Kategorie-Archiv: SEM

Backlinks – 10 Qualitätsfaktoren für das Ranking

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 23 Sekunden

Ein Backlink spendet der referenzierten Domain im Idealfall Link Juice. Eine Reihe von Faktoren spielt eine Rolle, wie groß die vererbte Linkkraft tasächlich ist.

Backlinks

Nutzen von Backlinks

Es dürfte sich in der SEO Szene herumgesprochen haben, dass die Verlinkung von einer dritten Domäne auf die eigene im Normalfall eine positive Wirkung auf die verlinkte Domain hat. Seit dem Google Penguin Update ist das im Einzelfall zwar anders.

Aber Backlinks gelten immer noch als Qualitätskriterium für die Beurteilung der Relevanz einer Seite. Nun ist es nicht ganz so einfach, den Nutzen von Backlinks für eine Domain zu beurteilen, denn dabei spielen eine ganze Menge Faktoren mit. Letztendlich weiß nur Google, welches Kriterium entscheidend ist und wie stark es in die Bewertung mit einfließt. Der folgende Katalog von Faktoren für Backlinks soll etwas Licht ins Dunkel bringen und den Mythos vom monolithischen Backlink-Ranking entkräften.

Relevante Backlink Faktoren

Insgesamt werden nun zehn Punkte identifiziert, die für Rückverweise signifikant sind.

Gesamtanzahl der Backlinks

Diese Gesamtzahl ergibt sich aus der Summe aller Verweise von allen externe URLs auf die eigene URL. Je höher diese Zahl, desto besser die Chancen, Linkkraft zu erhalten. Allerdings nur, wenn das folgende Kriterieum auch entsprechend ausgeprägt ist.

Gesamtzahl der verlinkenden Domains

Diese Zahl ist eigentlich noch interessanter als die vorige. Denn sie quantifiziert die Summe aller unterschiedlichen Domänen, die auf die eigene Webseite verweisen. Umso höher diese Zahl, desto besser. Denn es ist eben recht schwierig, von vielen verschiedenen Pages eine Referenz zu erhalten. Alleine der Arbeitsaufwand, um einen Link herbeizuführen, darf schon nicht unterschätzt werden!

Anzahl der verlinkenden IP Adresse

Diese Maßzahl ist ähnlich wie die vorigen beiden, aber am feingranularsten von allen. Denn mehrere Domains können durchaus unter ein und derselben IP Adresse liegen, beispielsweise wenn sie sich im selben Hosting Paket befinden. Gibt es Backlinks von verschiedenen IP Adressen, dann ist das ein starkes Zeichen dafür, dass die Linkquellen ganz sicher nicht auf derselben Webpräsenz liegen, was wiederum gut für den vererbten Link Juice ist.

Position des Backlinks auf einer Seite

Je prominenter ein Link gesetzt ist, desto besser für die referenzierte Webseite. Above the fold bedeutet oberhalb der Falz, also im unmittelbaren Sichtbarkeitsbereich des Besuchers. Das ist die beste Stelle für einen Link und dort wiederum ist es noch besser, ganz oben im Text zu stehen.

Normaler Text oder Überschrift

Ein in normalem Text gesetzter Link ist eben Durchschnitt. Ist der Text fett gedruckt, dann wertet der Verweis schon etwas besser. Und liegt der Link sogar innerhalb eines Titels, also einer Überschrift, dann darf sich der Empfänger freuen, denn er erhält besonders viel Juice aufgrund der Prominenz der Verlinkung.

Der Ankertext eines Links

Der Ankertext ist der sichtbare Text für einen Backlink. Abhängig von diesem wird der Link semantisch eingeordnet. Allerdings spielen auch die Begriffe um den Ankertext herum eine Rolle, so dass man bei der Optimierung hin zu Money Keywords etwas gewiefter vorgehen muss als dies noch vor ein paar Jahren sinnvoll war.

Der Titel-Tag eines Backlinks

Der Titel eines Links ist ein nichtsichtbarer Bestandteil, der aber ebenfalls von Suchmaschinen ausgewertet wird. Insbesondere auch deshalb, weil Screen Reader diesen Text lesen und weil bei geringer Bandbreite manche Bilder nicht geladen, sondern durch diesen Text bei der Darstellung ersetzt werden.

Art des Link Contents

Ein Link kann entweder auf einen Text gesetzt sein oder aber auch über einem Bild liegen. Ebenfalls denkbar sind Videos. Je nach Art des Links ist die Kraft, die von ihm ausstrahlt, eine andere. Da Bilder sehr prominent erscheinen verglichen mit ordinärem Text, sollte bebilderte Links mehr Kraft besitzen als andere.

Art des Link Textes

Damit ist gemeint, in welcher Art von Text der Link erscheint. Ein guter Link befindet sich im Hauptcontent einer Webseite. Weniger gute Links befindet sich in Kommentaren zu Blog Artikeln und ähnlichem. Auch gibt es Links in Sidebars, als Seitenbereichen einer Website. Diese sind ebenfalls weniger Wert als die im Hauptbereich.

Technische Art des Links

Ein Link ist in seiner Normalausprägung ein follow-Link, also einer, dem ein Crawler folgt und der seine Linkkraft voll vererben kann. Mittels Markup kann man Links aber auch zu nofollow-Verweisen machen und das bedeutet, dass sie von Crawlern wahrscheinlich ignoriert und nicht gewichtet werden. Sie sprechen dem Linkziel auch keine Power zu, sind also als Backlinks wertlos.

Weitere Ressourcen zu Backlinks

Eine Artikelreihe zu Content Marketing und dem Einsatz von Backlinks, hier weiterführende Artikel für alle Optimierer:


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Weitere Beiträge

Social Media Marketing und SEO

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 42 Sekunden

Die Präsenz in sozialen Medien ist vordergründig für die Suchmaschinenoptimierung nur begrenzt nützlich, Stichwort Backlinks. Eine nachhaltige Strategie hilft auch bei SEO.

Social Media Marketing

Social Media Marketing

Fast jeder nutzt heutzutage soziale Medien, in Deutschland ist die überwiegende Anzahl an Usern auf Facebook aktiv, in anderen Teilen der Erde sind Twitter, Pinterest und Instagram mit vorne dabei. Viele denken bei Social Media Marketing in erster Linie an den Aufbau von Backlinks oder das Generieren von mehr Traffic.

Geschickt angestellt, wirkt das Engagement in sozialen Medien positiv auf das Suchmaschinenmarketing, im Idealfall wie ein Brandbeschleuniger. Natürlich sind die Backlinks auch ein wenig wert, trotz diverser Google Updates wie Penguin. Noch wichtiger ist allerdings die pure Präsenz in den sozialen Medien, weil Suchmaschinen diese auswerten und in die Beurteilung der Relevanz einer Domäne miteinbeziehen.

