor und fügt dort folgende Zeilen am Ende des Dateiinhalts hinzu, aber so, dass der Quellcode noch innerhalb des article-Tags steht (also </article> dahinter folgt):

                            <h2>Weitere Beiträge</h2>
                            <?php
                            $args = array( 'posts_per_page' => 4, 'orderby' => 'rand','post_type' => 'post' );
                            $rand_posts = get_posts( $args );
                            echo "<ul>";
                            foreach ( $rand_posts as $post ) {
                            ?>
                            <li><a href="<?php echo $post->guid; ?>"><?php echo $post->post_title; ?></a></li>
                            <?php }
                            echo "</ul>";
                            wp_reset_postdata();
                            ?>

                            Das sorgt dafür, dass 4 Random Posts unterhalb des aktuellen Textes angezeigt werden und zwar mit der H2-Überschrift Weitere Beiträge, die man nach Belieben ändern kann, ebenso wie die Anzahl der in der Liste gezeigten Einträge. Denkbar ist auch eine Anzeige von Thumbnails zu den Beiträgen, das wird dann aber etwas komplizierter.

                            Wichtig ist der letzte Befehl wp_reset_postdata, denn lässt man ihn weg, laufen alle für die aktuelle Seite stattfindenden Beitragsselektionen zufällig ab. Werden etwa unterhalb des Contents Links zum chronologisch vorigen und nächsten Artikel angezeigt, dann kommt diese Logik durcheinander.

                            WordPress Praxishandbuch - Profiwissen für die Praxis

                            40,00
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                            9.05

                            Praxiswert

                            9/10

                              Verständlichkeit

                              9/10

                                Umfang

                                9/10

                                  Preis

                                  9/10

                                    Vorteile

                                    • Tiefgehendes Wissen
                                    • Praxisorientiert
                                    • Geht auch auf Sicherheitsthemen ein
                                    • SEO Tricks
                                    • Neu aufgelegt und aktuell

                                    Nachteile

                                    • für absolute Anfänger ungeeignet

                                    Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                    WordPress: Liste zufälliger Beiträge anzeigen: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.

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                                    Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 31 Sekunden

                                    Deine Webseite soll für ein bestimmtes Keyword in Google gefunden werden und Du möchtest Dein aktuelles Ranking checken. Einfach suchen bringt nichts, Sorgfalt ist geboten!
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                                    Warum nicht einfach in Google suchen?

                                    Google merkt sich anhand von Cookies, wer Du bist. Auch ohne Cookies kann eine Suchmaschine Deine Identität recht zuverlässig feststellen. Dazu werden Browsermetriken, die Bildschirmauflösung, das Betriebssystem, aber auch Dein ungefährer Standort hinzugezogen. Mit Hilfe Deines Providers und der aktuellen IP Adresse kann Deine Identität weiter eingegrenzt werden.

                                    Wenn Du nun beispielsweise nach hundefutter shop suchst, weil Du einen solchen betreibst und in Google suchen willst, auf welchem Platz in der Trefferliste Du stehst, dann wirst Du ein extrem verfälschtes Suchergebnis erhalten! Google wird Dir Deine Seite, die Du sicher schon oft aufgerufen hast, ganz weit vorne präsentieren.

                                    Deine Suchhistorie wird ebenfalls mit berücksichtigt, also wonach Du in der Vergangenheit gesucht hast. Da Du als Hundeshop-Besitzer sicher oft nach artverwandten Keywords recherchiert hast, wird Du zusätzlich deswegen Deine URL im Ranking höher sehen als andere.

                                    Wie richtig in Google suchen?

                                    Die Lösung dafür ist einfach, Du musst einen anonymisierten Zugriff verwenden.

