Kategorie-Archiv: Monetarisierung

Erfolgreich Verkaufen im Internet: Tipps für maximalen Online Erfolg

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 38 Sekunden

Das Internet bietet enorme Verdienstmöglichkeiten, dumm nur, wenn man nicht weiß, worauf zu achten ist. Dieser Artikel beschreibt Rezepte für maximalen Online Erfolg mit einfachen Mitteln.

online success

Tipps und Literaturempfehlungen

Der richtige Webshop

Viele günstige Provider bieten Komplettpakete an, um einen Webshop ohne viel Aufwand betreiben zu können. Wir können WordPress vor allen anderen Produkten empfehlen: Es ist die Nummer eins der Content Management Systeme und zudem kostenlos. Eine Übersicht geeigneter Provider gibt es hier. Damit der Web Shop ansprechend daherkommt, unbedingt ein individuelles Layout (heisst im WordPress-Jargon Theme) aussuchen (zur Übersicht guter Themes).

Guten Content anbieten

Es reicht nicht, ein gutes Produkt zu haben. Wichtig ist vor allem eine optimale Darstellung der Ware, dazu gehört ein begleitender Text, Bildmaterial und vielleicht sogar ein Video. Mit Text ist hier übrigens nicht ein Artikel alleine gemeint. Dass eine Produktbeschreibung vorhanden sein muss, versteht sich von selbst.

Um die nötige Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu bekommen, bedarf es mehr. Content is King lautet hier das Motto. Eine Webseite wird von Google, Bing und Co. nur als relevant eingestuft, wenn sie ein reichhaltiges Angebot an Inhalten bereitstellt. Das geht natürlich nicht, wenn nur ein Produkt angepriesen wird. Bzw. muss man dann insbesondere mit Landing Pages einen würdigen Rahmen schaffen. Der potentielle Käufer, aber auch Search Engines werden es Dir danken!

Geduld und Systematik sind gefragt

Ganz wichtig: Nachdem man eine Website aufgebaut hat und ihr mindestens 10 Seiten und Artikel spendiert hat, heisst es abwarten. Google lässt sich mit dem Indizieren und vor allem dem Verarbeiten neuer Inhalte anfangs viel Zeit. Das gilt insbesondere für Domains, die noch jung sind. Auf jeden Fall sollte man Google Analytics bzw. die Google Webmaster Tools verwenden, um seinen Online Erfolg jederzeit nachvollziehen zu können.

Statistik
Google Webmaster Tools

SEO & SEM sowie Social Media

Ganz wichtig sind SEO-Maßnahmen, um seine Produktseite optimal anzupreisen. Das kostet außer Zeit erst mal nichts (vorausgesetzt, man kennt sich im SEO-Bereich aus – falls nicht, hilft ERFOLGSREZEPTE ONLINE) und bringt sehr effektiv Ergebnisse. Bitte hier beachten, was schon im vorigen Abschnitt stand: Geduld bewahren, es dauert mitunter ein paar Monate, bis eine frische Seite halbwegs anzieht und erste Erfolge bringt.

SEM ist das Schalten von Anzeigen in Suchergebnissen, bekanntester Vertreter ist Google Adwords. Das ist allerdings rechts kostspielig, denn ein Klick von einem User, der meist gar nichts kaufen will, kostet oft über einem Euro. Besser ist es, in sozialen Medien aktiv zu werden und durch Posts, das Generieren von Likes und Tweets oder Bilder auf Instagram Aufmerksamkeit zu erregen. Das ist auch nachhaltiger als bezahlte Werbung und kann sogar für virale Verbreitung sorgen.

Der Praxisleitfaden für maximalen Erfolg

Eine sehr schöne Einführung und vertiefende Literatur für online Erfolg ist das leicht verständliche Buch Erfolgsrezept Internet: Einfach zu mehr Umsatz, Zeit und Freiheit von Johann Fischler.

Buch Internet
Erfolgsrezept Internet

Auf ca. 350 Seiten zeigt dieser Leitfaden, wie man zu einem lukrativen Nebeneinkommen im Internet kommt und worauf zu achten ist, um diesen Verdienst zu maximieren, bis hin zum Haupteinkommen.

Das Buch zeigt auch für technisch nicht versierte, was effektive Online Marketingmaßnahmen sind, um Besucher zum Kauf zu bewegen. Vorher beantwortet das Buch dankenswerterweise die Frage, was eigentlich geeignet ist, um online über eine Webseite verkauft werden zu können! Auf jeden Fall zu empfehlen für alle, die noch keine tiefer gehenden Kenntnisse im E-Commerce Bereich haben und auf der Suche nach einer lukrativen Geschäftsidee sind!
Hier geht’s zum Buch auf Amazon.

Weiterführende Artikel für Online Erfolg

Wer tiefer in das Thema Verkaufen im Netz einsteigen möchte, dem empfehlen wir folgende online Ratgeber:

AdWords für Dummies

€ 24,95
AdWords für Dummies
88

Praxiswert

8/10

    Verständlichkeit

    10/10

      Umfang

      9/10

        Preis

        9/10

          Vorteile

          • Für absolute Anfänger geeignet
          • Hoher Praxiswert
          • Leicht verständlich
          • Ergebnisorientiert
          • Auch für Nicht-Dummies

          Wie hat Dir der Artikel gefallen?

          Erfolgreich Verkaufen im Internet: Tipps für maximalen Online Erfolg: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,00 von 5 Punkten, basieren auf 4 abgegebenen Stimmen.
          SEO Agentur Testsieger

           

          Weitere Beiträge

          WordPress Blog betreiben: Profitipps für Webmaster

          Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 10 Sekunden

          Mit WordPress ist ein Blog oder eine Webseite schnell aufgesetzt. Doch dann fängt die Arbeit erst an. Mit den folgenden Tipps kann man sich viel Ärger ersparen.

          blog

          Wer seine WordPress-Webpräsenz schon eingerichtet hat, steht vor der Herausforderung, sie möglichst effizient zu betreiben. Sowohl als Blogger, der es aus Spaß an der Freude macht als auch zu Zwecken der Monetarisierung oder als Webmaster eines E-Commcere Shops. Worin bestehen diese Herausforderungen, wird sich mancher vielleicht fragen, dem die Erfahrung fehlt? Hier eine kurze Übersicht:

          Herausforderungen für Webmaster

          Es dürfte bekannt sein, dass sich im Technologiesektor, vor allem aber im Online_Segment, andauernd etwas ändert, seien es Standards, Produkte oder rechtliche Vorgaben. Für Webmaster hat das viele Auswirkungen:

          • Links auf externe Webseiten können veralten
          • Werbeeinblendungen neue Affiliates sollen statt der alten verwendet werden
          • Affiliates kündigen einem Publisher auf
          • WordPress muss aktualisiert werden, etwa wegen entdeckter Sicherheitslücken
          • Mobile Endgeräte sind auf dem Vormarsch, die Website sollte unbedingt responsiv sein (vgl. Mobilegeddon)
          • Google ändert etwas an seinen Suchalgorithmen, viele Texte müssen aus SEO-Sicht überarbeitet werden (siehe Google Updates)
          • Soziale Medien sollen stärker auf der Webpräsenz eingebunden werden, um eine höhere Aufmerksamkeit zu erreichen (und, weil Suchmaschinen soziale Signale seit einiger Zeit verstärkt auswerten)
          • Spam nimmt zu, man erhält dauernd lästige Kommentare im Blog
          • Hacker versuchen, das Passwort des Admins zu knacken und versuchen es erst einmal mit einer Brute Force Methode

          Ein gut wartbares Blog aufbauen

          Die oben genannten Herausforderungen können zu einem großen Teil durch eine durchdachte Vorgehensweise gelöst werden. Hier einige Tipps aus der Praxis dazu, die ich im Laufe vieler Monate durch den Betrieb von diversen Blogs und Web-Plattformen (wie der Personalvermittlungsplattform extrahand) extrahiert habe.

          Affiliate Werbung

          Kaum jemand wird im Laufe der Zeit bei denselben Werbepartnern bleiben, dafür gibt es zahlreiche Gründe:

          • Google kündigt Deinen AdSense Account ohne Begründung
          • Du findest einen besseren Affiliate Partner als den bisherigen
          • Bestimmte Werbeprogramme werden eingestellt
          • Du möchtest ein lohnenderes Werbeprogramm Deines bestehenden Partners ausprobieren
          • Du musst Werbung auf Deinen Pages reduzieren, weil ansonsten Vorgaben von Affiliates verletzt werden (adscale etwa schreibt vor, dass maximal 4 Werbeblöcke pro Seite eingeblendet werden dürfen)
          • Deine Domäne zieht um, etwa weil Du einen besseren Namen gefunden hast

          Wie löst man diese Herausforderung am elegantesten? Ganz sicher nicht durch Einbinden statischer Codes in den zahlreichen Seiten der eigenen Webseite. In diesem Blog etwa gibt es so viele Beiträge, dass eine auch nur kleine Änderung jedes Beitrags viele Stunden in Anspruch nehmen würde. Die Lösung lautet Indirektion, wenn ich das als Informatiker mal so hochtrabend nennen darf. Es bedeutet: Der Affiliate Code wird nicht direkt eingebunden, sondern über einen Shortcut. Der Shortcut definiert den Code. Will man ihn ändern, genügt die Bearbeitung einer einzigen Stelle, nämlich des Shortcuts.

          Und genau das erlaubt das WordPress Plugin PHP Code for Posts. Diese Erweiterung ist kostenfrei und stellt einen Editor bereit, mit dem Quellcode (auch Javascript oder HTML, nicht nur PHP) hinterlegt werden kann. Hat man das getan, dann bindet man einfach eine Direktive in Textform in den Beitrag ein (etwa php snippet=1, das ganze in eckigen Klammern geschrieben), fertig.

          Broken Links: Auf nimmer Wiedersehen

          Der Alptraum jedes Webmasters: Ein Link, der nicht funktioniert. Erstens ist das schlecht für das Image der Webseite. Und zweitens wird die Verweildauer des Users auf der Seite unnötig reduziert. Da letztere seit längerem ein SEO-Kriterium ist, das Google in seine Rankings miteinbezieht, sollte man das ernst nehmen. Am besten, man gibt invaliden Verweisen erst gar keine Chance. Oder reduziert die Existenz solcher Bösewichte auf ein Minimum.

          Externe Verweise

          Klar kann man regelmäßig seine Links checken und prüfen, welche Verweise auf externe Domains noch funktionieren. Oder man verwendet ein Online Tool dafür. Aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht: Mit dem WordPress Plugin Broken Link Checker erhält man wirklich maximalen Komfort. Die Erweiterung bietet zahlreiche geniale Features:

          • Das Plugin prüft regelmäßig im Hintergrund, ob ein Link noch funktioniert oder nicht
          • Der Webmaster erhält eine Mail, wenn fehlerhafte Links gefunden wurden
          • Links in Beiträgen kann man direkt im Editor des Plugins ändern, und zwar in Sekunden. Man muss nicht den Beitrag aufrufen, ihn korrigieren und dann publizieren
          • In einer Übersicht sieht der Administrator direkt, welche Links fehlerhaft sind und mit welchen Statuscode der Remote Server zurückliefert
          • Jeder fehlerhafte Link kann mit einem Mausklick erneut geprüft werden (kann ja sein, dass der Server nur mal kurz nicht verfügbar war)

          Interne Links

          Anders sieht das Problem bei internen Links aus, die auch als Permalinks bezeichnet werden. Will man im Rahmen einer SEO-Maßnahme einen Linknamen optimieren, dann führt das erst einmal dazu, dass die alte Adresse nicht mehr gefunden wird. Erstens merken es User, die über einen externen Verweis auf Deine Webseite gelangen. Zweitens ist das Suchergebnis in Google einige Zeit lang unbrauchbar. Drittens meckern die Google Webmaster Tools das an und erfordern eine Bestätigung. Und noch einiges mehr.