Der Marketing Kreislauf

Was bedeutet es nun konkret, aktiv in den sozialen Medien Marketing zu betreiben? Es entsteht ein konstruktiver Kreislauf, der zu einer wachsenden Anzahl an Besuchern führen kann. Die Bestandteile des Kreislaufs sind:

  1. Veröffentlichung interessanter und relevanter Inhalte auf der Webseite
  2. Besucher lesen diese Inhalte und teilen sie – oder der Betreiber der Seite tut dies
  3. In den sozialen Medien werden Follower gewonnen, die der Seite tendenziell mehr Traffic bescheren
  4. Die Anzahl der Besucher wächst, demnach lohnt es sich auch, mehr Content zu erstellen und zu publizieren
  5. Feedback über Social Media Marketing sorgt für eine Verbesserung und Intensivierung des Contents und zu einem besseren Verständnis der Benutzerbedürfnisse
  6. Aufrgund des wachsenden Interesses, mehr Klicks und Kommentaren steigt die Position der Website in den Suchmaschinen
  7. Nun finden auch mehr Benutzer über die organische Suche die Seite mit ihren Beiträgen
  8. Der Kreislauf beginnt von vorne und überholt sich im Idealfall

Eine schöne Infografik, die auch das Thema Linkbaiting veranschaulicht gibt es hier:

Link baiting
Linkbaiting & Social Media

Soziale Medien sind Contentmarketing

Man kann also demnach behaupten, dass Social Media Marketing zum Content Marketing ohne wenn und aber dazu gehört, ja sogar essentiell ist. Jeder redet von viralem Marketing, aber dass der Schlüssel dazu heute in den sozialen Medien liegt, wird oft für einen Moment vergessen. Persönliche Vorbehalte, etwa was den Sinn und Nutzen von Twitter als Schrottmedium angeht, sollten für kommerziell motivierte Marketing Kampagnen außen vor gelassen werden.

Eine andere Möglichkeit, die Reichweite einer Marke oder Webseite zu erhöhen, sind Bannerwerbungen, die für sehr wenig Geld geschaltet werden können.

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Vorteile

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  • Für Fortgeschrittene & Profis
  • Tolles Nachschlagewerk

Nachteile

  • Nur teils für Anfänger

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Weitere Beiträge

Content is Bundeskanzler: Der Content Explosion entkommen

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 25 Sekunden

Der tägliche Zuwachs an Inhalten steigt exponentiell. Das liegt auch an der zunehmenden Aktivität in sozialen Netzwerken. Umso schwieriger wird es, mit eigenen Inhalten auf sich aufmerksam zu machen.

Content Explosion

Die Content Explosion

Andere bezeichnen sie also Schock, so etwa der Artikel vom Content Marketing zum Content Schock. Die Content Explosion geht insbesondere mit der massiven Verbreitung der mobilen Endgeräte einher. Vor allem Twitter profitiert davon, weil Kurznachrichten einfach schnell mal eingetippt sind, auch auf dem Smartphone. Seit die Mobilgeräte immer besser und bedienfreundlicher geworden sind und etwa Spracheingaben Alltag sind, schreiben viele auch auf Facebook längere Artikel. Pinterest und Google+ sind ebenfalls stark im kommen.

Dass die Qualität unter der Menge an verbreiteten Inhalten leidet, ist mathematisch irgendwie klar. Insbesondere ist damit die durchschnittliche Qualität gemeint, nicht die für die kuratierten und journalistisch wie eh und je erarbeiten Texte.

Content war King

Natürlich ist Content immer noch wichtig und zwar wichtiger als je zuvor. Man könnte daher eher sagen, Content is Bundeskanzler! Denn heutzutage ist es einfacher denn je, Texte, Bilder und Beiträge aller Art zu veröffentlichen. Sei es auf Twitter, wo schon ein paar Zeichen reichen, evtl. mit ein paar Hashtags versehen und fertig. Ein Foto ist ebenfalls schnell gefunden und hochgeladen. Viele sind so aktiv auf Twitter, dass man sich fragt, wo der Mehrwert von so schnell veröffentlichten Infos ist.

ERFOLGSREZEPTE ONLINE sagt hiermit den Tod von Twitter innerhalb der nächsten 2 Jahre voraus!

Wo der Mehrwert von Twitter sein soll, erschließt sich uns nicht. Vor allem nicht, wenn man die wesentlich schicker anzusehenden Communities wie Pinterest und Google Plus anschaut. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, Beiträge nach dem Veröffentlichen auch noch einmal bearbeiten zu können. Twitter versagt hier aufgrund der Philosophie, schnell man was schreiben zu können und in den Äther rauszuschicken.

Allerdings sind Plattformen wie Instagram äußerst erfolgreich, obwohl es recht umständlich ist, dort Inhalte zu teilen: Ein Share über den Desktop Computer wird vom Betreiber absichtlich nicht unterstützt!

Der Content Explosion entgegenwirken

Wie gewinnt man nun mit akzeptablem Aufwand genügend Aufmerksamkeit für die eigenen Beiträge in der zugemüllten Informationslandschaft, in der zugegebenermaßen auch viele qualitativ gute Beiträge vorhanden sind?

Interessante Themen

Klar ist, das Thema muss den Leser fesseln und zwar schon beim Lesen des Titels. Bei immer mehr Auswahl bleibt immer weniger Zeit für die Entscheidung, welcher Post gelesen wird und welcher nicht.

Themen
Vielfältige Themenauswahl

Aktualität

Alte Themen ziehen nicht mehr so, vor allem, wenn jeder sie schon zweimal anderswo nachgelesen hat. Es gibt sicher Ausnahmen, vor allem, wenn man einem altbekannten Thema etwas Neues hinzufügt. Aber reines Wiederholen macht keinen Sinn.

Eine eigene Meinung und etwas Provokation

Wer nur schreibt, was andere schreiben, gehört abgeschrieben! Wen interessiert es, dauernd wiedergekautes Lesen zu müssen? Es in in Ordnung, das ab und an mal zu machen und seine eigenen Ansichten mit dazuzupacken. Aber nicht dauernd, nur um des Contents willen. Nur ein Beitrag, den andere auch kritisieren könnten, ist ein lohnenswerter Beitrag, der Mehrwert bietet.

Sterne Bewertungen
Feedbackmöglichkeit

Was die Provokation angeht: Wir haben das mal in diesem Artikel zur Content Explosion demonstriert, siehe weiter oben. Und die Grafik eben zeigt eine Bewertungsfunktion, die am Ende jedes Artikels aufruft, seine Meinung dazu zu sagen. Nur durch Rückmeldungen wird man besser!

Die Länge ist doch entscheidend

Als Faustregel für SEO Texte gilt, dass sie nicht kürzer als 300 Worte sein sollen (siehe auch das WordPress SEO Plugin von Yoast). Es hat sich aber herausgestellt, dass die Top 10 Treffer bei Google im Schnitt über 2000 Worte lang sind und dass es zwischen Platz 10 und eins durchschnittlich eine 400 Wort Differenz gibt, zugunsten der SERP 1 Treffer.
Ältere Domains haben laut der Statistik ebenfalls tendenziell länger Artikel als jüngere. Das deutet darauf hin, dass Beständigkeit als Qualitätsfaktor wichtig ist und sich immer mehr durchsetzen wird.

Suchmaschinenoptimierung nicht vergessen

Ein Text kann noch so gut sein, er muss auch gefunden werden können. Suchmaschinenoptimierung ist in Zeiten der Content Explosion wichtiger denn je. Das gilt zumindest so lange, wie Google daran interessiert ist, Webseiten zu finden und sie dem User zu präsentieren. Trends gehen dahin, dass Google demnächst lieber Antworten darstellt anstatt Links hin zu Webseiten! Hierzu schreiben wir ein andermal mehr.