                                    Das geht auf zwei einfache Arten:

                                    1. Den privaten Modus Deines Browsers verwenden
                                    2. Den Tor-Browser einsetzen

                                    Der private Modus kann im Internet Explorer über die Tastenkombination Strg+Umschalt+P aufgerufen werden, er heisst dort InPrivate. Ob Du InPrivate surfst, kannst Du links neben der Adresszeile erkennen:

                                     

                                    anonym surfen
                                    InPrivate Modus des Internet Explorers

                                    Mache doch spaßeshalber mal einen Vergleich zwischen der normalen Suche im Browser und der im Privatmodus. Du wirst deutliche Unterschiede in den Trefferlisten feststellen!

                                    Den Tor Browser nutzen

                                    Die zweite Möglichkeit ist der Einsatz des kostenlosen Tor Browsers, der vom Tor Network bereitgestellt wird. Deine Kommunikation mit aufgerufenen Internetseiten passiert dabei nicht direkt, wie normalerweise üblich. Der Tor Browser verteilt Deine Anfrage über die Tor Rechner anderer User und ermöglicht Dir so maximale Anonymität. Es gibt sogar Sicherheitstipps vom Browser beim Surfen, etwa dass man das Browserfenster nicht maximieren sollte, um zu vermeiden über die Fenstergröße persönliche Infos preiszugeben.

                                    Nachteil dieser Software ist, dass sie aufgrund ihrer Sicherheitsarchitektur eine recht langsame Netzwerkanbindung realisiert. Außerdem lassen sich nicht alle Webseiten besuchen, weil die IP-Adresse des Anfragers (also von Dir) durch Tor oft vereinheitlicht wird, was als Bot gewertet wird.

                                    Expertentipp

                                    Man kann auch einen anderen Browser wie Mozilla Firefox verwenden, um anonym zu surfen. Dazu zuerst den Tor Browser installieren. Nun die Datei tor.exe starten, das ist der reine Service zum Routen über das anonyme Netzwerk (Starten über den Installationsordner oder über Start -> Ausführen -> tor.exe, dort kurz warten, bis Eintrag vorgeschlagen wird). Als nächstes in Firefox in den Einstellungen unter Erweitert -> Netzwerk -> Einstellungen die Option manuelle Proxykonfiguration wählen. Dort bei SOCKS Host als Adresse 127.0.0.1 und als Port 9050 eingeben, fertig 🙂 Wer will, kann unter lokale Adressen ebenfalls 127.0.0.1 eintragen, damit der lokale Webserver nicht auch über die SOCKS Proxy des Onion Rings geht…

                                    Andere Suchmaschinen nutzen

                                    Man sollte ernsthaft darüber nachdenken, neben Google, dem aktuellen Platzhirschen, weitere Suchmaschinen wie Bing bzw. Yahoo für die Recherche zu verwenden. Immerhin hat Yahoo seit Einführung als Standard-Browser in Mozilla Firefox ganz erheblich an Marktanteilen in den USA gewonnen. Dass Google nicht das Nonplusultra sein muss, merkt man auch an den zahlreichen Alternativen, die es auf dem Markt sowohl für Search Engines als auch für Werbeplattformen oder Webmaster Tools gibt!

                                    Die vielen Updates im Suchalgorithmus des kalifornischen Unternehmens machen es zudem immer schwieriger, eine gute SEO-Strategie zu fahren, siehe Penguin, Panda oder das aktuelle Phantom 2 Update.


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                                    Eigene Website in Google suchen – so geht’s richtig!: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.
                                    SEO Agentur Testsieger

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                                    Eine Domäne kann ihren Trust gegenüber Google erhöhen, wenn sie bei Google My Business mit Kontaktangaben registriert wird. Diese kostenlose Maßnahme ist effektiv und Keyword übergreifend wirksam!
                                    Google Local Business

                                    Google My Business für fast jede Website

                                    Angenommen, eine Webseite ist kommerzieller Natur, was übrigens schon der Fall ist, wenn dort AdSense Werbung oder andere Affiliate Links eingeblendet werden! Dann empfiehlt es sich unbedingt, die zugehörige Domäne mitsamt allen Kontaktinformationen im kostenlosen Verzeichnis von Google mit dem Namen My Business einzutragen.