          Die Lösung hierfür lautet Redirection, ein extrem nützliches Plugin für WordPress. Das Plugin zeigt 404 Fehler an und bietet in einem Listeneditor die Möglichkeit, pro fehlerhaftem (alten) Permalink ein Redirect einzufügen. So kann man in Sekunden einen bis dato ungültigen Link in einen gültigen verwandeln. Ebenso kann man künstlich neue Verweise erzeugen, etwa aus Marketing-Gründen.

          Und mit der 404page Erweiterung definiert man dann noch schnell, dass eine vernünftige Seite angezeigt wird, falls ein ungültiger, und über Redirection nicht abgefangener Link aufgerufen wird. Auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE wird die Startseite als 404 Seite angezeigt, auf einer anderen Domäne von mir statt dessen eine Promotion Seite. Alternativ kann man auch eine dedizierte 404 Page erstellen, die aber etwas informativer und für den User weniger frustrierend ist als „Diese Webseite wurde nicht gefunden“. Viele Webmaster verwenden für sowas lieber eine lustige Grafik oder einen Spruch oder verweisen auf beliebte Beiträge usw.

          Der nächste Teil dieser Beitragsreihe zeigt weitere Optimierungsmöglichkeiten für Webmaster auf.

          Viel Spaß bis dahin!

          WordPress absichern: Mehr Sicherheit in WordPress

          € 8,90
          WordPress absichern: Mehr Sicherheit in WordPress
          90.75

          Praxiswert

          9/10

            Verständlichkeit

            10/10

              Umfang

              8/10

                Preis

                9/10

                  Vorteile

                  • Für alle WordPress-Eigner
                  • Praktische Leitfäden
                  • Erfolg garantiert
                  • Enthält auch Profitipps
                  • Sehr günstig

                  Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

                  WordPress Blog betreiben: Profitipps für Webmaster: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,20 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.

                  Weitere Beiträge

                  Landing Page effektiv gestalten

                  Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 9 Sekunden

                  Eine Landing Page wird als Marketing-Instrument eingesetzt, um mehr Besucher und höhere Konvertierungen zu erreichen. Für maximalen Erfolg sind ein paar Grundregeln zu beachten.

                  landing page
                  Photo Kaeru

                  Was ist eine Landing Page?

                  Eine Landing Page wird eingesetzt, um gezielt Kunden zu gewinnen. Im Online Marketing wird eine solche Seite zusätzlich zur Startseite eingesetzt, um User für verschiedene Keywords auf die Webseite zu bringen. In den Suchergebnissen von Google, Bing und Yahoo werden Landing Pages im Idealfall so gut platziert, dass der Traffic der Website zunimmt. Hätte man nur eine Startseite, könnte man nur für ein Focus Keyword optimieren anstatt für mehrere (nämlich pro Schlüsselwort bzw. Suchbegriff eine neue Landing Page).

                  Zu unterscheiden sind Landeseiten von Brückenseiten. Erstere sind optimiert für ein bestimmtes Thema, letztere leiten nur auf eine eigentliche Page weiter, wie die Startseite. Landing Pages werden oft für verschiedene Werbekampagnen oder als Aufrufziele von unterschiedlichen AdWords Anzeigen oder von Bannerlinks verwendet.

                  Optimierung von Landingpages

                  Eine Optimierung hat letztendlich zum Ziel, die Zahl der Konvertierungen zu erhöhen. Eine Konvertierung oder Conversion ist beispielsweise ein Kaufabschluss, das Abonnieren eines Newsletters, das Neuregistrieren für eine kostenlose Testversion oder ähnliches. Eine Landing Page sollte den Nutzer also zum Handeln anregen, ihn motivieren.

                  Vorlagen verwenden

                  Für WordPress gibt es zahlreiche optimierte Themes, die entsprechende Templates für Landeseiten anbieten. Aber auch andere Content Management Systeme haben entsprechende Angebote verfügbar. Ist man kein Designer, dann sollte man sich nach Vorlagen umsehen, anstatt selbst Hand anzulegen.

                  Value Proposition

                  Auch als Herausstellungsmerkmal bezeichnet, sollte die Value Proposition klar und vor allem direkt ersichtlich sein, also ohne langes Lesen. Oft verwenden Besucher nur wenige Sekunden, bevor sie sich für oder gegen ein weiteres Engagement auf einer Seite entscheiden. Und selbst dann sind sie immer noch keine zahlenden Kunden.

                  Den Besucher einfangen

                  Die meisten User verlassen eine Seite direkt wieder, nachdem sie eine Sekunde einen Blick darauf geworden haben. Die restlichen Benutzer, bis auf ganz wenige, springen ab, weil das Angebot nicht interessant oder relevant zu sein scheint. Nur ein ganz kleiner Teil konvertiert, so wie man sich das wünscht. Daher müssen Design, Form und Gestalt und die Wertaussage einer Landing Page auf die Zielgruppe zugeschnitten werden.

                  Das Design

                  Alle verwendeten Farben sollten über die gesamte Webseite hinweg konsistent sein. Firmenfarben sollten wiederzuerkennen sein. Eine Landing Page braucht einen Call To Action (CTA), das ist beispielsweise ein Button von herausragender Größe und mit einer knackigen Aufforderung wie „Jetzt kostenlos Angebot sichern“.

                  Die Gestalt der Seite sollte einfach und nicht kompliziert wirken. Es sollte dem Benutzer so einfach wie möglich gemacht werden, zu konvertieren und dafür auf den CTA zu reagieren. Zum Call to Action gehört auch das Nennen der Value Proposition und zwar in unmittelbarer Nähe zum Button bzw. Klickelement.

                  Eine Navigation, die von der Seite wegführt (und außerhalb der Konvertierung liegt) sollte nach Möglichkeit nicht eingebunden bzw. stark reduziert werden.

                  Die Form

                  Bei Eingabefeldern, wie einem Registrierungsformular ist darauf zu achten, dass nur die nötigsten Informationen abgefragt werden. Jedes zusätzliche Feld verringert die Chance, dass ein Benutzer Eingaben macht und das Formular absendet. Zudem auf mobilen Geräten jeder Buchstabe mehr ein Hinderungsgrund sein kann.

                  Alle abgefragten Informationen sollten zielführend und relevant für die Bedienung der Kundenbedürfnisse sein. In vielen Fällen ist der Name des Benutzers nicht direkt zielführend, vor allem, wenn er sowieso eine Mailadresse eingeben muss!

                  Die Wertaussage

                  Ein potentieller Kunde muss erkennen können, dass das vorliegende Angebot für ihn relevant und gewinnbringend ist. Er muss einen Wert für sich erkennen können, wenn er die Landingpage ansieht. Vermittelte Werte müssen in Einklang mit den restlichen Informationen auf der Seite sein, zeitlich also korrekt im Prozess eingeordnet sein.

                  Verbesserung durch Analyse

                  Eine schlechte Landing Page ist besser als gar keine. So kann man wenigstens auf Kunden hoffen, wenngleich die Wahrscheinlichkeit gering, aber eben nicht null ist. Oft helfen sogenannte Split Tests herauszufinden, worauf Kunden positiv reagieren. Dazu spielt man verschiedene Varianten einer Seite aus und schaut, welche besser ankommt. Eine Variante kann die Gestaltung oder Position eines CTAs sein oder ein anders formulierter Text.

                  Das Bieten von Zusatzanreizen wie Rabatte oder kotenfreie Zusatzleistungen kann im Rahmen einer Analyse ebenfalls mit Erfolgsquoten hinterlegt werden.

                  Um zu sehen, ob man auf dem richtigen Weg ist, sollte man Ziele setzen und diese in regelmäßigen Abständen überprüfen. Es wird sicher eher die Regel als die Ausnahme sein, dass diese Ziele, die anfangs nur ein Schuss ins Blaue sein können, angepasst werden.


                  Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

                  Landing Page effektiv gestalten: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,22 von 5 Punkten, basieren auf 18 abgegebenen Stimmen.
                  SEO Agentur Testsieger

                  Weitere Beiträge

                  Website Traffic Quellen von Besuchern: Woher kommen sie?

                  Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 6 Sekunden

                  Nicht alle Besucher einer Webseite finden ihren Weg über Google, auch wenn zahlreiche Webmaster das für gesetzt halten. Viele weitere Website Traffic Quellen bringen Besucherströme auf eine Site.

                  Traffic Quellen
                  Photo Burning Image

                  Woher kommen die Besucher?

                  Klar, dass viele User über eine Suchmaschine wie Google oder Bing auf eine Webseite aufmerksam werden, weil sie eben zuvor danach gesucht haben. Da allerdings nur die ersten paar Treffer in den Suchergebnissen die nötige Aufmerksamkeit erhalten, sollte man sich nicht darauf verlassen. Zudem gibt es zahlreiche weitere Traffic Quellen außerhalb von Google.

                  Man könnte sogar sagen, dass eine kritische Masse erst über Drittquellen erreicht wird und nicht Suchmaschinen!

                  Traffic Quellen im Überblick

                  Heutzutage sollte jeder mindestens semiprofessionell tätige Webmaster in den sozialen Medien unterwegs sein. Nicht, weil er die so toll findet (ich halte den Nutzen vieler Plattformen für begrenzt), sondern weil ihre Nutzung quasi zur Pflicht geworden ist. In Deutschland ist Twitter immer mehr im kommen, Facebook dagegen leicht auf dem absteigenden Ast, aber immer noch relevant. Google+ ist ein wichtiger Lieferant von Besuchern einer Website.

                  Website Traffic durch Social Media

                  Social Media bietet einerseits unmittelbar eine etwas höheren Besucherstrom, wenn man seine Schlagzeilen plakativ und interessant gestaltet. Es bietet aber auch die Chance auf virale Verbreitung von Nachrichten oder Blog-Artikel, beispielsweise über Retweets oder Likes.

                  Wiederkehrere User

                  Manch ein Stammleser ruft sogar direkt eine Webseite immer wieder auf oder hat einen RSS-Feed abonniert. Es lohnt sich daher insbesondere, einen Newsletter aufzusetzen und Email-Adressen von geneigten Lesern einzusammeln. Im Gegensatz zu Nachrichtendiensten wie Spiegel Online oder Bild Online wird es aber eher selten vorkommen, dass ein User eine Webseite direkt im Browser eingibt, ohne danach zu suchen oder einen Link anzuklicken.

                  Link Building nutzen

                  Wer es schafft, dass andere Domänen einen Backlink auf die eigene setzen, der kann darauf hoffen, von dort den nötigen Traffic zu erhalten. Solche Quellen aufzubauen, ist aber eine Maßnahme, die langfristig angelegt sein muss und viel Arbeit erfordert. Im besten Fall verlinken andere den eigenen Content, weil sie ihn mögen. Einfachste Form ist der Retweet, der allerdins auch nur von kurzem Nutzen ist und schnell verpufft.

                  Weil Suchmaschinen wie Google aber Backlinks für die Berechnung des PageRank einer Seite nutzen, sollte man diese mit hoher Priorität behandeln. Das gilt immer noch, wenngleich Backlinks in ihrer Bedeutung zurückgegangen sind.

                  Ebenso ein Ranking-Faktor und somit Ursprung von Website Traffic sind Nennungen einer Domäne in den sozialen Medien, die oben schon genannt wurden. Sie haben also einen doppelten Sinn: Erstens führen sie direkt zu mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit und zweitens helfen sie langfristig, weil eine Domäne so insgesamt als relevanter angesehen wird.

                  Bezahlte Werbung nutzen

                  Wer es sich leisten kann, sollte über AdWords, also bezahlte Werbung in Suchmaschinen und mittels Bannern, nachdenken oder eine der zahlreichen anderen Werbenetzwerke dafür nutzen. Insbesondere Bannerwerbung, die nach Anzahl der Impressionen bezahlt wird, ist lohnenswert für Merchandiser. Eine kostengünstige Steigerung der Bekanntheit einer Webseite oder Marke durch Reichweitenwerbung in der Fläche ist hier möglich.


                  Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

                  Website Traffic Quellen von Besuchern: Woher kommen sie?: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 4 abgegebenen Stimmen.