Bilder und Videos

Jeder gute Artikel benötigt mindestens ein Bild zur Auflockerung und vor allem zur Einstimmung des Lesers. User, die schnell über einen Artikel drüberscrollen, bleiben dann wenigstens an diesem Bild kurz hängen. Die Verweildauer wird von Google Analytics ja gemessen und in die Bewertung einer Webpräsenz miteinbezogen. Videos sind wesentlich anspruchsvoller in der Herstellung oder Beschaffung und können daher wohl nur im Einzelfall verwendet werden. Wir sehen uns allerdings auch hier der Gefahr ausgesetzt, von embedded YouTube Videos gelangweilt zu werden, die von Drittquellen stammen…

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Weitere Beiträge

Bindestriche und Suchmaschinenoptimierung

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 37 Sekunden

Bindestriche in Begriffen erzeugen Unsicherheit, weil sie einen Begriff für Suchmaschinen unkenntlich machen können oder zu falschen Kompositbegriffen führen. Die Lesbarkeit leidet möglicherweise auch unter solchen Begriffen. Es ist Zeit für ein paar Tipps für den Umgang mit Bindestrichen.

SEO Bindestriche

Das Problem mit Bindestrich-Begriffen

Es ist natürlich nicht verboten, Bindestriche zu verwenden, um Worte im Fließtext zu konstruieren. Allerdings gibt es nur wenige Beispiele, in denen es tatsächlich keine Nachteile bringt, mehrere Begriffe derart miteinander zu verbinden.

Die Lesbarkeit von Texten

Der erste Nachteil ist die Lesbarkeit für den menschlichen Leser, wenngleich ein Ausdruck wie Monitor-Halterung durchaus erfassbar ist. Es ist allerdings ein leichtes, besser von einer Halterung für Monitore zu sprechen, ohne an sprachlicher Qualität oder Klarheit zu verlieren. Im Gegenteil, es ist nun direkt klar, dass es eine Halterung für etwas ist, nämlich für Bildschirme.

Theoretisch könnte es rein grammatikalisch ja auch ein Monitor sein, der in sich eine Halterung darstellt. Das macht für den Leser in diesem Beispiel aus der Praxiserfahrung heraus wenig Sinn, ist aber unterschwellig möglich und mag die Konzentration beim Erfassen eines Textes möglicherweise minimal in falsche Bahnen lenken.

Suchmaschinenoptimierung

Bei einem zusammengesetzten Wort stellt sich immer die Frage, wie Google dieses wertet:

  • Als ein Wort ohne Bindestrich, der Bindestrich wird also eliminiert
  • Als zwei Begriffe
  • Als ein Wort mit Bindestrich, so wie das Original
  • Als eine Kombination aus den obigen Möglichkeiten

Google ist aufgrund des enormen Datenbestands sicher in der Lage, Bindestriche zu normieren. Allerdings sollte man sich darauf nicht unbedingt verlassen. In einem anderen Blog vertritt Markus Hövener die Ansicht, dass Bindestriche eher schlechter als besser sind, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht!

Mehr als ein Bindestrich pro Begriff

Wie sieht es mit Begriffen wie Computer-Monitor-Halterung aus? Die Lesbarkeit leidet hier erheblich. Ein solcher Begriff ist zwar semantisch erfassbar, könnte aber viel eleganter umschrieben werden mit: eine Halterung für Computermonitore. Statt Computermonitore ginge auch Computer-Monitore oder SEO optimiert Computer Monitore. Letzteres ist dehsalb besser, weil Google dann sehr wahrscheinlich zwei getrennte Begriffe erkennt und nicht einen.

Man könnte auch ganz ohne Zusammensetzung schreiben: Eine Halterung für Monitore. Den Zusatz von Computern kann man hier weglassen, wenn entweder per se klar ist, dass Monitore nur für Computer verwendet werden oder wenn der Kontext deutlich macht, dass es um Computer geht und nicht um Navigationssysteme! Oft ist es also sinnvoll, nicht einen einzelnen Satz losgelöst zu betrachten, sondern den Kontext um diesen Satz mit einzubeziehen. Ein guter Text ohne Bindestriche wäre dann beispielsweise:

Bei der Arbeit am Computer steht der Monitor oft in der falschen Höhe zum Benutzer. Eine Halterung für Monitore schafft Abhilfe, denn sie…

Im zweiten Satz steht es zweifelsfrei fest, dass es um Monitore für Computer geht und nicht um andere Bildschirme.

Für eine Suchmaschine wird es jetzt noch schwieriger, die Essenz des Kompositbegriffes zu extrahieren. Wir raten dringend davon ab, solche Monsterbegriffe zu verwenden!

Bindestriche in Namen von Domains

In Namen von Domains besteht nicht die Möglichkeit, sich textuell frei zu entfalten. Domänennamen müssen schließlich bestimmten syntaktischen Vorschriften genügen. Sie sollten zudem nicht zu lange sein (beispielsweise wegen der Anzeige in Suchmaschinen oder auf Pinterest oder auch, falls sie in Werbeanzeigen verwendet werden sollen). Es könnte zudem sein, dass ein User auf die Idee kommt, eine URL manuell einzutippen…

Leerzeichen sind in Top Level Domains ebenfalls nicht erlaubt, hier bleibt keine andere Wahl als Bindestriche zu verwenden. Und das ist auch vollkommen in Ordnung uns besser als zwei Begriffe durch Weglassen des Bindestrichs zusammenzuziehen. Für SEO Maßnahmen ist es sinnvoll, zwei wichtige Keywords in der URL getrennt zu haben und den Bindestrich zu setzen. In URLs sind auch vielfach vorkommende Bindestriche kein Problem, sondern aus SEO Sicht notwendig.


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Google könnte Local Business Einträge entverifizieren

Geschätzte Lesezeit: 0 Minuten, 41 Sekunden

My Business ist unsicher

Unternehmen sollten ihre Firma auf Google My Business eintragen, um eine höhere Sichtbarkeit zu erzielen. Wenig genutzte Accounts könnte allerdings die Verifikation entzogen werden.

Local Business

Google könnte Local Business Einträge entverifizieren

Zunächst versucht Google, die Firmen zu kontaktieren, die sich seit mehr als sechs Monaten nicht in ihren Local Business Account eingeloggt haben. Folgt daraufhin keine Reaktion, könnte der Eintrag entverifiziert werden, so heißt es von Google’s Mitarbeiterin Jade Wang im Forum der Suchmaschine.

Der Grund für diese Maßnahme ist laut Wang, dass Google seinen Kunden die bestmöglichen Informationen im Geschäftsverzeichnis bieten möchte. Und das bedeutet auch, dass nur aktive Firmen dort entsprechend gelistet sind.

Daher ist es empfehlenswert, sich regelmäßig im Local Business Konto anzumelden und auch einen Blick auf das damit verknüpfte Email Konto zu haben. Nachrichten, die von Google an dieses Konto geschickt werden, sollten geprüft werden, entsprechende Handlungen sind dann empfehlenswert!


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WISE SEO: Die besten Hacks

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 53 Sekunden

WISE SEO ist ein Online Tool für die Suchmaschinenoptimierung von Websites. Das Tool bietet viel und kann komplett kostenlos 14 Tage lang getestet werden. Eine Kündigung ist nicht erforderlich, falls man den Testzeitraum nicht verlängern will.