                                    Zwar ist das Verzeichnis überwiegend für lokal agierende Unternehmen ausgelegt. Das sieht man daran, dass Öffnungszeiten gepflegt oder Bilder von Innen- und Außenansichten des Geschäfts hochgeladen werden können. Aber das heisst doch nicht, dass ein Betreiber einer Webseite nicht ebenfalls davon profitieren kann.

                                    Google jedenfalls wertet sogar die Vollständigkeit eines My Business Profils als Ranking Faktor. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen:

                                     

                                    Google Local Business
                                    Einflussfaktoren für das Google Suchergebnis (Quelle: https://moz.com/local-search-ranking-factors)

                                    Immerhin knapp 15% der Gewichtung macht der MyBusiness Eintrag aus, das ist schon ordentlich. Vor allem ist es kinderleicht, sich im Google Verzeichnis einzutragen und seine Seite zu bewerben. Bitte daran denken, genügend Bilder hochzuladen, um das Profil zu vervollständigen.

                                    Wer sich schließlich durchgerungen hat, seine Eintragung bei der Nummer eins Suchmaschine vorzunehmen, der hat damit auch gleich die Möglichkeit, direkt aus dem Google Plus Konto Posts abzusetzen. Davon sollte man auch Gebrauch machen, und wenn es nur zwei oder drei Beiträge sind!

                                    Nachdem die Registrierung abgeschlossen und das Profil soweit wie möglich ausgefüllt wurde, sollte man eine Verifikation seines Geschäftskontos vornehmen. Dazu bekommt man von Local Business eine Information per Popup, die man bestätigen sollte. Ein paar Wochen später erhält man per Postkarte ganz old school einen Code zugeschickt, der die Prüfung abschließt.

                                    Man sollte beachten, dass eine Inaktivität im Google Plus Konto dazu führen kann, dass ein bereits verifiziertes Unternehmen wieder entverifiziert wird. Das bedeutet für die Praxis, man sollte sich alle 3 Monate in den Account anmelden und vielleicht auch mal ein neues Photo hochladen oder die Aktualität der Angaben prüfen.


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                                    Content is Bundeskanzler: Der Content Explosion entkommen

                                    Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 25 Sekunden

                                    Der tägliche Zuwachs an Inhalten steigt exponentiell. Das liegt auch an der zunehmenden Aktivität in sozialen Netzwerken. Umso schwieriger wird es, mit eigenen Inhalten auf sich aufmerksam zu machen.

                                    Content Explosion

                                    Die Content Explosion

                                    Andere bezeichnen sie also Schock, so etwa der Artikel vom Content Marketing zum Content Schock. Die Content Explosion geht insbesondere mit der massiven Verbreitung der mobilen Endgeräte einher. Vor allem Twitter profitiert davon, weil Kurznachrichten einfach schnell mal eingetippt sind, auch auf dem Smartphone. Seit die Mobilgeräte immer besser und bedienfreundlicher geworden sind und etwa Spracheingaben Alltag sind, schreiben viele auch auf Facebook längere Artikel. Pinterest und Google+ sind ebenfalls stark im kommen.

                                    Dass die Qualität unter der Menge an verbreiteten Inhalten leidet, ist mathematisch irgendwie klar. Insbesondere ist damit die durchschnittliche Qualität gemeint, nicht die für die kuratierten und journalistisch wie eh und je erarbeiten Texte.

                                    Content war King

                                    Natürlich ist Content immer noch wichtig und zwar wichtiger als je zuvor. Man könnte daher eher sagen, Content is Bundeskanzler! Denn heutzutage ist es einfacher denn je, Texte, Bilder und Beiträge aller Art zu veröffentlichen. Sei es auf Twitter, wo schon ein paar Zeichen reichen, evtl. mit ein paar Hashtags versehen und fertig. Ein Foto ist ebenfalls schnell gefunden und hochgeladen. Viele sind so aktiv auf Twitter, dass man sich fragt, wo der Mehrwert von so schnell veröffentlichten Infos ist.