                  Weitere Beiträge

                  Affiliate Marketing: Maximaler Erfolg mit zielgerichteter Werbung

                  Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 2 Sekunden

                  Wer mit Affiliate Programmen Geld verdienen möchte, etwa als Blogger oder Webseiten-Betreiber, sollte die profitabelsten Netzwerke wählen und einige wichtige Dinge beachten.

                  affiliate marketing

                  Was ist Affiliate Marketing?

                  Unter einem Affiliate Netzwerk versteht man eine Plattform, die einen Werbekunden und einen Werbetreibenden zusammenbringt. Der Werbekunden wird auch als Advertiser oder Merchant bezeichnet. Er liefert die Werbung, die auszuspielen ist. Das geschieht meist in Form von Bannern, Flash Links oder Textwerbung. Das Gegenstück ist der Publisher, also wahrscheinlich Du, sonst hättest Du diesen Artikel wahrscheinlich nicht aufgerufen.

                  Der Publisher registriert sich beim Affiliate Netzwerk und stellt Werbeflächen zur Verfügung. Dafür bekommt er stets eine erfolgsabhängige Vergütung. Eine Werbefläche wird für Display-Werbung der verschiedensten Art eingesetzt (unten mehr dazu).

                  Die wichtigsten Vergütungsmodelle sind:

                  • Pay per Click (Gegenstück zu Cost per Click CPC): Einnahme wird generiert, sobald ein User auf eine eingeblendete Werbeanzeige klickt
                  • Per per View: Meist als Tausend-Kontakt-Preis abgerechnet, bezahlt wird nach Einblendungen
                  • Per per Lead: Etwa bei Gewinnspielen, wird dann bezahlt, sobald der Leser seine Adresse einträgt und diese gültig ist (letzteres wird gerne vom Advertisier geprüft). Lead heisst soviel wie anleiten bzw. den richtigen Weg weisen (aus Sicht der Zielseite).
                  • Pay per Sale: Du bekommst eine Auszahlung, sobald einer Deiner Site-Besucher auf eine Anzeige klickt und in dem verlinkten Webshop einen Kauf tätigt. Aber auch nur dann, wenn der Käufer die Ware letztendlich auch bezahlt und nicht zurücksendet

                  Die Provision hängt stark vom Werbenetzwerk ab. Viele bieten dynamische Vergütungsmodelle, auf die der Advertiser Einfluss nehmen kann. Man sieht daher auf Agentur Plattformen wie Zanox, Affilinet oder Belboon recht unterschiedliche Preise für die Vergütung. Teils sogar innerhalb verschiedener Werbemittel desselben Merchants.

                  Arten von Werbeplätzen

                  In der Historie des Affiliate Marketing haben sich einige Standardformate herausgebildet, die überwiegend Bannerformate betreffen. Ein Banner ist viereckig und wird demnach durch eine Breite und eine Höhe in Pixeln definiert. Die bekanntesten Formate sind Leaderboard (728×90), Skyscraper (120×160), Wide Skyscraper (160×60) und Full Banner (468×60). Auf Wikipedia gibt es eine gute Übersicht dazu.

                  Referrer Modelle für Publisher

                  Al Referrer wird die Domäne bezeichnet, von der aus eine Werbeanzeige angeklickt wurde. Werbenetzwerke werden diese Angaben oft aus. Es gibt zahlreiche Netzwerke, die den Publisher zwingen, pro Domäne eine Werbeplattform anzulegen. Man kann also dann nicht einfach Banner von Domäne A auf Domäne B einblenden. Das geht zwar schon, aber dann bekommt der Publisher kein Geld vom Affiliate Netzwerk bzw. der Agentur!

                  Seltener, aber auch in relevantem Umfang vorhanden, ist die Form, dass man eine eindeutige Identifikation erhält und diese als URL-Parameter anhängt. Dann ist es egal, von welcher Webseite der Traffic kam und man muss insbesondere bei einem Domain-Umzug keine weiterem Nacharbeiten vornehmen!

                  Mobile Marketing

                  Seit Beginn des Siegeszuges der mobilen Endgeräte bzw. Smartphones und Tablets im Android und iOS Bereich sind mobile Ads immer beliebter geworden. Viele User nutzen eben lieber ihr iPhone, iPad oder Samsung Galaxy Smartphone, um sich mobile Webseiten anzusehen. Einige Anbieter liefern hierfür entweder HTML-Codes, die über WebViews eingebunden werden oder native Werbung, die pro Plattform neu zu integrieren ist.

                  Spezialformen von Affiliate Marketing

                  Klassische Affiliate Werbung geht über Banner oder Textlinks. Textlinks sind einfach Texte, die der Webmaster oder Blogger selbst vorgibt und dann mit einem Affiliate Link verknüpft. Über diese beiden Maßnahmen hinaus gehen Angebote wie das von Nativendo. Dieser Anbieter blendet eine als Inhalt daherkommende Werbung ein. Diese ist auch als solche gekennzeichnet, entspricht aber in ihrem grundsätzlichen Aussehen dem der einbindenden Website (Hintergrundfarbe, Schriftart usw.). In einer Variante wird sogar ein Textbeitrag innerhalb der originären Webseite geöffnet, so dass man ad hoc meinen könnte, es handele sich um realen Content aus dem aktuellen Blog.

                  Daneben gibt es noch Affiliate Agenturen wie Plista, die eine Art Liste mit weiteren Artikeln zum aktuellen Blog-Beitrag anzeigt. Diese Liste enthält interessanterweise sowohl Originalbeiträge aus dem Blog als auch Werbelinks, die natürlich wiederum als Werbung gekennzeichnet sind. Solche Plattformen sind hinsichtlich der Provision oft lukrativer als die alteingesessenen wie Zanox oder Belboon, die eher für besucherstarke Seiten lukrativ sind, weil sie viele Lead und Sale Modelle anbieten.

                  Fallstricke beim Affiliate Marketing

                  Wie oben schon geschrieben, muss man unbedingt darauf achten, die richtige Domäne im Affiliate Netzwerk zu hinterlegen und nur Bannercodes, die für exakt diese Domain bereitgestellt werden, auch zu verwenden. Bei einem Domänenumzug sollte man schnellstmöglich die Werbelinks abändern, sonst bedeutet das kostenfreie Werbung, und das nützt in diesem Fall am meisten dem Affiliate Netzwerk, das somit eine kostenfreie Beteiligung am Partnerprogramm von Dir geschenkt bekommt!

                  Thema einer Seite und Sprache

                  Manche Affiliate Partnerprogramme sind auf bestimmte Inhalte beschränkt. Es versteht sich fast von selbst, dass gewaltverherrlichende Sites keine Chance haben sollten.  Aber auch die Sprache oder das Grundthema einer Webseite oder eines Blogs sind gelegentlich ein Kriterium. Viele Advertiser wollen ihre Werbebanner nur auf Deutschen oder auch nur auf amerikanischen Webseiten eingeblendet wissen!

                  Betrugsversuche

                  Man sollte sich davor hüten, Anzeigen die nach Klicks vergütet werden, selbst anzuklicken. Das bekommen die Affiliates schnell mit und sperren einen. Da man bis dahin meist noch nicht den Mindestbetrag für eine Auszahlung erreicht hat, fällt der bisherige Werbeumsatz ins Loch. Das gleiche gilt für den dutzendfachen Aufruf einer Seite, die Werbung enthält, welche nach Impressionen vergütet wird. Allerdings lässt sich das manchmal nicht vermeiden, etwa wenn man als WordPress Admin gerade neue Dinge ausprobiert oder ein anderes Thema ins rechte Licht rücken möchte. Man sollte auch nie die Tracking-Codes manipulieren, da es erstens keinen guten Grund dafür gibt und es zweitens schnell entdeckt wird!

                  AdSense und AdWords

                  Bei Google AdWords sollte man sehr vorsichtig sein. Ich rate jedem, sich als Publisher andere Möglichkeiten zu suchen. Denn Google sperrt schnell mal ein AdSense Konto ohne Begründung, ohne trifftigen Grund und das auf Lebenszeit.

                  Werbung und Inhalte synchronisieren

                  Ideal ist es, wenn ein Werbeplatz ein Produkt oder eine Dienstleistung bewirbt, welches auch zum Inhalt des aktuellen Artikels, oder im Falle eines E-Commerce Shops zum Produktkontext passt. Es wäre eine schlechte Idee, auf einer Tierschutzseite für Rattengift zu werben…

                  Die Performance tracken

                  Mit der Zeit, also nach ein paar Monaten, sollte man ein Gefühl dafür entwickeln, welche Werbeformen, Werbekanäle und Banner profitabel sind und welche nicht. Man möchte schließlich maximal daran verdienen, denn das liebe Geld ist der Hauptgrund für den ganzen Aufwand. Eine Monitoring der Performance ist also regelmäßig angebracht. Dazu einfach die Statistiken der Werbenetzwerke ansehen. Bietet eines nur Sales-basierte Bezahlung an und konnte innerhalb von Monaten keine Sales generiert werden, sollte man sich einen lohnenderen Partner suchen

                  Expertentipp

                  Klar, dass guter Content die Voraussetzung für Erfolg ist, auch im Falle des Affiliate Marketing. Man sollte versuchen, damit  so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu erreichen und im Idealfall selbst von Werbetreibenden bzw. Unternehmen, die ihre Produkte an den Kunden bringen möchten, kontaktiert zu werden. Dafür empfehle ich, Vergleichartikel zu schreiben, die den Namen auch verdient haben. Weiterhin sollten diese dann auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Google+ und StumbeUpon bekannt gemacht werden, gerne auch mehr als einmal (aber mit entsprechend zeitlichem Abstand). Social Media Marketing ist in jedem Fall eine wichtige und sicher auch notwendige Komponente des Affiliate Marketings. Mache Deine Merchants glücklich und sie werden Dich lieben…

                  Wie Google tickt

                  € 27,00
                  Wie Google tickt
                  91.5

                  Praxiswert

                  9/10

                    Verständlichkeit

                    9/10

                      Umfang

                      9/10

                        Preis

                        9/10

                          Vorteile

                          • Insiderwissen aus 1. Hand
                          • Amüsant geschrieben
                          • Für Optimierer
                          • Mit SEO-Infos

                          Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

                          Affiliate Marketing: Maximaler Erfolg mit zielgerichteter Werbung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.
                          SEO Agentur Testsieger

                          Weitere Beiträge

                          Mobile Marketing – Geld verdienen mit Apps und Advertising

                          Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 2 Sekunden

                          Geld verdienen mit Apps für Smartphones und Tablets, das geht hauptsächlich über Werbung. Admob von Google ist schon lange nicht mehr die einzige Möglichkeit dafür.

                          mobile marketing

                          Werbenetzwerke für mobile Endgeräte

                          Leadbolt

                          Leadbolt bietet sowohl HTML-Werbung als auch native Ads an. Beispielsweise habe ich HTML-basierte Werbung in der Dasbach Wetter App für Android eingebaut (früher AdMob, aber Google hat mich aus nicht genannten und mir unerfindlichen Gründen für AdMob und AdSense gesperrt). Das Einbinden der HTML Einblendung ist ziemlich einfach, auch dank des Beispiel-Projekts. Die nativen Werbebanner sind wohl eher Interstitials, also flächendeckende Werbeanzeigen, die auch mit Hilfe der AdMob Technologie eingebunden werden können. Die Anzeigen sind übrigens auch für den deutschen Markt geeignet.

                          Millennial Media

                          Der Anbieter mit dem Namen Millennial Media hieß früher Jumptap und ist hauptsächlich in den USA, aber auch in Europa vertreten und bietet ein SDK zur Integration der Anzeigen an. Die Werbeplattform wirbt damit, den mobile first Ansatz zu verfolgen. Die Werbeinhalte werden dabei nach Möglichkeit in inhaltlich passenden Apps ausgespielt. Millennial Media fährt auch den Ansatz des RTB. RTB steht für Real Time Bidding, hierbei wird das Werbemittel mit dem aktuell höchsten Gebot publiziert bzw. ausgespielt.