WISE SEO Online Tool

Funktionen von WISE SEO

Nach dem Start von WISE SEO und Eingabe einer Domäne zeigt das Onlinetool eine Kurve mit dem Sichtbarkeitsverlauf der Website auf Google an. Von dort aus kann die Domain weiter analysiert werden.

Ranking Statistiken

Sehr schön ist die Keyword Tabelle, die nach Kalenderwochen aufgeschlüsselt die Platzierung anzeigt. Farblich gekennzeichnet sind Veränderungen im Ranking. Der Hauptnutzen dieser Übersicht ist, dass man direkt sehen kann, für welche Keywords die Domäne rankt.

Klickt man auf ein einzelnes Keyword, wird eine Detailanalyse angezeigt. Dort ist auch die beste für das gewählte Schlüsselwort rankende URL aufgeführt. Zudem kann man sich Details zum Keyword anzeigen lassen. Man sieht direkt den CPC (Cost per Click), die Anzahl der Suchanfragen pro Monat sowie die Anzahl der indizierten Seiten bei Google. Daraus lässt sich das Konkurrenzgefüge schön ermitteln:

Keyword Infos
WISESEO Keyword Infos

Das Keyword-Tool

Mit diesem coolen Werkzeug hat man die Möglichkeit, nach Eingabe eines Begriffs eine Liste mit Keyword-Ideen generieren zu lassen. Sehr nützlich ist die Option Anfragen im Monat, mit der man direkt angeben kann, wie viele Suchanfragen pro Monat mindestens vorhanden sein sollen für einen Treffer.

Außerdem kann man über die Auswahl einer Mitbewerberdichte leicht eine profitable Nische finden. Die Sortierung der Ausgabe kann erfolgen über die CPC, die Bewerberdichte, die Anzahl der Suchen oder die Anzahl der im Netz vorhandenen Pages. Initial ist die Sortierung nach Faktor eingestellt. Der Faktor müsste eigentlich Quotient heißen, er gibt das Verhältnis zwischen den Suchen pro Monat und den von Google indizierten Webseiten an:

Keyword Statistik
WISE SEO Wettbewerbsanalyse

Direkt mit dieser Tabelle wird eine Wortwolke angezeigt, die visuell sehr schnell verdeutlicht, welche Begriffe am häufigsten gesucht werden.

Es fällt auf, dass das WISE SEO Tool im Gegensatz zu vielen anderen Online SEO Tools sehr schnelle Ergebnisse liefert. Auch die Umsortierung von Ergebnislisten mittels Klick auf die jeweilige Spalte ist schnell vollzogen.

Das Keyword Werkzeug ist ein inspiriendes Mittel für neue Keyword-Ideen und insbesondere für die Erkundung des Wettbewerbs. Vor allem ist es wesentlich schneller als Market Samurai, eine Software auf Basis von Adobe Air, die ebenfalls Wettbewerbsanalysen visualisiert.

Backlink Analyse

In keiner guten Onlinemarketing Software darf diese Analysemöglichkeit fehlen. Auch nach den Google Updates, insbesondere nach Penguin, sind Backlinks etwas wert und sollten behutsam aufgebaut werden.

Ebenso schnell wie die anderen Funktionen wird das Analyseergebnis für Backlinks erzeugt und dargestellt. Ein zeitlicher Verlauf zeigt die Veränderung der Anzahl der Backlinks für die gegebene Domäne an. In einer Detailansicht kann man sich die Domain Popularity, den PageRank sowie das Verhältnis zwischen Deeplinks und Nofollow zu Gemüte führen. In der Statistik wird ebenfalls ausgewiesen, welche der bisher verlinkenden Domains noch aktiv sind (und welche schon erloschen). Unglaublich, wie diese historischen Daten so schnell gelesen werden!

Extra Auswertung für Backlinks

Für alle Backlinks werden in einem extra Bereich die Linkziele angezeigt, also welche internen Seiten von welchen und wie vielen externen Websites referenziert werden. Das ist äußerst nützlich zu wissen, wenn man seine Kraft auf die Optimierung der relevantesten Pages im eigenen Bestand konzentrieren will! Für jede verlinkende externe URL kann dann auch noch der PageRank gecheckt werden.

Der Bereich zur Backlink Analyse bietet noch zahlreiche weitere Funktionen, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Daher hier nur kurz eine Übersicht:

  • Backlink Aktionen: Gerade entstandene oder inaktive Backlinks identifizieren, um Pressemitteilungen vorzubereiten
  • Domainvergleich
  • Unbekannte Websites melden, damit diese in die Analyse aufgenommen werden
  • Hub Finder: Zeigt gemeinsame Backlinks zwischen zwei oder mehreren Domains
  • Partnersuche: Zeigt Linktauschpartner
  • Domain & Page Info: Liste mit allen Seiten, pro Seite die Anzahl der Links, die Größe in Kilobytes, die PageRanks für diverse Keywords
  • Power: Damit ist die Linkpower gemeint. Damit ist ziemlich sicher etwas gemeint, das in Richtung PageRank geht. Je mehr Power eine Domäne hat, desto mehr Juice kann sie an ausgehende Verweise vererben und desto relevanter wird der referenzierte Link von Google angesehen. Wikipedia etwa hat eine sehr hohe Linkkraft, weil die Domain selbst eine hohe Glaubwürdigkeit und Relevanz besitzt

OnPage Analyse

Hier hat man die Möglichkeit, mehrere Keywords und eine URL dafür anzugeben. Nach dem Start der Funktion dauert es eine Weile, bis sich das Ergebnis präsentiert. Im ersten Abschnitt werden Informationen zum Domönennamen ausgegeben. Interessanter sind die nächsten Abschnitte.

Für den Page Title werden diverse Auswertungen gefahren und Handlungsempfehlungen angezeigt. Das gleiche für die Seitenbeschreibung, auch Meta Tags werden natürlich ausgewertet. Für den Page Content wird pro Keyword farblich hervorgehoben, welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen und wo alles bestens ist. Sehr schön auch die grafische Darstellung der Keyword-Verteilung:

WISESEO OnPage Analyse
WISE SEO OnPage Analyse

Als besonderes Schmankerl und heutzutage kaum noch wegzudenken, gibt es pro Keyword eine WDF*IDF Analyse in Form einer interaktiven Grafik, die von einer Tabelle in Textform begleitet wird. So macht Contentmarketing Spaß, vor allem wenn man sich die Grafik zur WDF*IDF Konkurrenzanalyse ansieht:

WDF*IDF Graph
WDF*IDF Analyse

Fazit

Wir können WISESEO auf jeden Fall empfehlen. Mit der 14 tätigen kostenlosen Testphase, die keine Kündigung erfordert, besteht null Risiko. Einfach mal ausprobieren und sich begeistern lassen von der Schnelligkeit und dem Leistungsangebot von WISESEO.

Mehr zum spannenden Thema SEO Wettbewerbsanalyse gibt es in einem eigene Beitrag.