                                    ERFOLGSREZEPTE ONLINE sagt hiermit den Tod von Twitter innerhalb der nächsten 2 Jahre voraus!

                                    Wo der Mehrwert von Twitter sein soll, erschließt sich uns nicht. Vor allem nicht, wenn man die wesentlich schicker anzusehenden Communities wie Pinterest und Google Plus anschaut. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, Beiträge nach dem Veröffentlichen auch noch einmal bearbeiten zu können. Twitter versagt hier aufgrund der Philosophie, schnell man was schreiben zu können und in den Äther rauszuschicken.

                                    Allerdings sind Plattformen wie Instagram äußerst erfolgreich, obwohl es recht umständlich ist, dort Inhalte zu teilen: Ein Share über den Desktop Computer wird vom Betreiber absichtlich nicht unterstützt!

                                    Der Content Explosion entgegenwirken

                                    Wie gewinnt man nun mit akzeptablem Aufwand genügend Aufmerksamkeit für die eigenen Beiträge in der zugemüllten Informationslandschaft, in der zugegebenermaßen auch viele qualitativ gute Beiträge vorhanden sind?

                                    Interessante Themen

                                    Klar ist, das Thema muss den Leser fesseln und zwar schon beim Lesen des Titels. Bei immer mehr Auswahl bleibt immer weniger Zeit für die Entscheidung, welcher Post gelesen wird und welcher nicht.

                                    Themen
                                    Vielfältige Themenauswahl

                                    Aktualität

                                    Alte Themen ziehen nicht mehr so, vor allem, wenn jeder sie schon zweimal anderswo nachgelesen hat. Es gibt sicher Ausnahmen, vor allem, wenn man einem altbekannten Thema etwas Neues hinzufügt. Aber reines Wiederholen macht keinen Sinn.

                                    Eine eigene Meinung und etwas Provokation

                                    Wer nur schreibt, was andere schreiben, gehört abgeschrieben! Wen interessiert es, dauernd wiedergekautes Lesen zu müssen? Es in in Ordnung, das ab und an mal zu machen und seine eigenen Ansichten mit dazuzupacken. Aber nicht dauernd, nur um des Contents willen. Nur ein Beitrag, den andere auch kritisieren könnten, ist ein lohnenswerter Beitrag, der Mehrwert bietet.

                                    Sterne Bewertungen
                                    Feedbackmöglichkeit

                                    Was die Provokation angeht: Wir haben das mal in diesem Artikel zur Content Explosion demonstriert, siehe weiter oben. Und die Grafik eben zeigt eine Bewertungsfunktion, die am Ende jedes Artikels aufruft, seine Meinung dazu zu sagen. Nur durch Rückmeldungen wird man besser!

                                    Die Länge ist doch entscheidend

                                    Als Faustregel für SEO Texte gilt, dass sie nicht kürzer als 300 Worte sein sollen (siehe auch das WordPress SEO Plugin von Yoast). Es hat sich aber herausgestellt, dass die Top 10 Treffer bei Google im Schnitt über 2000 Worte lang sind und dass es zwischen Platz 10 und eins durchschnittlich eine 400 Wort Differenz gibt, zugunsten der SERP 1 Treffer.
                                    Ältere Domains haben laut der Statistik ebenfalls tendenziell länger Artikel als jüngere. Das deutet darauf hin, dass Beständigkeit als Qualitätsfaktor wichtig ist und sich immer mehr durchsetzen wird.

                                    Suchmaschinenoptimierung nicht vergessen

                                    Ein Text kann noch so gut sein, er muss auch gefunden werden können. Suchmaschinenoptimierung ist in Zeiten der Content Explosion wichtiger denn je. Das gilt zumindest so lange, wie Google daran interessiert ist, Webseiten zu finden und sie dem User zu präsentieren. Trends gehen dahin, dass Google demnächst lieber Antworten darstellt anstatt Links hin zu Webseiten! Hierzu schreiben wir ein andermal mehr.