                          MobFox

                          Hauptsäctlich in Europa vertreten ist MobFox. Das Mobile Marketing wird nativ für iOS und Android unterstützt. Das Bestreben dabei ist, der Werbung denselben Look wie der sie einbindenden App zu verpassen, um die Grenze fließend zu gestalten. Auch MobFox unterstützt RTB. Ein SDK erlaubt sogar das Einbinden von Video Ads. Ebenfalls kann man MobFox Anzeigen über ein Javascript Snippet einbinden, das auf jQuery basiert. Über eine Auswahlliste kann man sich eine Bannergröße nach Wahl aussuchen (oder mehrere für verschiedene Werbeplätze). Die kleinste Bannergröße ist 320×50 Pixel groß. Um leere Anzeigenplätze zu vermeiden, gibt es das sogenannte Passback, mit dem man leeren Content übersteuern kann.

                          Übrigens habe ich mich gerade bei MobFox registriert, um die Möglichkeiten auszuprobieren, denn man kann auch auf mobile Webseiten so leicht Werbung machen. Nebenbei: Man darf sich nicht als Publisher registrieren, wenn man israelischer Staatsbürger ist (kein Scherz!).



                          Anscheinend ist es notwendig, sich jeweils bei verschiedenen Ad Networks, wie beispielsweise AdMarvel zu registrieren, um Anzeigen über MobFox anzeigen zu können. Denn in MobFox gibt es diverse Absprungmöglichkeiten sowie Eingabefelder für Ad Networ spezifische Publisher Ids usw.

                          Kiip

                          Hinter diesem originellen Namen  verbirgt sich eine ebenso originelle Variante der Werbung. Innerhalb von Apps kann der User für besondere Leistungen oder ein häufiges Verwenden der App von dieser belohnt werden. Und zwar in Form von Werbung, die kostenlose Angebote anpreist, etwa Gutscheine oder einen MP3 Download. Kiip ist für 18 Länder lokalisiert und bieten dem Entwickler Analytics Tools zur Auswertung der Effektivität der Einblendungen.

                          AdMob von Google

                          Hierzu möchte ich keine weiteren Infos geben, da ich ohne Begründung lebenslang gesperrt wurde (wie jeder, der gesperrt wird!) und keinen Grund für eine solche Sperre gegeben habe. Danke Google, das hilft mir, bessere Alternativen aufzuspüren und diesen Artikel überhaupt erst möglich gemacht zu haben 😉

                          iAd für iOS

                          iAd gibt es nur für iOS von Apple. Da ich kein Apple Endgerät besitze (weil Apple mir fremd ist und ich iPhones & iPads für eingeschränkt in ihrer Funktionalität halte, bei gleichzeitig zu hohem Preis), kann hier nur eine kurze Info von der Webseite von iAd folgen, mir liegen also keine Erfahrungswerte vor: Apple’s Advertising Plattform wirbt damit, in wenigen Minuten mit Hilfe der iAd Workbench eine Werbekampagne anzulegen (für Advertiser). Dafür muss man einen Workbench Account anlegen, sich also registrieren. Am einfachsten geht das mit einer vorhandenen Apple ID. Publisher können sich bei IAd for Developers registrieren.

                          NinthDecimalPlace

                          Früher hatte NinthDecimalPlace den Namen JiWire. Mir ist es nach einer längeren Suche auf der Website nicht gelungen herauszufinden, wie man mit dieser Werbemöglichkeit als Publisher bzw. mobile Developer Geld verdienen kann, daher ist es mir nicht möglich, weitere Infos dazu zu geben. Wer mehr weiß, dem wäre ich für einen Kommentar dankbar.

                          adfonic

                          Entweder wurde adfonic von Google abgestraft oder die Bedeutung der Domäne ist so gering, dass man bei Suche nach dem Namen dieses Netzwerks keinen Treffer erhält. Auch der Server der Website war gerade unten, so dass man dieses Werbenetzwerk wohl nicht unbedingt weiterempfehlen kann. Update 29.12.2015: Adfonic ist auf mehreren Webseiten nicht mehr erreichbar, man sollte seine Zeit mit anderen Dingen verbringen…

                          mojiva

                          mojiva wurde 2013 in New York gegründet und steht sowohl App Entwicklern als auch mobilen Webseiten offen. Die Vertragsbedingungen muss man im Microsoft Word Format herunterladen (warum auch per PDF). Update 2017: Die Webseite gibt es nicht mehr, mojiva somit anscheinend auch nicht mehr!

                          inmobi

                          inmobi nennt sich das größte unabhängige mobile Werbenetzwerk und hat auch eine deutsche Webseite. Etwas versteckt kommt man im Menü unter Kontakt -> Developers dorthin, wo es interessant wird: Zu Einnahmemöglichkeiten für Entwickler mobiler Anwendungen-

                          140 Proof

                          Die Webseite scheint veraltet, es gibt keinen offensichtlichen Link zum Registrieren als Publisher für Werbung. Eine wichtige Informationsseite datiert von 2012.

                          greystripe

                          Greystripe wird unter Conversant Media gelistet. Nennt sich selbst das weltweit größte Affiliate Netzwerk. Als Publisher kann man sich mit einer Website oder auch einer App bewerben. Als Deutscher kann man bei der Registrierung direkt seine Umsatzsteuer-ID eingeben, sehr praktisch! Leider akzeptiert das System keine gültige Deutsche USt.-ID…

                          Navteq Media Solutions

                          Nicht mehr wirklich auffindbar, wurde womöglich von Google abgestraft, warum auch immer.

                          Weitere Werbemöglichkeiten

                          Sowohl für Webseiten als auch für mobile Versionen geeignet sind die Anzeigeformen von Nativendo, die u.a. nach Klicks abgerechnet werden und lukrativ zu sein scheinen.

                          Wer sich von AdWords lossagen will, etwa weil er gesperrt wurde, sollte sich nach Alternativen umsehen. Übrigens gibt es auch zu vielen der anderen Google Service weitere Anbieter.

                          Erfolgreiche Websites: SEO, SEM, Online-Marketing, Usability

                          € 39,90
                          Erfolgreiche Websites: SEO, SEM, Online-Marketing, Usability
                          93.25

                          Praxiswert

                          10/10

                            Verständlichkeit

                            9/10

                              Umfang

                              10/10

                                Preis

                                9/10

                                  Vorteile

                                  • Zahlreiche Praxisbeispiele
                                  • Viele wichtige Themen
                                  • Über 900 Seiten stark
                                  • Sehr aktuell
                                  • Infos zur Online Monetarisierung

                                  Nachteile

                                  • Buch ist schwer

                                  Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                  Mobile Marketing – Geld verdienen mit Apps und Advertising: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen.

                                  Weitere Beiträge

                                  Bei Google AdSense gesperrt: Was tun?

                                  Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 48 Sekunden

                                  Google sperrt öfters AdSense Konten, ohne eine Begründung zu nennen. Der Einspruch gegen eine Sperre, die oft unberechtigt erscheint, ist wenig zielführend.

                                  AdSense Konto Sperre

                                  Wann sperrt Google ein Konto?

                                  Es gibt viele mögliche Gründe, die Google jedoch meist dem betroffenen, also dem Publisher, der gesperrt wurden, nicht mitteilt.
                                  Lapidar teilt Google per Mail lediglich mit, dass die ausgeklügelten Algorithmen des Suchmaschinenbetreibers irgend etwas Verdächtiges festgestellt haben wollen, etwa ungültige Aktivitäten.

                                  Was eine ungültige Aktivität ist, wird nur rudimentär erklärt. Als Beispiele werden in den AdSense Richtlinien genannt:

                                  • Der Publisher hat selbst auf die von ihm geschalteten Anzeigen geklickt, um seinen Werbeumsatz zu erhöhen
                                  • Der Werbetreibende hat andere Personen unlauter motiviert, etwa durch Bezahlung, auf AdSense Anzeigen auf seiner Webseite oder AdMob-Ads in seiner App zu klicken
                                  • Irgendjemand hat mehrfach auf Anzeigen geklickt

                                  All das ist oft nicht wirkllich realistisch. Jeder, der diesen Artikel liest (und ihn vorher wahrscheinlich gegooglet hat), wird kaum selbst Betrug begangen haben. So dumm ist kaum ein Webmaster, dass er nicht annehmen muss, das heutzutage selbstverständlich mit Leichtigkeit festgestellt werden kann, woher Klicks kommen.

                                  Google AdSense
                                  Google AdSense: deaktiviertes Konto

                                  Man würde sich als intelligenter Mensch selbst betrügen, wenn man dauernd auf die selbst eingebundenen Anzeigen klickt.

                                  Die Richtlinien für Werbetreibende

                                  Weitere Beispiele aus den Richtlinien für Webmaster schließen die Verbreitung von Malware ein oder von gewaltverherrlichenden oder sonstwie unerwünschten Materialien. Auch eine fehlende Datenschutzerklärung kann der Grund für eine Kontosperre sein (doch dann könnte man auch einfach darauf hinweisen und der Betroffenen kann sofort gezielt reagieren, denn auch er möchte ja die Sperre vom Hals haben).  Ein möglicher Grund kann ebenfalls die eigenmächtige und unerlaubte Änderung am AdSense-Code sein (doch wer tut das?). Schwieriger wird es zu prüfen, ob AdSense zusammen mit anderen Werbeformen eingesetzt wurde und eine Verwechslungsgefahr bestanden haben könnte. In meinem Fall war das nicht so, denn AdSense war die einzige Werbequelle. Die Webmaster Richtlinien sind also alles andere als einfach einzuhalten, so sehr man sich auch bemüht, dies zu tun. Als erstes müsste man quasi auf jedwede Werbung außer auf Google AdSense verzichten, so scheint es…

                                  Sind die Sperren von Google willkürlich?

                                  Ganz ohne Grund wird es sicher keine Sperre geben, denn die Kalifornier verdienen viel Geld mit AdWords und AdSense. Da mir selbst der Account ohne ersichtlichen Grund gesperrt wurde, kann ich allerdings schon ein paar Mutmassungen anstellen, die in Richtung Willkür gehen.

                                  Jeder Publisher wird sicherlich einige wenige Male auf geschaltete Anzeigen auf seiner Website geklickt haben, alleine schon um zu prüfen, ob das ganze funktioniert. Insbesondere bei Apps auf Android oder iOS Systemen sollte man das mal prüfen, da die Funktionsfähigkeit des Popup-Mechanismusses bei einer App komplizierter ist als im Browser. Also Minimotivation wird möglicherweise auch die Aussicht auf ein paar Cent Zusatzeinnahmen vorhanden sein. Als dritte Möglichkeit gibt es Anzeigen, die einen tatsächlich persönlich interessieren und die man aus lauteren Motiven anklickt.

                                  Reale Gründe für eine Konto-Sperre

                                  Warum also wird ein AdSense Konto nun tatsächlich gesperrt, und zwar anzunehmenderweise in der Mehrzahl der Fälle? Ich habe hierzu zwei Theorien:

                                  Die erste ist weniger wahrscheinlich, da Google den Grund hierfür einfach nennen könnte, ohne als unmenschlich zu gelten: Der Publisher macht zu wenig Umsatz mit Anzeigen, weil er zu wenig Traffic, also zu wenig Besucher auf seiner Webpräsenz oder für seine App generiert.

                                  Die zweite Theorie ist die meines Erachtens wahrscheinlichste (es gibt womöglich weitere Theorien, die mir aber nicht ersichtlich sind): Google hat plötzlich einen massenhaften Anstieg in der Anzahl der Visits, Impressionen, Klicks oder was auch immer an Kennzahlen ausgewertet wird, für ein AdSense Konto festgestellt. Wie kommt das nun zustande?