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Vorteile

  • Ausgewiesenes Praxisbuch
  • Für Anfänger geeignet
  • Sehr verständlich geschrieben
  • Schnelle Infos
  • Unterhaltsam

Nachteile

  • Erfordert Mut

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Weitere Beiträge

SEO: Wahl des Webhosting Providers beeinflusst Rankings

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 12 Sekunden

Die Geschwindkeit, mit der eine Webseite aufgebaut wird, ist ein wichtiger Ranking-Faktor und bares Geld wert. Offpage Maßnahmen dieser Art werden oft vernachlässigt. Es kommt eben doch darauf an, ob eine Webseite in 300 oder in 400 Millisekunden aufgebaut wird, so unglaublich das klingt.
Hosting
Wenn es um die Optimierung einer Website für Suchmaschinen wie Google geht, denken viele zuerst an Onpage Maßnahmen wie die Ausrichtung des Textes an ein bestimmtes Keyword, die Wahl der Meta-Beschreibung oder auch die Struktur des Inhalts. Mittlerweile ist Webhosting zum entscheidenden SEO Rankingfaktor geworden, der nicht unterschätzt werden darf.

Für Suchmaschinen relevante Leistungsmerkmale beim Webhosting

Eine schnelle Internetverbindung hat heutzutage fast jeder, zumindest im privaten Bereich. Günstige Hosting Pakete bei Webspace Providern stehen dem allerdings entgegen, denn die Geschwindigkeit lässt oft zu wünschen übrig. Und das ist schlecht, wenn man im SEO Bereich erfolgreich sein will. Denn seit einiger Zeit misst Google die Page Speed, also die Zeit die es dauert bis eine Seite aufgebaut ist.

Unter anderem ist diese Kenngröße wichtiger geworden wegen der steigenden Anzahl mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablets, die nicht immer über eine perfekte Netzwerkanbindung verfügen. Weiterer Grund ist die exponentiell steigende Datenmenge, die von Suchmaschinen indiziert werden muss.

Damit dieser als Crawling bezeichnete Vorgang nicht unnötig ausgebremst wird, fordert Google eben eine kurze, möglichst optimierte Ladezeit. Die schnellebige Zeit führt außerdem dazu, dass viele User genauso hektisch wie verwöhnt sind und schon nach einer Sekunde Wartezeit ungeduldig werden.

Kriterien bei der Auswahl des Hosting Providers

Leider gibt es von den Hostern keine offizielle Angabe darüber, wie gut ihre Rechenzentren effektiv ans Netz angeschlossen sind. Gute Provider bieten hier eine ausreichend gute Netzwerkanbindung, so dass dieser Faktor meist kein Differenzierungsfaktor ist.

Ausschlag gebend ist aber insbesondere die Geschwindigkeit des Servers, auf dem eine Webpräsenz liegt. Vor allem bei den günstigen Tarifen befinden sich mehrere Kunden des Hosters auf demselben physischen Rechner. Ihnen wird über Virtualisierung ein eigenständiger logischer Adressraum zugeteilt. Diese virtuellen Umgebungen sind starken Schwankungen in der Leistungsfähigkeit unterworfen und keinesfalls für eine professionelle Webseite geeignet, die schnell aufgebaut sein will.

Besser sind dedizierte PC Systeme, das sind eigenständige Root Server mit vollem Zugriff und maximaler Leistungsfähigkeit. Wer sich davor scheut, einen Root Rechner selbst zu installieren oder zu konfigurieren und Sicherheitsaspekte im Auge zu behalten, der sollte zu Managed Servern tendieren. Das sind vorkonfigurierte Rechner, die der Webhoster regelmäßig mit aktuellen Sicherheitsupdates versorgt.

Sobald ein Server in die Knie geht, also die Prozessorlast in die Höhe schnellt, sinkt auch die Antwortgeschwindigkeit, was zu höheren Response Zeiten führt. damit das nicht passiert, sollte man vor allem darauf achten, dass genügen RAM vorhanden ist. Der Hauptspeicher ist heutzutage eine entscheidende Ressource für die Leistungsfähigkeit eines Webservers. Der Prozessor spielt fast keine Rolle mehr, seitdem die Preise für gute CPUs mit mehreren Kernen und hoher Taktfrequenz sehr niedrig sind.

Weitere Ressourcen


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Weitere Beiträge

Tipps für den Linkaufbau (Linkbuilding)

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 49 Sekunden

Der Linkaufbau ist eine Offpage Maßnahme zur Erhöhung der Popularität einer Domain. Google sieht es am liebsten, wenn Backlink auf natürliche Weise entstanden sind, also freiwillig. Doch ohne nachzuhelfen kommt man wohl kaum in kurzer Zeit auf ein gutes Ranking.

Linkbuilding

Was bedeutet Linkaufbau?

Unter Linkaufbau oder Linkbuilding verstehen wir nicht nur den Aufbau von Backlinks, also Links, die von fremden Domänen auf unsere eigene verweisen. Zu diesem sogenannten Linkprofil gehören auch interne Links auf der Website selbst, ebenso wie externe Links, die von unserer/Deiner Webseite auf andere Sites zeigen.

Bei den internen und externen Links wiederum gibt es das follow und nofollow Varianten. Erstere ist der natürliche Vertreter des Verweises und letztere besagt, dass die Suchmaschinen diese Link nicht beachten, also nicht bewerten soll. Denn es ist klar, dass bei sagen wir 10 ausgehenden Verweisen nicht alle 10 Linkziele einen Zusatzwert von Google zugesprochen bekommen, weil sie per Backlink referenziert wurden. Wenn das so wäre, dann könnte man ja einfach ganz ganz viele Links in ein Dokument schreiben. Das wird als Spamming bezeichnet und war früher gängige Praxis.

Übrigens wird der Zusatzwert auch öfters als Link Juice bezeichnet. Ein Dokument hat einen maximalen Juice und der wird eben aufgeteilt auf alle ausgehenden Links. Für Google und andere Suchmaschinen gilt es, ein möglichst natürliches Linkprofil zu erstellen, um Trust zu erzeugen und in den SERPs höher gelistet zu werden.

Black Hat SEO birgt Risiko

Beim Linkaufbau ist also darauf zu achten, nicht in den Bereich des Black Hat SEO zu gelangen, sofern man nicht riskieren will, von den Suchmaschinen für Webspam abgestraft zu werden. Die Gefahr besteht spätestens seit dem Google Penguin Update (auch hierüber berichteteten wir).

Der Google PageRank misst die Güte einer Website unter anderem daran, wie viele Backlinks diese Site bekommen hat. Aufgrund des o.g. Updates ist die Bedeutung von Backlinks aber deutlich zurückgegangen und so auch der PageRank.

Tipps zum Link Building

Guter Content

Erste Voraussetzung dafür, dass es sich lohnt auf eine Webseite zu verlinken ist ein guter Content. Also sorge für diesen, warum sonst sollte Deine Site relevant für andere sein? Abgesehen davon bringt es nichts, Besucher auf Deine Homepage zu ziehen, wenn sie dort nichts verwertbares vorfinden und wieder abspringen (Stichwort: Bounce Rate).

Spread the Word

Zuerst bietet es sich an, den eigenen Freunden oder gut bekannten Personen einen Link zur eigenen Seite zu schicken und sie zu bitten, die URL zu promoten. Vielleicht bietet man im Gegenzug auch etwas an, aber diese gespiegelten Backlinks sind mittlerweile nicht mehr unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Besser sind qualifizierte Kommentare oder Anregungen im Blog des anderen o.ä., natürlich ohne Linkspam.