                                    Bilder und Videos

                                    Jeder gute Artikel benötigt mindestens ein Bild zur Auflockerung und vor allem zur Einstimmung des Lesers. User, die schnell über einen Artikel drüberscrollen, bleiben dann wenigstens an diesem Bild kurz hängen. Die Verweildauer wird von Google Analytics ja gemessen und in die Bewertung einer Webpräsenz miteinbezogen. Videos sind wesentlich anspruchsvoller in der Herstellung oder Beschaffung und können daher wohl nur im Einzelfall verwendet werden. Wir sehen uns allerdings auch hier der Gefahr ausgesetzt, von embedded YouTube Videos gelangweilt zu werden, die von Drittquellen stammen…

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                                    Praxiswert

                                    10/10

                                      Verständlichkeit

                                      9/10

                                        Umfang

                                        10/10

                                          Preis

                                          9/10

                                            Vorteile

                                            • Zahlreiche Praxisbeispiele
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                                            • Über 900 Seiten stark
                                            • Sehr aktuell
                                            • Infos zur Online Monetarisierung

                                            Nachteile

                                            • Buch ist schwer

                                            Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                            Content is Bundeskanzler: Der Content Explosion entkommen: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,82 von 5 Punkten, basieren auf 11 abgegebenen Stimmen.
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                                            Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 3 Sekunden

                                            Google ist in der Lage zu erkennen, ob ein Text einen Inhalt darstellt und grammatikalisch korrekt ist. Wird ein Text als nützlich für einen menschlichen Leser eingestuft, landet er im Ranking der Suchmaschinen weiter oben. 10 Tipps in diesem Beitrag zum Schreiben von SEO Artikeln und Online-Texten erleichtern diese Aufgabe.

                                            SEO Tipps

                                            10 effektive SEO Tipps für guten Content

                                            Wir können fast garantieren, dass sich das Ranking verbessert, wenn die folgenden Hinweise beim Schreiben und Gestalten von Inhalten beherzigt werden. Hinter SEO Optimierung steckt keine Raketenwissenschaft, sondern das konsequente Anwenden bewährter Techniken. Als Marketing-Instrument sind optimierte Texte bestens geeignet, denn sie müssen sowieso erstellt werden und liegen voll in der eigenen Hand.

                                            Viel Erfolg!

                                            Tipp 1: Die richtige Gliederung

                                            Den Text richtig gliedern erleichtert sowohl Lesern als auch Suchmaschinen, den Inhalt besser nachvollziehen zu können: Auf jeden Fall Überschriften und Unterüberschriften verwenden. Die Hierarchie in den Überschriften nicht durchbrechen, also keinen Ebene 3 Titel direkt nach Ebene 1 oder noch schlimmer, als erstes. Statt dessen genau eine Hauptüberschrift und mindestens 2 Unterüberschriften (Level 2). Pro Level dann eine oder mehrere Subtitel, deren Level eins niedriger ist.

                                            Tipp 2: Content is King

                                            Spätestens seit dem Google Update Hummingbird verstehen auch Suchmaschinen ziemlich gut, ob ein Text einen wertvollen Inhalt besitzt oder nicht. Aber ungeachtet dessen sollte der Content insbesondere für den Leser interessant und nützlich sein. Leser, die gleich wieder abspringen, erzeugen eine hohe Bounce Rate und die ist nicht gut für die Vermarktung der Website.
                                            Kleiner Geheimtipp am Rande: Eigentlich ist Content nicht King, sondern Bundeskanzler!

                                            Tipp 3: Die Textlänge

                                            Gelegentliche Kurzartikel stören das Gesamtbild nicht, wenn darauf geachtet wird, dass Hauptinhalte eine ausreichende Länge von mindestens 300 Wörtern besitzen, besser mehr. Richtig gute Artikel sind auch schon mal 800 Worte lang. Texte unterhalb von 150 Worten sollte man lieber in einer extra Rubrik veröffentlichen, aber nicht auf Landing Pages oder Infoseiten.