                                  Ursachen für massiv erhöhten Traffic

                                  Das höchste Ziel jedes Webmasters ist es doch, einen sprunghaften Anstieg an Besuchern zu erreichen. Und das kommt gar nicht selten vor, hier einige Möglichkeiten:

                                  •  Social Media Kampagnen: Ein gut gestalteter Tweet, Google+ oder Facebook Post kann in kürzester Zeit massiv Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Als massiv kann man bei bisher 100 Besuchern pro Tag schon einen pötzlichen und nur kurz anhaltenden Anstieg auf 300 Besucher bezeichnen!
                                  • Entwicklertätigkeiten: Wer selbst beispielsweise in WordPress oder auf einer mit PHP erstellten Webseite komplexere Änderungen vornehmen muss, die häufiges Ausprobieren mit sich bringen (bis das ganze wie gewünscht funktioniert oder aussieht), der muss zwangsweise in kürzester Zeit sehr oft seine eigene Webseite aufrufen.
                                  • Neuen Beitrag mit interessantem Thema publiziert: Viele Posts ziehen nur wenige Visits nach sich, bei einigen wenigen gelingt der große Wurf, die Besucherzahlen steigen akut an.
                                  • OnPage und Offpage Optimierungen: Dazu zählen SEO & SEM Maßnahmen wie das Verbessern der Seitenstruktur, das optimieren des Contents auf Keywords oder Linkbuilding (Backlinks oder interne Verlinkung). Es kann auch vorkommen, dass auf Wikipedia, aus welchem Grund auch immer, Links auf die eigene Domäne auftauchen und für mehr Traffic sorgen

                                  Der Pressesprecher von Google, Stefan Keuchel, lässt in einem Video-Interview selbst die Problematik erkennen, die hinter einer automatischen Erkennung von Unregelmäßigkeiten steckt.

                                  Was tun bei einer Sperre?

                                  Normalerweise erhält man von Google für Seine AdSense Konto Gelegenheit zum Einspruch. Diesen sollte man auch tätigen und zwar relativ sorgfältig. Allerdings geht die Frage nach Einreichung von Server-Protokollen für Zugriffe doch etwas zu weit. Zumal es scheinheilig ist, danach zu fragen, wenn quasi auf jeder Seite eine Google Analytics Verknüpfung besteht und Google selbst am, besten weiß, wer wann von wo welche Seite wie lange aufgerufen hat und wohin verlässt. Das ist Tagesgeschäft von Google und nicht von Webmastern!

                                  Der Einspruch wird also wenig Erfolg haben, das ist erstens meine persönliche Erfahrung und zweitens der Tenor im Netz (siehe die vielen Erfahrungsberichte von anderen abgestraften Seitenbetreibern). Es bringt übrigens nichts, sich ein neues AdSense-Konto zu besorgen, denn das ist verboten. Der eigene Name ist meist lebenslang gesperrt und mit einen falschen Namen sollte mn wirklich keine Geschäfte machen. Der Aufbau einer neuen Webseite bringt auch nichts, man bleibt dieselbe Person. Für die gesperrte Webseite einen anderen Betreiber anzugeben, ist meist auch nicht von Erfolg gekrönt, auf jeden Fall dann nicht, wenn die Inhalte die gleichen bleiben. Also bleibt nur, ohne AdSense klarzukommen.

                                  Alternative Werbeplattformen

                                  Man sollte sich einfach damit abfinden, dass die Zusammenarbeit mit Google beendet ist und sich andere Alternativen suchen. Zunächst muss man sich fragen, welche Werbeform die richtige bzw. angestrebte ist. Es gibt einige Affiliate Plattformen, die alle möglichen Arten von Einnahmen für Blogger und andere Webmaster anbieten. Dazu gehören die Werbetypen:

                                  • Bannerwerbung
                                  • Textwerbung
                                  • Textlinks
                                  • Popups
                                  • Bezahlter Content
                                  • Vermischung von originären Inhalten und Werbeanzeigen

                                  Und für all diese Werbeformen wiederum diverse Vergütungsmodelle:

                                  • Pay per Click: Bezahlung pro Klick eines Besuchers auf eine Anzeige
                                  • Pay per View: Wird meist über den Tausend-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet
                                  • Leads: Beispielsweise wenn jemand auf eine Ad klickt und danach seine Adresse, etwa für ein Gewinnspiel einträgt
                                  • Sales: Nach erfolgreichem Kauf eines Produktes

                                  Ich kann nur jedem raten, von Anfang an auf ein AdSense Konto zu verzichten und gleich einen alternativen Anbieter zu wählen, der kein Monopol hat. Meist sind diese auskunftsfreudiger und man kann Unzulänglichkeiten wie vernünftige Menschen miteinander regeln und eine für alle einträgliche Lösung finden.

                                  Affiliate Programme

                                  Es gibt zahlreiche Affiliates auf dem Markt. Zuerst ist zu klären, ob eine Webseite oder eine App mit Werbung ausgestattet werden soll, oder sogar beides. Dann ist die Sprache des Contents wichtig: Deutsch oder Englisch oder eine  andere Sprache? Als nächstes kommt es manchen Affiliates darauf an, wie viel Prozent der Besucher aus den USA bzw. aus Europa kommen. Manche Netzwerke möchten nur mit Partnern zusammenarbeiten, die mindestens 50000 Impressionen pro Monat vorweisen können.

                                  Da je nach Antwort auf diese Fragen jeweils andere Werbenetzwerke in Frage kommen, hier nur eine kleine Auswahl:

                                  Das Aus für das AdSense Konto selbst einläuten

                                  eBay bietet seit einiger Zeit ein Partnerprogramm für Publisher an, das aber keine reale Klickvergütung liefert, sondern über Verkäufe vergütet wird.

                                  Ebenfalls interessant für deutsche  Blogger ist Nativendo, ein Anbieter von Werbeblöcken, die sich dem Design des Blogs anpassen und sogar innerhalb der Originalinhalte Texte darstellen können, so als wären es Originalbeiträge (natürlich mit der Kennzeichnung „Werbung“).

                                  Weitere Programme, die auch eine CPC-Vergütung anbieten, gibt es als extra Beitrag.

                                  Wie Google tickt

                                  € 27,00
                                  Wie Google tickt
                                  91.5

                                  Praxiswert

                                  9/10

                                    Verständlichkeit

                                    9/10

                                      Umfang

                                      9/10

                                        Preis

                                        9/10

                                          Vorteile

                                          • Insiderwissen aus 1. Hand
                                          • Amüsant geschrieben
                                          • Für Optimierer
                                          • Mit SEO-Infos

                                          Wie hat Dir dieser Artikel gefallen?

                                          Bei Google AdSense gesperrt: Was tun?: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen.

                                           

                                          Weitere Beiträge

                                          Unabhängig von Google: Die besten Alternativen zu Google

                                          Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 12 Sekunden

                                          Längst ist Google nicht mehr die einzige gute Suchmaschine,  der einzige Werbedienst oder das einzige Affiliate-Netzwerk. Es gibt zahlreiche Alternativen, die oft besser sind!

                                          Google Alternativen

                                          Das hat Google zu bieten

                                          Den meisten ist Google als Suchmaschine bekannt. Die Suchergebnisse werden seit einiger Zeit immer schlechter, sagen manche, und ich sage das auch! Weiterhin dürfte vielen die Werbeplattform AdWords bekannt sein, entweder weil sie dauernd und immer prominenter im Suchergebnis auftaucht und einen fast schon belästigt. Oder weil man selbst Werbekunde ist und eine Anzeige schaltet, in der Hoffnung, damit kostengünstig neue Kunden zu bekommen.

                                          Dem gemeinen Volk weniger bekannt ist die Gegenseite von AdWords, nämlich AdSense. Während ersteres für Advertiser gedacht ist, ist AdSense ein Affiliate-Partner für Publisher. Das bedeutet, der Publisher blendet für Google Werbung ein und bekommt dafür Geld, meist pro Klick (CPC = Cost-Per-Click).

                                          Webmaster wiederum kennen die Google Webmaster Tools und Analytics. Diese Werkzeuge sind sehr praktisch, wenn es um das Auswerten von Besucherströmen, Conversions, dem Tracking von Keywords oder dem Verfolgen von Kennzahlen wie Sitzungen, Visits usw. geht.

                                          Stark im Kommen ist seit einiger Zeit Google+, das soziale Netzwerk des kalifornischen Unternehmens, welches insbesondere in Konkurrenz zu Facebook und Pinterest tritt, wenn man sich die Struktur bzw. den Aufbau der Plattform ansieht.

                                          Was ist falsch an den Angeboten von Google?

                                          Oberflächlich und unkritisch betrachtet, zunächst einmal gar nichts, denn scheinbar ist alles kostenlos und funktioniert wohl ziemlich reibungslos. Jeder, der noch eine Sekunden weiterdenkt kommt dahinter, dass die von Google gesammelten Daten sehr umfangreich sind und es erlauben, ein exaktes Persönlichkeitsprofil einer Person zu erstellen. Daran ändern auch Programme nichts, die Cookies löschen. Auch das normalerweise täglich stattfindende Wechseln der IP-Adresse durch den lokalen Internet-Provider stellt kein Problem mehr dar, wenn es darum geht, eine Person als wiederkehrend zu identifizieren.

                                          Abgesegen davon sind Monopole immer gefährlich. Denn was, wenn der Monopolist einfach mal die Regeln ändert oder sich Dinge herausnimmt, mit denen man nicht einverstanden ist. Ich will keinen Hehl daraus machen, dass der Hauptgrund für diesen Artikel war, dass ich bei AdSense gesperrt wurde – und zwar, wie es quasi immer passiert, auf Lebenszeit!

                                          Eine Begründung gibt es prinzipiell nicht, Google teilt einem also nie mit, warum man gesperrt wurde. Man kann einen Einspruch einlegen und muss dort sogar eine Liste der Server-Logdateien übermitteln, damit die Besucher ersichtlich seien. Da ist natürlich in vielen Fällen Quatsch. Erstens, weil man seine Besucher nicht kontrollieren kann. Zweitens, weil Analytics sowieso auf fast jeder Webseite verankert ist und Google selbst am besten weiß, wer wann und wie lange welche Website aufgerufen hat und wohin er von da gesprungen ist.

                                          Nach dem Einspruch, de rnicht akzeptiert wurde, gibt es wieder keine Begründung. Wörtlich heisst es per Ablehnungsmail:


                                          Möglicherweise wünschen Sie weitere Informationen über Ihre Kontoaktivitäten. Zum Schutz unserer firmeneigenen Erkennungssysteme können wir jedoch keine weiteren Angaben in dieser Hinsicht machen. Vielen Dank für Ihr Verständnis

                                          Es lohnt sich also, nach Alternativen zu dem Unternehmen zu suchen, dass aus dem Geheimdienststaat Nummer eins stammt.

                                          Bessere Alternativen

                                          Besser als AdWords

                                          Seit einiger Zeit lohnt es sich meiner Meinung nach für viele Unternehmer kaum, AdWords Werbung zu schalten. Sie sind einfach viel zu teuer und die Konvertierungsraten sind meist gering. Klickpreise jenseits der 100 Cent sind schon lange üblich. Sie gehen bis auf zweistellige Euro-Beträge pro Klick hoch.

                                          Besser sind beispielsweise alternative Werbenetzwerke wie Zanox, Belboon oder Adscale. Mit Bannerwerbung, die nach einem Tausend-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet wird, kann man sehr gut Reichweitenwerbung betreiben.

                                          Besser als AdSense

                                          Jedenfalls mindestens genauso gut sind die oben genannten Werbenetzwerke bzw. Affiliate-Programme. Einige haben zwar nicht ganz so schnelle Ladezeiten für die Werbeblöcke, aber es gibt genügend performante Anbieter. Zudem ist die Auszahlung deutlich besser also bei Google, siehe etwa Nativendo.

                                          Besser als die Suchmaschine

                                          Optisch zwar nicht besser, was die Trefferlisten angeht, dafür mittlerweile sehr gut, was die Trefferqualität an sich angeht, sind Yahoo bzw. Bing. Spätestens seit Firefox als Default-Suchmaschine Yahoo gesetzt hat und damit dem bisherigen Top Search Engine massiv Kundschaft abspenstig gemacht hat, ist Microsoft mit seinem Angebot obenauf!