Auch auf Facebook kann man versuchen, ein paar Likes zu bekommen. Social Media Forne wie Twitter, Instagram oder Pinterest eignen sich ebenfalls sehr gut, um kostenlos und schnell seine URL zu verbreiten.

In Verzeichnisse und Suchmaschinen eintragen

Mittlerweile veraltet, weil es DMOZ nicht mehr gibt: Wer über ein bestimmtes Thema schreibt, etwa in einem Blog, der kann versuchen, bei DMOZ einen Eintrag zu erhalten. Dafür zunächst die am besten exakt passende Kategorie für die eigene Website finden und dort URL vorschlagen anklicken (steht ganz oben rechts).

Selbstredend sollte man Google von seiner Webseite erzählen. Am besten funktioniert das mit Hilfe der Google Webmaster Tools. Dort registriert man seine URL offiziell und schafft so ein höheres Vertrauen durch Google. Außerdem erhält man zahlreiche extrem nützliche Auswertungen kostenlos mit dazu!

Ebenfalls anzuraten ist der Eintrag in anderen Suchmaschinen, wobei hier eigentlich nur noch Bing und Yahoo relevant sind und die beiden verweisen auf dieselbe Registrierungsstelle, nämlich die Bing Webmaster Tools. Also dort auch aktiv werden.

Pressemitteilungen, Wikipedia

Wir fassen hier zwei Möglichkeiten zusammen, auch wenn sie etwas unterschiedlich in der Qualität sind: Pressenmitteilungen können online sehr leicht publiziert werden. Dafür reiht es, einen eigenen Bereich auf seiner Domäne einzurichten, in den diese Mitteilungen für die Presse gestellt werden. Natürlich enthält jeder Bericht einen Link auf die Hauptdomäne.

Für bestimmte Themen bietet es sich auch an, einen Wikipedia Artikel zu verfassen oder einen bestehenden zu ergänzen. Das kann insbesondere bei selbst entwickelten Technologien oder einer neuen Software bzw. einem Tool oder einer Toolbix sinnvoll sein. Warum soll die Welt nicht davon erfahren, wenn es etwas neues lohnenswertes gibt! Bitte darauf achten, keine als Text getarnte Werbung zu veröffentlichen, denn die verschwindet sehr schnell wieder aus Wikipedia.

Onpage Maßnahmen zum Linkaufbau

Am Anfang dieses Artikels haben wir darauf hingewiesen, dass zum Link Building auch interne und externe Links auf der einen Domain gehören. Das bedeutet konkret, dass eine HTML Seite von einer Suchmaschine auch danach bewertet wird, wie viele interne Verweise sie besitzt und wie viele und vor allem welche externen URLs sie anspricht. Spam Seiten ohne realen Content machen das ja überlicherweise nicht, denn warum sollten sie in bedachter Weise interne Seiten referenzieren und auf externe (die nicht unter Webspam fallen) verlinken?

Daher ist es ganz wichtig, pro HTML Seite eine ausreichende Anzahl an internen Follow Links zu haben, manche meinen, es müssten idealerweise 10 davon sein, wir meinen, weniger tun es auf jeden Fall auch und 10 ist zu viel. Zusätzlich sind ein paar ausgehende Links zu vertrauenswürdigen Seiten wie etwa Wikipedia nicht verkehrt und helfen beim Aufbau einer Reputation.

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WordPress SEO Plugin by Yoast – Anleitung für schnelle Ergebnisse

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 22 Sekunden

Das WordPress SEO Plugin von Yoast ist das beliebteste SEO Plugin auf dem Markt. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten und ist daher auch recht komplex. Unser Tutorial zeigt alle Schritte, wie Du dieses mächtige Werkzeug beherrschst und sofort Erfolge erzielst.

yoast plugin

Schritt für Schritt Anleitung

In diesem Artikel geht es um das Yoast Plugin, welches ab und zu auch als Joost Plugin bezeichnet wird. Ersteres ist aber richtig und Joost ist nur die Lautschrift (und außerdem der Name des Plugin-Entwicklers). Nachfolgend eine SEO Anleitung, um die Sichtbarkeit der eigene Webseite in den Suchmaschinen zu erhöhen.

Zuerst die Installation

Wahrscheinlich hast Du das WordPress Seo Plugin von Yoast schon installiert. Falls nicht, dann tue dies am besten jetzt, es lohnt sich, versprochen! Dafür im WordPress Dashboard unter Plugins -> Installieren den Suchbegriff WordPress SEO eingeben und das folgende Plugin installieren:

WordPress SEO Yoast
WordPress SEO Plugin by Yoast

Nach der Installation findet man das Yoast Menü unter dem Begriff SEO, wie passend 🙂

Yoast Plugin Menü
SEO Menü in WordPress

Übrigens kann man dieses Menü auch aufrufen, wenn man eine Live Ansicht der eigenen Website aufruft und als Admin angemeldet ist. Dann befindet sich das Menü zwischen Adresszeile des Browsers und oberstem Rand Deiner Site.

Beiträge optimieren mit dem SEO Plugin von Yoast

Bevor man in Zukunft einen Beitrag schreibt, sollte man ein Fokus Keyword für den Beitrag auswählen. Das Fokus Keyword ist das Schlüsselwort, für welches Dein Text für eine Suchmaschine optimiert werden soll. Willst Du beispielsweise einen Artikel über WordPress Plugins schreiben, dann ist das Fokus Keyword eben WordPress Plugins. Das Eingabefeld für das Keyword ist unterhalb des Beitragsbereichs:

Yoast Plugin
WordPress SEO Plugin von Yoast

In diesem Yoast Bereich gibt es weitere Felder, die man ausfüllen sollte. Der SEO Titel ist die Überschrift, die in Google als erste Zeile fett gedruckt und in größerer Schrift zu sehen ist. Im Screenshot ist dies ganz oben in der Snippet Vorschau schön zu erkennen, das SEO Plugin für WordPress zeigt das übersichtlich. Dieses Preview der Google Trefferanzeige ist übrigens sehr nützlich, denn man erkennt sofort, ob ein Text zu lang oder zu kurz ist und wie der Content in der Suchmaschine optisch wirkt.

Die Meta Beschreibung wird ebenfalls von Google angezeigt, Du kannst das sicher leicht nachvollziehen, wenn Du den Screen shot noch einmal betrachtest.

Jedesmal, wenn man nun einen Beitrag speichert, gibt es rechts oben in der Nähe des Buttons eine Anzeige des WordPress SEO Plugins, die dem Redakteur mit einem Farbcode signalisiert, wie weit die Suchmaschinenoptimierung für den geschriebenen Content schon gediehen ist. Idealerweise sieht es so aus (vergleiche rot umrandeten Bereich):

SEO Plugin by Yoast
WordPress Yoast Plugin

Wenn man auf den mit Check beschrifteten Link klickt, erscheint eine Statistik samt Hinweisen, was noch zu verbessern ist:

Yoast Plugin Optimierung
Hinweise des SEO Plugins

Das Ampelfarbensystem ist leicht zu verstehen und gibt quasi eine Anleitung, was zu tun ist. Insbesondere die roten Punkte sollten behoben werden, um in den Trefferlisten der Suchmaschine möglichst weit oben zu stehen.