                                            Tipp 4: Ausrichtug auf ein einzelnes Keyword

                                            Die Optimierung einer Seite sollte für je ein zentrales Keyword erfolgen, welches auch Fokus Keyword genannt wird. Es macht wenig Sinn, eine HTML Page für mehr als ein Keyword durchzudeklinieren. Statt dessen pro Keywords, egal ob Short Head oder Long Tail, eine eigene Seite aufbauen. Hier zur Veranschaulichung einige wichtige Kriterien das Fokus Schlüsselwort betreffend:

                                            Hauptsuchbegriff
                                            Focus Keyword

                                            Ansonsten kannibalisieren sich zwei thematisch ähnliche Pages selbst, indem sie in Konkurrenz zueinander treten. Die Folge ist abströmender Link Juice. Statt beispielsweise einem Treffer unter den Top 10 hat man dann zwei Treffern, jeden davon auf einem niedrigen Rang wie 30 oder ähnlich.

                                            Noch einmal auf den Punkt gebracht: Die Wahl der richtigen Schlüsselworte bzw. der Suchbegriffe, für die man die zu optimierende Website gerne oben im Ranking sehen möchte, ist fundamental. Zuerst kommt also die Recherche nach erfolgversprechenden Begriffen. Das sind solche, die halbwegs oft gesucht, aber nicht zu viel Konkurrenz haben. Sogenannte Nischen sind für Einsteiger die beste Wahl, wenn sie die Wahl haben (bei Unternehmen ist eine beliebige Ausrichtung sicher nicht möglich). Wichtig aber immer: Der Leser muss den Text auch mögen, nicht nur die Suchmaschine! Also immer einen Zusatznutzen schaffen, keine platten Inhalte bereitstellen.

                                            Tipp 5: Ein Content Management System verwenden

                                            Der Vorteil bei der Nutzung eines CMS ist der enorme Komfort, mit dem SEO Texte erstellt werden können. WordPress ist das beliebteste Autorensystem und bietet mit zahlreichen SEO Plugins eine enorme Arbeitserleichterung. Wir empfehlen Webmastern dringend, ein solches Content Management System zu verwenden, es erleichtert die Arbeit bei der Content Erstellung und der Suchmaschinenoptimierung ganz erheblich. Für SEO gibt es einen de facto Standard für WordPress, und das ist das SEO Plugin von Yoast. Allerdings ersetzt ein solches Plugin niemals manuelle Arbeit oder gar Nachdenken! Vielleicht hilft das Studium des ein oder anderen Buchs zum Thema, um selbst ein Experte auf dem Gebiet zu werden!

                                            Tipp 6: Kein Keyword Stuffing betreiben

                                            Durch diverse Google Updates in der Vergangenheit wurde dieses Thema endgültig vom Tisch genommen. Es bringt rein gar nichts, ein Keyword immer und immer wieder zu wiederholen, Google straft das ganz massiv ab. Zumal Hummingbird dann über den Knowledge Graph erkennt, dass der Gesamtinhalt nicht relevant besonders ist. Siehe auch unseren Artikel zu den Google Updates.

                                            Besser ist eine vernünftige Häufung von Keywords. Man sollte beachten, dass auch Synonyme wie das Originalkeyword gezählt werden können! Im Vordergrund jedes guten Textes sollte zudem das Schaffen von Mehrwert sein, sowohl für User als auch für Search Engines! Wem das schreiben nicht leicht von der Hand geht, sollte einen Texter beauftragen oder einen guten Freund finden, der mehr Talent dafür hat!

                                            Tipp 7: Interne und externe Links einbauen

                                            Wichtig ist das richtige Verhältnis von internen Links, die auf Seiten der eigenen Domain zeigen und externen Links, die auf Drittseiten verweisen. Eine Seite besitzt eine maximale Linkpower, die auf die vorhandenen Links aufgeteilt wird. Es bringt allerdings nichts, nur einen Link zu setzen, denn das ist zu wenig. Gut sind mehrere interne und weniger externe Links. SEO Tools helfen hier bei der Entscheidung.