                                          Sucht man nach etwas Speziellem, so ist Amazon etwa schon seit langem besser als die Kalifornier. Andere Marktplätze wie eBay oder Dawanda seien hier der Vollständigkeit halber erwähnt. Aber auch Suchmaschinen wie DuckDuckgo oder Ecosia sind ernstzunehmende Google Alternativen.

                                          Besser als das soziale Netzwerk

                                          Grundsätzlich finde ich Google+ sehr gut, einzig die Datensammelwut des Betreibers stört mich hier. Man erkennt an den automatischen Empfehlungsmails auf das verknüpfte Mail-Konto sehr schön, wie weit die Analyse von persönlichen Befindlichkeiten und Vorlieben mittlerweile gediehen ist.

                                          Als geeignete Alternativen sehe ich insbesondere Tumblr, Pinterest oder Instagram. Facebook ist möglicherweise für den ein oder anderen ebenfalls interessant. Wer Video-Plattformen sucht und nicht YouTube nehmen möchte, denn das gehört ja auch den Amis, für den gibt es ebenfalls andere Möglichkeiten.

                                          Webmaster Tools vielleicht bald obsolet

                                          Auch Bing bietet eine sehr gute online Tool Unterstützung an, die sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Spätestens, wenn Yahoo ähnlich stark wie Google ist, werden die Bing Tools auch häufiger eingesetzt.

                                          Andere Analytics Tools

                                          Wie oben schon geschrieben, ist es für Webmaster sehr praktisch, mal schnell auf Analytics nach der Performanz der Website zu schauen und woher die Besucher eigentlich kommen bzw. was sie sehen oder lesen wollen. Diesem Thema widme ich bald einen eigenen Beitrag, daher hier nur eine schnelle Empfehlung: Clicky von Yoast ist eine kostenfreie Analysemöglichkeit, ähnlich Analytics, wenngleich nicht ganz so umfangreich, dafür aber viel schneller in der Anzeige der Auswertungen. Es gibt sogar ein Plugin für WordPress dafür.

                                          Mobile Plattformen

                                          Schon lange bekannt sein dürfte, dass neben Android auch noch Apple’s iOS Betriebssystem existiert und seit ein paar Monaten Windows für mobile Endgeräte von Microsoft. Statt des Google Play Store kann man für Android Apps als Developer bzw. Publisher nun auch auf den Amazon Appstore zurückgreifen.

                                          Nach dem Kunden richten, nicht nach einer Suchmaschine

                                          Vielen dürfte der Begriff Mobilegeddon bekannt sein, der im April für Aufsehen sorgte. Es handelt sich um ein Update im Suchalgorithmus von G., der Webseiten abstraft, die auf Smartphones nicht gut angezeigt werden. Viele haben darauf hin (und zwar nur wegen Angst vor Konsequenzen aus Mobilegeddon) ihre Webseite angepasst. Hier halte ich es mit Karl Kratz, der in Website Boosting #32 sehr treffend schreibt, dass man in erster Linie für seinen Leser bzw. Kunden die Webpräsenz optimieren sollte und nicht, weil eine Suchmaschine einem das so aufnötigen möchte.

                                          Gleiches gilt für die Ladezeit einer Seite, die seit einiger Zeit ein Ranking-Kriterium ist, damit Search Engines ihr Crawl Budget effizienter einsetzen können, um noch mehr Seiten zu scannen und einzulesen. Der Betrachter einer Webseite freut sich am meisten darüber, wenn sie schnell lädt, noch mehr als jede Software!

                                          Fazit zu Google Alternativen

                                          Am AdSense-Beispiel oben sowie an weiteren Indikatoren wie dem schlechter werdenden Suchergebnis oder der massiven Zunahme von AdWords Werbung, die organische Treffer verdrängt, erkennt man die Notwendigkeit, sich zumindest vorsichtshalber nach Google Alternativen umzusehen. Es gibt jetzt schon in vielen Bereichen bessere Plattformen, die nicht so sammelwütig sind oder wenn doch, dann haben sie wenigstens keine allmächtige Einsicht in unser Surf- und Suchverhalten.

                                          Es wird nicht mehr lange dauern, dann sieht der Suchmaschinenmarkt ganz anders aus, das ist meine These. Warten wir noch das Panda Update ab und schauen, wer diesmal als Verlierer oder Gewinner hervorgeht. Daraus lässt sich schon ableiten, wo der Weg hingehen wird.


                                          Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                          Unabhängig von Google: Die besten Alternativen zu Google: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 4 abgegebenen Stimmen.
                                          SEO Agentur Testsieger

                                          Merken

                                          Weitere Beiträge

                                          Mit Bannerwerbung selbst werben – Anleitung für Dummies

                                          Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 24 Sekunden

                                          Wie im vorigen Beitrag zu dieser Reihe geschrieben, lohnt sich Bannerwerbung, um die Bekanntheit einer Marke oder Webseite sehr günstig zu erhöhen. Die Chance auf Conversions besteht zusätzlich. Eine Anleitung für Einsteiger, wie man Banner erstellt und als Werbemittel einsetzt.

                                          Bannerwerbung

                                          Vorteile von Bannerwerbung

                                          Vorab: Der Banner oben wurde von mir selbst erstellt, ich bin kein Grafiker oder Designer, man kann sogar sagen, mir fehlt das Talent für künsterlische Gestaltung. Weiter unten mehr dazu, wie man solche Banner erstellt.

                                          Google AdWords ist eine Werbeform, die nach Klicks abgerechnet wird. Das bedeutet, der Advertiser, also der Bewerbende muss pro Klick mittlerweile viel Geld an Google zahlen, dafür dass seine Werbung eingeblendet und geklickt wird. Oft wird pro Klick über ein Euro fällig, je nach dem, wie stark die Konkurrenz für ein Keyword ist.

                                          Mit wenige Budget viel Erfolg

                                          Bannerwerbung verfolgt einen anderen Einsatz: Der Advertiser zahlt nicht pro Klick, sondern pro Einblendung. Abgerechnet wird das über den Tausend-Kontakt-Preis, kurz TKP. Üblicherweise liegen die Kosten pro tausend Einblendungen im niedrigen Cent-Bereich. Banner eignen sich also hervorragend für das Onlinemarketing, um mit sehr wenig finanziellem Einsatz die Reichweite, also Bekanntheit einer Marke oder Webseite zu steigern.

                                          Passgenaue Formate

                                          Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil sind die zahlreichen Bannerformate, die dem Advertiser zur Verfügung stehen. Die Formate werden in Pixeln gemessen, die Angaben beziehen sich auf die Breite und die Höhe eines Banners, der immer rechteckig ist (mit Ausnahme von Spezialformaten). Das sind die populärsten Formate in der Bannerwerbung, zusammen mit der Bezeichnung, die sich dafür durchgesetzt hat:

                                          • Fullsize Banner: 486×60
                                          • Leaderboard: 728×90
                                          • Skyscraper: 120×600
                                          • Wide Skyscraper: 160×600
                                          • Maxi: 640×480
                                          • Billboard: 800×250
                                          • Medium Rectangle: 300×250
                                          • Promobox (MMA Banner): 300×150
                                          • Half Banner: 234×60
                                          • Half Page: 300×600

                                          Zum einen bieten diese zahlreichen Formate unterschiedliche Flächengrößen an, aus denen der Werbekunde auswählen kann. Je nach intendierter Botschaft bzw. gewünschter Bildgewalt kann ein passendes Format gewählt werden. Zum anderen bieten die verschiedenen Seitenverhältnisse auch den Publishern, also denjenigen, die die Werbung über Affiliate Programme einblenden, mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

                                          Man darf nicht den Fehler machen und meinen, das größte Bannerformat sei das beste für den Advertiser. Natürlich sticht es am besten aus dem Content einer Website heraus. Allerdings muss der Werbekunde dann auch öfter für Einblendungen zahlen, denn je größer die Werbefläche, desto eher wird sie auch als eingeblendet gezählt (oft nämlich schon, wenn nur ein Teil davon sichtbar ist).

                                          Banner gestalten

                                          Man braucht hierfür logischerweise zuerst ein brauchbares Malprogramm. Ich kann nur Adobe Photoshop empfehlen. Es gibt bereits sehr günstig ältere Versionen dieses Malprogramms, das sich in jedem Fall bestens für eine solche Design-Aufgabe eignet.

                                          Nachdem man sich für eine Größe für den Banner entschieden hat, legt man ein leeres Bild im Zeichenprogramm an, das die entsprechende Abmessung in Pixeln hat.

                                          Bei der Gestaltung von Texten sollte man die Fähigkeiten des Malprogramms nutzen und Schatteneffekte, Texturen und ähnliches ausprobieren. Auch das Nutzen unterschiedlichen Farben innerhalb eines Textes macht durchaus Sinn. Beispielsweise rot benutzen, um das Schlüsselwort hervorzuheben o.ä.

                                          Professionelle Bilder und Piktogramme verwenden

                                          In keinem Banner sollte ein hochwertiges Piktogramm oder Minibild fehlen. Hier kann ich nur empfehlen, sich einen kostengünstigen Account bei Fotolia zu besorgen. Das Pikogramm ganz oben im Banner auf dieser Seite (Google Testsieger) stammt von Fotolia. Sowas würde man kaum als kostenfreies Bild irgendwo finden und schon gar nicht kriegt das ein Design-Laie so hin.

                                          Call to Action nicht vergessen

                                          Im genannten Testsieger-Banner ist rechts ein Mauszeiger mit einem angedeuteten Klickpunkt zu sehen (roter Kreis). Das halte ich für sehr wichtig, damit der Banner nicht wie ein statisches Bild zum Anschauen aussieht, sondern den Leser zum Anklicken auffordert. Auch die Formulierung des Textes wirkt sich auf die Klick-Bereitschaft aus, er sollte eine Aufforderung enthalten und direkt zur Sache kommen.

                                          Bei kleinen Bannergrößen muss man sowieso prägnant sein, da gar kein Platz für Ausschweifungen vorhanden ist.

                                          Hintergrundfarbe

                                          Die meisten Webseiten haben wohl einen hellen oder gar weißen Hintergrund. Da ich zudem den Banner auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE einblende, wo der Hintergrund mir bekannt ist (nämlich weiß), habe ich diese Farbe als Hintergrundfarbe gewählt. Designer haben hier mehr Möglichkeiten, wenn sie den gesamten Banner mit grafischen Elementen ausfüllen können.

                                          Werbebotschaft

                                          Damit meine ich eigentlich, wie stark die Marke herauskommt, die hinter dem Banner steht. Leider hatte ich das bei meinem Entwurf nicht berücksichtigt, was aber aufgrund des geringen Budgets von insgesamt 50 Euro (5 Euro maximales Tagesbudget) nicht so bedeutend war. Was in meinem Testsieger-Banner fehlt ist die Angabe des Unternehmensnamens. Zugegeben, es ist schwierig, diesen noch auf einer so kleinen Fläche unterzubringen. Jedenfalls kann man keine Steigerung der Popularität einer Marke durch Reichweitenwerbung erreichen, wenn der Markenname fehlt. Die nächste Bannerversion wird ihn enthalten 😉

                                          Im nächsten Beitrag zu dieser Reihe zeige ich, wie und wo man am besten Bannerwerbung bucht. Bis dahin viel Spaß beim Erstellen einer eigenen Bannerwerbung!


                                          Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                          Mit Bannerwerbung selbst werben – Anleitung für Dummies: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,86 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen.

                                          Weitere Beiträge

                                          Website umziehen auf neue Domäne: Praxisreport & HowTo

                                          Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten, 32 Sekunden

                                          Für eine bestehende Webseite soll die Domäne (URL) geändert werden. Neben dem Umzug des Webspace muss man auch auf darauf achten, keine SEO Fehler zu machen und die Monetarisierung im Auge zu behalten.