Sitemaps mit dem WordPress SEO Plugin

Eien Sitemap ist ein wichtiger Ranking Faktor in der Suchmaschinenoptimierung und sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Mit dem Yoast Plugin wird eine umfangreiche Sitemap für Deine Webseite automatisch erstellt, ohne dass Du etwas dafür tun musst. Wir empfehlen allerdings, die Sitemap in Deiner Robots.txt Datei einzubinden. Weiterhin solltest Du sie bei den Google Webmaster Tools einreichen, um dem Google Crawler die Arbeit zu erleichtern. Dort hast Du auch die Möglichkeit, die Sitemap auf Fehler hin prüfen zu lassen.

Die Einstellung des SEO Plugins für Sitemaps müssen im Prinzip nicht angepasst werden, daher folgt keine weitere Anleitung dafür:

SEO Plugin Yoast
WordPress SEO Plugin Sitemaps

In den Reitern Benutzer, Sitemaps, Artikeltypen sowie Taxonomien kann man bestimmte Entitäten von der Aufnahme in die Sitemap ausschließen. Das muss nur im Ausnahmefall geschehen, etwa wenn die Google Webmaster Tools einen Fehler in der Seitenkarte melden. In diesem Fall ist oft das Yoast Plugin dafür verantwortlich, denn es funktioniert in dieser Hinsicht nicht absolut fehlerfrei (wenngleich das hier unkritisch ist).

Feinschliff: Schlagworte optimieren

Im Menü unter Beiträge -> Schlagworte kommt man in das Standard WordPress Menü. Wenn man dort auf eines der Schlagworte klickt, sieht man eine Detailansicht, welche aber vom Yoast Plugin um folgenden Bereich erweitert wurde:

SEO Plugin
SEO Schlagworte des Yoast Plugins

Man muss hier nicht unbedingt etwas eintragen, aber es empfiehlt sich, die SEO Beschreibung anzugeben, die später als Meta Description im HTML Dokument wiederzufinden ist. Das ist sehr wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, denn gelegentlich bekommt man auch Treffer auf seiner Website durch Visits auf derartigen Schlagwortseiten.

Integration mit den Webmaster Tools von Google

Dieser Schritt ist optional, es ist aber zu empfehlen, dass Du diese Integration vornimmst. Sie hat nicht direkt etwas mit dem Yoast SEO Plugin zu tun. Wie Du Deine Seite bei den Webmaster Tools registriert, ist auf der Google-Seite dazu leicht ersichtlich. Allerdings bietet das WordPress SEO Plugin noch mehr. Denn es zeigt über das sogenannte Analytics Dashboard direkt Statistiken aus Deinem Analytics-Account an:

Traffic-Quellen
Analytics Dashboard des SEO Plugins

Plugin aktuell halten

Wenn neue Updates der SEO-Erweiterung bereitstehen, sollten diese unbedingt installiert werden. In letzter Zeit hat sich bei Google viel getan, u.a. hat die Suchmaschine die erlaubte Zeichenanzahl für Snippets erhöht. Um das optimal ausnutzen zu können, ist ein Update erforderlich, sofern die aktuelle Version von Yoast nicht vorliegt. Im Plugin-Menü von WordPress reicht ein Klick, um die Aktualisierung vorzunehmen. Über das Dashboard ist es dem Admin ebenfalls möglich.

Als Buchempfehlung können wir WordPress SEO kompakt: Das Praxishandbuch von Holger Reibold jedem ans Herz legen, der mit seiner Webseite online mehr Erfolg generieren möchte und eine Online Marketing Anleitung benötigt!

SEO Ressourcen

Das SEO-Praxisbuch 2016

€ 24,90
9.2

Praxiswert

9.8/10

Verständlichkeit

9.4/10

Umfang

8.7/10

Preis

8.9/10

Vorteile

  • Enormer Praxiswert
  • Topaktuelle Tipps
  • Leicht verständlich
  • Mit Insider-Tipps

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Black Hat SEO Techniques – 10 things not to do

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 43 Sekunden

Although Black Hat SEO became quite popular because of its effectiveness, it is nowadays quite dangerous or even malicious to use it unspecifically. This post explains 10 things not to do.

Black Hat SEO
Black Hat SEO, Source: http://visual.ly/nature-black-hat-seo

Black Hat SEO: Don’t do this

Here comes a hitlist of 10 things you better skip when using Black Hat SEO. Ignore this list at your own risk. There are better ways to get a high ranking than using what is considered harmful!

Don’t: Invisible Text

Do not hide text by letting it have the same color as the background or by decreasing the font size to a minimum. Google detects such techniques and punished them rigorously. Better: Improve your content ot be relevant for your visitors and for search engines. Optimize it towards keywords with SEO tools.

Don’t: Spamming Blogs

For building up backlinks people often use tools to automatically post comments to public blogs. These unqualified (random) comments of course contain a link to the domain to push. Better: In specific cases, manually write some qualified comments to third-party blogs and backlink your domain or even a related article on your site.

Don’t: Keyword Stuffing

This term is used to indicate the heavy use of the same keyword phrase over and over again on a single page with the hope that Google will rank this page higher for the stuffed keyword. However, this is wrong nowadays and may be even lead to a punishment for the site. Better:Carefully choose which keyword to optimize specific sites and texts for.

Don’t: Overly link cloaking

Cloaking a link means that an external link becomes an internal link, technically. However this link still has an external target, but may not be seen as such when examining it. Better: It is OK to have some cloaked links on a single page, but do not exegerate that.

Don’t: Duplicate Content

Avoid having the same content on a single website. Also avoid having a duplication on two different sites, one virtually being a mirror site of the other. Not avoiding duplicate content may lead to serious problems with your ranking, because it can be recognized quite easily if two texts are similar or equal. Better: Write genuine content, in the simplest case reconsider what you have put onto one page and rewrite it in your own words.

Don’t: Spam Ping

This means to ping a third party domain with the hope that your ping will result in an entry of the referrer log and that this log will be automatically processed for something like a last visitors widet. Better: Use different SEO techniques that make more sense!

Don’t: Unspecific Link seeding

Do not try to get as many backlinks on as many sites as possible, no regard what these sites are about or what they domain authority is. Better: Carefully choose on which sites you seed your backlinks.

Don’t: Social Network Spam

The same quality as with link seeding: Do not try to grow too quickly at Facebook, Twitter, Instagram and the like. Better: Try to grow naturally in social media channels.

Don’t: Paid content

Do not overemphasize paid content that promises to give you high quality backlinks. Normally such content is not available on domains with high trust, because then these domains would not be trsutworthy any more. Better: If you know a friend with a high quality site, ask him if he could put an article with a backlink to your domain on his site, but do not pay a stranger.

Don’t: Revival of unregistered domains

You can revitalize shortly unregistered domains to benefit from the existing backlink structure, PageRank etc. But do not drive that too quickly. Better: In case you want to revive a domain that has been unregistered, care that you build up the content in line with the topic the domain has previously covered.

Further resources

Increase your traffic by following some advices.

German readers might be interested in the article SEO for Dummies.