                                            Tipp 8: Meta-Tags richtig einsetzen

                                            Die Meta Description auf jeden Fall befüllen. Am besten eine Textlänge von mindestens 120 Zeichen, maximal aber von 156 Zeichen wählen. Weiterhin das Meta Tag Keywords nicht mehr verwenden, es hat keine Bedeutung mehr, weil es sehr leicht für Webspam zu missbrauchen ist. Ebenfalls wichtig ist die Bezeichnung des Permalinks, das wäre ein extra Tipp!

                                            Neben den bekannten und auch manuell schon einmal gerne direkt im HTML-Text angebrachten Meta-Informationen gibt es zahlreiche weitere. Hier zur Illustration der Auszug aus einer Seite von ERFOLGSREZEPTE ONLINE:

                                            Metatags
                                            Meta-Tags einer Webseite

                                            Tipp 9: Mindestens ein Bild verwenden

                                            Guter Content lebt auch von Bildern (oder Videos). Mediendatein werten einen Text nicht nur aus Sicht des Lesers, sondern auch aus Sicht der Suchmaschine erheblich auf. Dabei den vorigen Tipp beachten: Meta-Tags, Titel und Beschreibung des Bildes passend wählen! Siehe hierfür auch Bilder und Videos als OnPage SEO Kriterium.

                                            Tipp 10: Lesbare Texte schreiben

                                            Der sogenannte Flesch-Wert misst, wie leicht verständlich ein Fließtext für den menschlichen Leser wahrscheinlich ist. Wahrscheinlich, denn woher soll ein maschineller Algorithmus wirklich wissen, wie gut ein Mensch einen Text wahrnehmen kann. Daher im Fließtext eine Schreibweise wählen, die schnell verstanden wird. Keine zu stark verschachtelten Sätze schreiben. Ebenso nicht zu viele Unterbrechungen durch Aufzählungen, Bilder oder Formatierungszeichen vorsehen.

                                            Mittlerweile wird der Flesch-Wert auch vom populären WordPress SEO Plugin von Yoast unterstützt und fließt mit in die Bewertung des Contents im Texteditor ein. Besonders hilfreich, wenn man optimierte SEO Artikel verfassen möchte! Der Lesbarkeitswert eines Artikels wird durch eine ganze Zahl angegeben:

                                            flesch reading score
                                            Flesch Lesbarkeitswerte

                                            Jeder Webmaster sollte sich diese Zahl zu Herzen nehmen und seine Webseiten daraufhin analysieren. Das geht schnell und ist insbesondere vor Beginn der Optimierung notwendig.

                                            SEO Texte: Zuerst die einfachen Maßnahmen

                                            Ein großes Optimierungspotential versprechen die relativ einfachen OnPage Maßnahmen, die oben genannt wurden. Erst wenn diese grundlegenden Dinge erledigt sind, sollte man sich mit tiefer gehenden SEO Strategien befassen. Beispielsweise macht es erst Sinn, sich über Growth Hacking Gedanken zu machen, wenn potentielle Besucher auch interessante Inhalte auf der beworbenen Website vorfinden können! Einen Textbroker kann sich jeder sparen, der die deutsche Sprache gut beherrscht und Spaß am Schreiben von SEO Artikeln hat.

                                            Weitere Tipps zur Search Engine Optimization und Online-Marketing gibt es im SEO-Bereich.

                                            Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch

                                            39,90
                                            Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch
                                            9.2

                                            Praxiswert

                                            9/10

                                              Verständlichkeit

                                              9/10

                                                Umfang

                                                10/10

                                                  Preis

                                                  9/10

                                                    Vorteile

                                                    • Extrem umfangreich
                                                    • Insider-Wissen
                                                    • Für Fortgeschrittene & Profis
                                                    • Tolles Nachschlagewerk

                                                    Nachteile

                                                    • Nur teils für Anfänger

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