                                          moving photo
                                          Photo by cambodia4kidsorg

                                          Gründe für einen Domain Umzug

                                          Im Falle von ERFOLGSREZEPTE ONLINE war der Grund, dass ein neuer Name für diese Webseite eingeführt wurde und der Domainname sich entsprechend geändert hat. Es kann allerdings auch sein, dass man gezwungen ist, eine Domäne freizugeben, weil ein anderer stärkere Rechte daran hält.

                                          Wie auch immer, das Grundproblem ist dasselbe: Die gesamte Webpräsenz muss von der alten Domäne auf die neue umgezogen werden. Das bringt gleich mehrere Komplikationen mit sich, hier mein Praxisreport:

                                          Konsequenzen beim Domänenumzug

                                          Zunächst ändert sich offensichtlich die URL, mit der die Webseite erreichbar ist. Wenn man sowohl im Besitz der neuen als auch der alten Domain ist, dann sollte man unbedingt eine 301 Weiterleitung von der alten auf die neue URL einrichten. 301 steht für eine permanente Umleitung.

                                          Weiterhin kann es Probleme mit der Sichtbarkeit der URL im Google Suchindex geben, wenn man keine Vorkehrungen trifft. Diese sind einfach, aber eben notwendig und geschehen nicht von selbst.

                                          Und zuletzt der offensichtlichste Kern des Problems, zumindest für den, der auf einen anderen Server umzieht: Man muss die bisherigen Daten auf den neuen Server umziehen. Wie das mit WordPress geht, wird gleich beschrieben.

                                          VG Wort Tantieme möglicherweise gefährdet

                                          Eine offene Frage, deren Antwort ich aus meiner Sicht gleich gebe, ist die, ob ein Domänenumzug die Tantiemen bei der VG Wort gefährden kann. Hintergrund sind die sogenannten Zählpixel, die zählen, wie oft ein Beitrag aufgerufen wurde. Erst ab einer Mindestanzahl Zugriffe gibt es überhaupt eine Ausschüttung. Nun hält die VG Wort die URL fest, die von der Zählmarke festgestellt wurde. Bei einer Domainweiterleitung stellt der Zählpixel nun zwei Domänen fest: Einmal die alte (wenn der Beitrag über diese aufgerufen wurde) und die neue, aktuelle Domäne. Das ist per se ein potentielles Problem, denn eine Zählmarke darf nur in einem einzigen Beitrag eingebunden werden. Weiterhin summieren sich die Aufrufe nicht weiter, wenn die neue URL ins Spiel kommt, die Aufrufe der alten Domäne und die der neuen werden getrennt gezählt, so sehe ich das jedenfalls! Aber man kann es nicht ändern, daher gibt es hier keine Alternative.

                                          Eine Webseite richtig umziehen

                                          Zuallererst sollte man sich Gedanken machen, dass die neue Seite genauso gut gefunden wird wie die alte Domäne. Daher unbedingt in den Google Webmaster Tools die neue Domäne zusätzlich zur bisherigen registrieren und auch verifizieren (etwa durch Hochladen einer Datei, die Google in den Tools vorgibt). Im folgenden gibt es viele allgemeine Tipps und ein paar, die auf WordPress spezifisch zugeschnitten sind, dem Top Content Management System.

                                          Backup & Restore

                                          Gibt es einen neuen Webspace, dann muss die Webpräsenz dorthin mitsamt all ihrer Daten (Dateien und Datenbank) umgezogen werden. Für WordPress gibt es das kostenlose Plugin UpdraftPlus – Backup/Restore, welches diese Aufgabe zum Kinderspiel macht. Das Sichern dauern nur wenig Sekunden und geht auf Knopfdruck (allerdings kostet die Restore-Option für eine geänderte Zieldomäne Geld)!

                                          Alternativ zum o.g. Backup-Plugin kann man die Dateien der WordPress-Installation per FTP sichern und die Datenbank über phpMyAdmin. Die FTP-Dateien auf der Zieldomäne wieder einspielen und die wp-config.php Datei ändern (der Datenbankname und User sowie Passwort werden wahrscheinlich nun andere sein).Das Rückspielen der Datenbank ist im eben genannten Link erklärt.

                                          Links migrieren

                                          Auch wenn man auf einen neuen Server oder eine neue Webadresse umgezogen ist, sind die URLs auf den Webseiten oder Blog-Beiträgen noch die alten! In WordPress kann man dieses Problem schnell lösen mit Hilfe des kostenfreien Plugins Go Live Update URLS. Nach Installation und Aktivierung dieser genialen Erweiterung gibt man die alte Adresse und die neue ein. Es reicht, so etwas wie www.altedomain.de anzugeben, das HTTP-Präfix ist nur notwendig bzw. sinnvoll, wenn man in seiner Adresse kein www verwendet. nach einem Knopfdruck und einer Sekunden ist die Sache erledigt!

                                          Es ist nach dem Umzug auf eine neue Domäne sinnvoll, alle HTML Dateien auf fehlerhafte Links zu prüfen. Das geht sehr einfach mit dem WordPress Plugin Broken Link Checker, das direkt nach Installation und Aktivierung eine Mail mit ungültigen Verweisen an den Admin schickt. Über eine Konsole kann man sehr schön sehen, welche Links kaputt sind und diese direkt korrigieren, ohne den Beitrag mit dem Link bearbeiten zu müssen! Wahlweise kann man statt des Plugins für Webseiten ohne WordPress ein Online Tool verwenden.

                                          Neue URL in WordPress hinterlegen

                                          Für den Fall, dass man nicht auf einen neuen Server umzieht, sondern alle WordPress Files auf dem selben Webspace verbleiben und sich nur die URl ändert, muss man diese in den Einstellungen ändern. Dazu im Menü unter Einstellungen –> Allgemein die neue Adresse sowohl bei WordPress Adresse (URL) als auch im Eingabefeld Website-Adresse (URL) hinterlegen.

                                          Adressänderung bei Google beantragen

                                          Jetzt kann man wiederum in den Google Webmaster Tools für die alte Domäne angeben, dass man eine Adressänderung vornehmen will (d.h. auf eine neue Domäne umziehen will). Dies geht, indem man die alte Domäne in den Tools aufruft und rechts oben im Zahnrad-Symbol den Menüpunkt Adressänderung aufruft. Man muss dann aus der Liste der bereits registrierten URLs die neue auswählen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. So ist sichergestellt, dass Google die neue Domäne aus SEO-Sicht wie die alte behandelt.

                                          Siteverschiebung bei Bing angeben

                                          Da Bing bzw. Yahoo neben Google die wichtigste Suchmaschine hierzulande ist, sollte man in den Bing Webmaster Tools eine Siteverschiebung melden. Das geht im Menüpunkt Diagnose & Tools -> Siteverschiebung und zwar ziemlich einfach, wie der folgende Screenshot zeigt:

                                          Siteverschiebung
                                          Domain-Umzug auf Bing

                                          Am einfachsten geht es, wenn man die neue Domäne zuvor bei Bing registriert und verifiziert (etwa durch Hochladen einer Datei mit Verifizierungsinfos).

                                          Neue URL crawlen lassen

                                          Optimalerweise lässt man Google jetzt die neue Adresse crawlen. Das geht in den GWT unter dem Menüpunkt Crawling und dem Untermenü Abruf wie durch Google. Einfach  auf den Button Abrufen klicken (ohne weitere Eingabe). Danach gleich auch noch eine Sitemap für die neue Website hinterlegen.

                                          301 Weiterleitung einrichten

                                          Hat man alles soweit fertig, fehlt nur noch eine 301 Weiterleitung der alten auf die neue URL. Das kann man entweder über den Service-Bereich seines Web Hosters machen, wenn er in der Admin-Oberfläche eine Möglichkeit dafür vorgesehen hat. Beispielsweise geht das bei All-Inkl derart komfortabel. Oder man fügt folgende Zeilen in der .htaccess Datei auf seiner alten Domäne ein:

                                          <code class="html">RewriteEngine On
                                          Redirect 301 / http://www.neue-domain.de</code>

                                          Das sorgt dafür, dass alle Aufrufe von www.alte-domain.de nach www.neue-domain.de umgeleitet werden. Beispielsweise wird dann auch ein Aufruf der Unterseite

                                          <code class="html">www.alte-domain.de/eineseite</code>

                                          umgeleitet nach

                                          <code class="html">www.neue-domain.de/eineseite</code>

                                          Bei zu vielen Redirects, also wenn Seite A auf B, B auf C usw. verweist, schaltet der Google-Bot ab. Gemäß Matt Cutts nach vier bis fünf Redirects. Für temporäre Umleitungen sollte man den Code 302 verwenden.

                                          Beiträge in Soziale Medien anpassen

                                          Auf Facebook, Google+ und Pinterest sollte man die geposteten Beiträge so anpassen, dass sie die neue URL enthalten anstatt der bisherigen. Das ist etwas Arbeit, sollte sich aber lohnen. Zumal man dann auch den neuen Markennamen besser ins Bewusstsein der Leserschaft bringt. Bei Twitter ist alles egal, nachträgliches Editieren scheidet hier aus.

                                          Google Analytics Verknüpfung

                                          Man sollte nicht vergessen, eine neue Verknüpfung in Google Analytics anzulegen und diese außerdem mit der zugehörigen Property in den Google Webmaster Tools zu verbinden. Danach muss der Analytics-Code für in den HTML-Dateien der Webseite angepasst werden. Mit WordPress geht das besonders einfach, beispielsweise mit dem Google Analytics Plugin von Yoast. Dort wählt man in den Einstellungen (erreicht man über das allgemeine Plugins Menü und dort beim Yoast-Plugin) einfach die neue Website aus und authentifiziert diese.

                                          PageRank bleibt erhalten

                                          Und das beste: Der Google PageRank bleibt erhalten, das jedenfalls versprach Google Mitarbeiter Matt Culls in einem Video, in dem er 301 Weiterleitungen erklärt:

                                           

                                          Wichtig ist laut Matt Cutts, dass man möglichst keine verschachtelten Redirects vornimmt, sondern immer von einer URL auf die engültige URL.

                                          Anhaltende Beeinflussungen

                                          Angenommen, man hat alles erdenkliche richtig gemacht. Dann gibt es immer noch negative Konsequenzen. Beispielsweise zeigt Alexa den Traffic Rank nicht mehr so hoch an wie zuvor, d.h., Alexa hat die Daten der alten Adresse nicht mit denen der neuen verknüpft. Schade. Weiterhin beginnt die Google Analytics Statistik von vorne. Man muss also manuell die Statistikzahlen des alten und des neuen Accounts übereinanderlegen (bildlich gesprochen), um ein reales Ergebnis zu erhalten.

                                          Insgesamt wird man also kurzfristig einige Besucher und Klicks einbüßen. Langfristig sollte sich ein Umzug lohnen, vorausgesetzt, man hat jetzt einen besseren Namen als vorher, einen schnelleren Server o.ä.

                                          Affiliate Links

                                          Eigentlich der wichtigste Punkt, wenn man ein Blog betreibt, um damit etwas Geld zu generieren! Viele Affiliate-Netzwerke rechnen eine Conversion nur an, wenn der Referrer, also die aufrufende URL, die ist, die im Partnerprogramm registriert wurde. Man muss also unbedingt seine neue URL anstelle der alten eintragen.

                                          Dummerweise geht das bei vielen Affiliates nicht, so dass man eine neue Webseite anlegen und wohl oder übel eine neue Bewerbung bei allen Werbeprogrammen stellen muss! Auch darf man nicht vergessen, die neuen Links dann auch auf der Website oder im Blog unterzubringen, denn nur dann bekommt man eine Anrechnung!


                                          Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                          Website umziehen auf neue Domäne: Praxisreport & HowTo: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,80 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.
                                          SEO Agentur Testsieger

                                          Weitere Beiträge

                                          Online Marketing durch Reichweitenwerbung mit Bannern

                                          Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 30 Sekunden

                                          Seit Google AdWords Preise sich für Advertiser kaum noch rechnen und der Erfolg fragwürdig ist, sind die auf Impressionen basierenden Werbeformen wieder rentabel.