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Referrer Spamming erklärt

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 40 Sekunden

Referrrer Spamming, auch als Referrer Ping bezeichnet, ist eine zweifelhafte und kontrovers diskutierte Black Hat Seo Technik, um Backlinks zu generieren.
Webspam

Funktionsweise von Referrer Spam

Die Idee hinter dieser Black Hat SEO Technik ist relativ simpel, man pingt eine andere Seite an, von der aus man einen Backlink haben bzw. unnatürlicherweise einen solchen generieren möchte. Dieser Ping führt dazu, so hofft man, dass in den Referral Logs der angepingten Seite die eigene URL auftaucht. Weiterhin muss natürlich das Referral Log von der angepingten Webseite automatisch irgendwo angezeigt werden, etwa in einem Widget für die letzten Besucher. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass das Referrer Spamming tatsächlich funktioniert.

Erhoffter Effekt von Referrer Pings

Die Annahme ist, dass derart generierte Backlinks für mehr Traffic auf der eigenen Seite sorgen und beispielsweise Affiliate Programme die so gepushte Website für attraktiver halten wegen der hoffentlichen steigenden Anzahl an Views. Im günstigsten Fall führt das Referrer Spamming dazu, dass der Traffic ansteigt, die Views zunehmen, Affiliates der Seite mehr Trust zusprechen und sie weiter oben in ihren Listen der beliebtesten Seiten führen.

Spamming über Google Analytics

Für einen bösartigen Angreifer ist es übrigens auch möglich, ganz ohne den Zielserver zu besuchen oder anzupingen, einen Referrer Spam Eintrag zu hinterlassen. Der Weg dazu führt über Google Analytics, denn man kann zu Analytics gefälschte Anfragen senden, sofern sich der Inhaber des Kontos dies nicht explizit verhindert.

Im Analytics Menü kann man über Akquisition -> Alle Zugriffe -> Channels sehr schön sehen, woher der Traffic kommt. Man sieht auch direkt, was Spam-Quellen sind und was nicht:

Analytics Statistik
Referrer Quellen laut Analytics

Man sollte in seinen Einstellungen im Dashboard einen Filter setzen, der nur die eigenen URLs durchlässt und alle anderen blockiert!

Weiterführende Ressourcen

Wer ein Tool für diese Art der SEO-Technik sucht, der kann sich ScrapeBox ansehen. Dieses Tool bietet viele auch über Referral Spamming hinaus gehende Möglichkeiten, ist aber kostenpflichtig. Damit kann man fast vollautomatisch eine große Anzahl an Seiten mit Pings versorgen, das Tool schickt die Pings zudem über Proxies, um den Eindruck einer weltweiten Trafficverteilung zu erzeugen.

Wer lieber bodenständig SEO und SEM betreiben möchte, was wir in diesem Fall empfehlen, dem sei unser Artikel SEO Tools für Webmaster empfohlen. Weitere SEO-Tipps gibt es in einem extra Artikel.


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Mit robots.txt das Crawling einer Webseite steuern

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 28 Sekunden

Suchmaschinen werden immer wichtiger, zumal der über die Trefferlisten von Google, Bing und Co generierte Traffic immer weiter zunimmt. Im Zuge dessen spielt die Datei robots.txt eine große Rolle. Wir erklären, warum.

Das Robots File

Beispielhafter Aufbau einer robots.txt

Zunächst eine Illustration des Aufbaus der robots-Datei, die eine reine Textdatei ist, anhand eines Beispiels, in dem drei Zeilen für je ein anderes Verzeichnis Angaben zu den Zugriffsrechten (Disallow) machen und eine den Agent angibt, der auf die Dateien zugreifen darf (hier sind es alle Agents, gekennzeichnet über den Stern).

# robots.txt
User-agent: *
Disallow: /abc.css
Disallow: /privat/
Disallow: /jccs/
Sitemap: http://www.meine-domain.de/sitemap.xml

Alle Zeilen, die mit dem Gatter beginnen, im Einfachbeispiel ist es die erste Zeile, gelten als Kommentar.

Die Disallow Angaben sind insbesondere sinnvoll für Ressourcen, die nicht in den organischen Suchindex aufgenommen werden sollen. Übrigens ist es nicht so, dass alle in robots.txt für die Indizierung mit dem Schlüsselwort disallow ausgeschlossenen Verzeichnisse und Dateien tatsächlich auch nicht von Suchmaschinen oder einem Webcrawler berücksichtigt werden! Vielmehr wird normalerweise jede Ressource, die von außerhalb via Link referenziert wird, von einem Crawler auch in den Index aufgenommen. Allerdings werden derart gecrawlte Seiten in den SERPs (Suchergebnisseiten) im angezeigten Snippet oft entsprechend gekennzeichnet. Siehe auch die Hilfe von Google, die dieses Thema weiter beleuchtet.

Auch möglich sind Allow Angaben, diese sollen aber nicht nach Disallow Infos in robots.txt stehen, da die erste Angabe die übergeordnete Regel angibt.

Die Anweisungen in der Robots-Datei folgen übrigens alle dem Robots Exclusion Standard, der besagt, dass Webcrawler für eine gefundene Website im Root-Verzeichnis der Domain zuerst nach besagtem File suchen. So können Website-Betreiber einfach und standardisiert einzelne Bereiche ihrer Website für Suchmaschinen verriegeln.

Ist robots.txt wirklich notwendig?

Kurz gesagt kann man diese Frage mit ja beantworten. Es gilt schon alleine als Qualitätskriterium, wenn die Robots-Datei vorhanden ist bzw. als kleiner Mangel, wenn sie es nicht ist. Hier verhält es sich ungefähr wie bei einer Sitemap: Sie ist nicht erforderlich, aber ihre Verfügbarkeit erfreut Suchmaschinen und Webcrawler.

Weiterhin erleichtert die Datei mit ihren Informationen den Suchmaschinen das Leben, insbesondere beim Auffinden anderer Dateien als der ursprünglichen, vor allem wenn sie in einem sonst unbekannten Verzeichnis liegen. Da die Datenmenge im Netz immer weiter wächst, sollen selbst mächtige Serverparks wie die von Google schonend mit ihren Zugriffen umgehen. Und das bedeutet ein auf Effizienz getrimmtes Crawlen der Webseiten im Internet. Die robots.txt unterstützt die Suchmaschinen und Webcrawler genau dabei, denn sie hilft, die Crawler von irrelevanten Inhalten fernzuhalten und gibt zudem eine Referenz auf die o.g. Sitemap, welches das Indizieren von Dateien wiederum schneller gestaltet. Die Webcrawler merken sich natürlich, welche Datei bereits in den Index aufgenommen wurde und welche Anweisung noch nicht ausgeführt wurde.

Neben dem SEO-Thema sollte man mit dem robots.txt File auch Zugriffsrechte für User setzen und SEO-wirksam 404-Fehler vermeiden (404 = Seite nicht gefunden).

Die robots.txt Datei testen

Um zu prüfen, ob robots.txt ein gültiges Format hat, gibt es diverse kostenlose Online Tools. Wir empfehlen die Google Webmaster Tools dafür zu verwenden: Zu testende Webseite auswählen (oder neu registrieren), dann unter Crawling den Menüpunkt robots.txt Tester auswählen:

robots.txt crawl
Robots.txt Tester

Mit dem Robots.txt Generator kann der Inhalt der Datei mit Hilfe eines Online-Assistenten komfortabel erzeugt werden.

Weitere Ressourcen

Die eigene Webseite schützen und absichern mit der richtigen Konfiguration der Robots-Datei, warum das wichtig ist verrät Webseiten schützen vor Google Hacking.


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