                                          advertiser photo

                                          Online Marketing durch Reichweitenwerbung

                                          Es dürfte mittlerweile bekannt sein, das Google AdWords nicht unbedingt die günstigste oder beste Form ist, um kontextsensitiv bezahlte Werbung zu schalten. Schnell kostet ein Klick mehrere Euro. Auch bei geringeren Preisen unter der Euro-Grenze ist der Erfolg zweifelhaft, jedenfalls ist das meine Erfahrung aus mehreren Kampagnen für diverse Kunden aus unterschiedlichen Branchen, und zwar für optimierte Werbekampagnen.

                                          Man muss unterscheiden zwischen Werbung mit dem Ziel, reine Konvertierungen zu erwirken und solcher, die in erster Linie zum Aufbau der Bekanntheit gedacht ist. Conversions zu erzielen ist oft eine kostspielige Angelegenheit, denn nach einem Klick auf eine Anzeige springen die meisten User entweder sofort oder vor dem Bestellvorgang wieder ab. Während des Bestellprozesses gehen wiederum einige der potentiellen Kunden verloren, je nach Effektivität der Webseite.

                                          Zahlen für Impressionen

                                          Die Advertisements, welche nach Impressionen, also Ansichten, bezahlt werden, sind da oft vorteilhafter. Zwar zahlt man als Advertiser auch, wenn der User die Anzeige gar nicht angeklickt hat. Dafür ist der Preis für tausend Impressionen aber oft so gering, dass sie das Modell schon bei einer Konvertierungsrate von einem Prozent rechnet. Dann nämlich kostet eine Konvertierung weniger als beim CPC-Modell (CPC = Cost per Click, Kosten pro Klick).

                                          Bannerwerbung

                                          Reichweitenwerbung wird also insbesondere über das TKP Modell abgerechnet. TKP steht für Tausend Kontakte Preis. Der Werbetreibende zahlt also einen recht niedrigen Betrag pro Tausen Einblendungen seiner Werbung, die meist in Form von Bannern ausgespielt wird.

                                          Zahlreiche Bannernetzwerke bieten die Möglichkeit, seine Bannerwerbung zu platzieren oder auch als Publisher aufzutreten und Banner einzublenden. Jedenfalls ist der Vorteil der Bannerwerbung, dass einerseits gelegentlich Conversions zustande kommen, denn unter 1000 Einblendungen wird sicher auch mal ein Klick sein. Und andererseits brennt die Werbung die Botschaft des Banners ins Gehirn des Lesers, wenn man das so formulieren darf.

                                          Es kann natürlich sein, dass ein und derselbe User eine Werbung mehrfach sieht. Um das zu begrenzen, gibt es die sogenannte Frequency Cap, die besagt, wie oft pro Zeiteinheit (oft pro Stunde) eine Ausspielung für denselben Leser stattfinden soll.

                                          Kalkulation der Werbekosten

                                          Bei einem angenommenen Preis von 50 Cent pro 1000 Impressionen (=TKP) kostet eine Impression 0,05 Cent. Oft werden die Ausspielungen zum Vorteil des Advertisers in veTKP veTKP gemessen. eTKP steht für effektiver Tausend-Kontakt-Preis und ist bei einem TKP-Modell gleich dem TKP. Bei CPC Abrechnung, also Bezahlung pro Click, hängt der eTKP für den Publisher von der Anzahl der Gesamtzahl der Werbeeinnahmen ab.

                                          Der veTKP ist der Visible eTKP und findet beispielsweise bei Plista Anwendung (dazu folgt ein Artikel). Eine Werbeeinblendung wird nur dann vergütet, wenn der Banner Above The Fold zu sehen war.

                                          Rechnet man nun mit den 0,05 Cent pro Einblendung und nimmt an, dass jeder 100. Benutzer auf die Anzeige klickt, dann hat man einen effektiven Cost Per Click von 0,05*100 = 5 Cent. Zudem ist als positiver Effekt die Steigerung der Bekanntheit, also der Reichweite der beworbenen Ware, Dienstleistung oder Firma zu verzeichnen, denn ein Banner bleibt sicher in irgendeiner Weise in Erinnerung. Bei entsprechender Gestaltung der Bannerwerbung dann hoffentlich in positiver.

                                          Maximalbudget setzen

                                          Man sollte bei Kampagnen mit Bannern, die auf TKP Basis abgerechnet werden, unbedingt eine Obergrenze für das Budget setzen, denn sonst ist man als Advertiser oft nach einem Tag schon um viele Tausend Euro ärmer. Nicht selten vereinen Bannernetzwerke tausende von Publisher-Webseiten, die wiederum täglich häufig jeweils einige Tausend Einblendungen anbieten, was in Summe pro Tag einige Millionen sind.

                                          Zu den Onlinemarketing Themen Bannernetzwerke sowie zur Gestaltung von Bannern folgen weitere Artikel auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE.


                                          Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                          Online Marketing durch Reichweitenwerbung mit Bannern: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,86 von 5 Punkten, basieren auf 7 abgegebenen Stimmen.

                                          Weitere Beiträge

                                          Geld verdienen als Blogger mit dem Nativendo Plugin

                                          Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 12 Sekunden

                                          Nativendo ist eine Werbeplattform, die Teaser-Artikel auf Webseiten von Publishern ausspielt und es Bloggern erlaubt, damit Geld zu verdienen. Mit einem Plugin für WordPress wird die Integration zum Kinderspiel.

                                          plugin photo

                                          Das Konzept von Nativendo

                                          Nativendo ist eine junge Firma aus Deutschland, die ihr Konzept selbst als Performance Native Advertising bezeichnet. Das bedeutet letztlich, dass ein Teaser-Artikel samt Bild in realen Content eingebunden wird und sich diesem im Idealfall optisch und inhaltlich angleicht. Der Teaser-Artikel reisst also den zu bewerbenden Inhalt an und macht Lust auf mehr. Der Leser kann die beworbene Webseite von der Anzeige aus aufrufen.

                                          Nativendo wirbt damit, dass die Werbebotschaft „… ohne optischen Bruch wie von Zauberhand in Tausenden Onlinemedien veröffentlicht“ wird. Die Auslieferung der Anzeigen erfolgt, das ist spätestens seit Mobilegeddon sowieso Pflicht, in responsiver Form. Für Affiliate Marketing eignet sich dieser Weg also gut, wird der Affiliate Partner doch pro Klick vergütet und erhält eine entsprechend attraktive Bezahlung.

                                          Zum einen gibt es wie beim Online Advertising üblich die Werbetreibenden, also Advertisier. Sie stellen ihre Inhalte zu Verfügung, für die sie werben möchten und zahlen natürlich dafür. Das Gegenstück sind die Publisher, die Werbeflächen bereitstellen und dafür entlohnt werden. Der Vermittler ist Nativendo, der für seine Dienstleistung eine Marge einbehält.

                                          Es ist erforderlich, einen Javascript Code von Nativendo auf seinen HTML Seiten einzubinden, der die dynamischen Anzeigen bzw. Teaser ausspielt. Im Falle von WordPress geht dies besonders einfach (siehe folgenden Abschnitt). Aber auch für andere Seitentechnologien (andere Content Management Systeme oder native HTML Seiten) ist die Integration möglich, indem man den vorgegebenen Code einfach manuell einbaut.

                                          Das WordPress Plugin einbinden

                                          Nach der Registrierung sendet einem Nativendo eine Mail mit Instruktionen bzw. einem Link zum Plugin zu. Dieses Nativendo Plugin lädt man sich herunter und dann installiert man es in seinem WordPress Blog durch Hochladen im Plugins-Menü.

                                          Auf der Seite, wo man diese Erweiterung downloadne konnt, befindet sich ferner ein Button, mit dem man die Installation des Zusatzes überprüfen kann. Klickt man auf diesen und erhält eine Erfolgsmeldung, kann es losgehen mit dem Anlegen von Werbeflächen. In meinem Fall kam es allerdings zu einem Problem:

                                          Besonderheit bei Verwendung von Cache Plugins

                                          Nativendo erkennt nur die korrekte Einbindung der Erweiterung, wenn die Datei nativendo.js genau mit diesem Namen im Quellcode eingebunden wird. Bei mir gab es Probleme mit dem Plugin Autoptimize, da es im Rahmen einer Optimierung von JavaScript-Dateien den Originalnamen entfernte (u.a. auch, weil von Autoptimize mehrere Javascripte in einer Datei zusammengefasst wurden).

                                          Abhilfe schaffte die Änderung der Einstellungen zum Cache. Unter der Option Folgende Skripte von Autoptimize ausschließen brachte das Eintragen von nativendo.js den gewünschten Effekt. Nun konnte das Plugin korrekt erkannt werden! Ob die gleiche Problematik bei WP SuperCache oder anderen SpeedUp Tools besteht, ist mir nicht bekannt (ich freue mich über Kommentare und Hinweise dazu!).

                                          Werbeflächen definieren

                                          Hier kommt eine der Stärken von Nativendo ins Spiel. Das Plugin erlaubt es nämlich, dass man sie Position der Werbeflächen, also den Platz, wo die Anzeigen erscheinen sollen, visuell vorgibt. Dazu öffnet Nativendo eine Live-Ansicht der Publisher Webseite und man kann mit einem Selektionswerkzeug einen Bereich für die Werbung festlegen. Weiterhin kann man die Position relativ zu dieser Sektion definieren: oberhalb, unterhalb und jeweils innerhalb bzw. davor oder danach. Dieses visuelle Tool ist klasse und wie ich finde recht konkurrenzlos.

                                          Man kann entweder eine Ausspielung für die ganze Domäne auf einmal festlegen oder pro URL definieren, wo Werbeanzeigen eingestreut werden sollen.

                                          Ich habe einen Anzeigenplatz in der Sidebar von ERFOLGSREZEPTE ONLINE vergeben und einen weiteren mitten im Content. Die Integration hat problemlos geklappt. Man muss eben nur darauf achten, nach Definition der Werbeflächen auch Kampagnen freizugeben (siehe weiter unten).

                                          Typen von Anzeigen

                                          Die Nativendo Erweiterung kennt zwei Werbetypen. Die eine heisst AdIn, das bedeutet, der Leser bleibt beim Abruf des betreffenden Artikels  auf der Webseite des Publishers. Die zweite Variante heisst AdOut und ist im Prinzip das Gegenteil. Der Leser wird auf eine externe Seite geführt, das kann eine Landing Page sein, eine Produktseite oder ein Blogartikel.

                                          Jede Anzeige ist übrigens als solche gekennzeichnet, so dass sie schon vom umgebenden Content unterschieden werden kann, wenn auch nicht auf den ersten Blick (das ist ja auch Absicht). Jeder Werbeblock wird dazu mit dem hellgrauen Schriftzug „Anzeige“markiert.

                                          Werbeanzeigen auswählen

                                          Als Publisher kann man entweder automatisch alle Werbekampagnen akzeptieren oder man gibt diese manuell frei. Ich habe mich für letzteres entschieden, einfach um mehr Kontrolle zu haben. Anfangs spielt es aber wohl keine Rolle, weil man leider in der Übersicht der angebotenen Kampagnen sowieso nicht sehen kann, wie hoch die Vergütung pro Kampagne ist. Das empfinde ich als Minuspunkt.

                                          Im Dashboard sieht man allerdings, wie hoch die Einnahmen sind. Für veTKP sind als Durchschnittswert 100 Euro angegeben. eTKP steht für effektiver Tausend Kontakt Preis und bedeutet, dass die Anzeige als ausgespielt gilt und somit vergütet wird , wenn der Besucher der Website die WerAnnonce im sichtbaren Bereich erhielt. Der Buchstabe v vor eTKP steht für visible und stellt eine Einschränkung für Publisher dar, denn es werden restriktiverweise nur die Anzeigen als Impressionen gewertet, die vollständig angezeigt wurden. Das steht im Gegensatz zum TKP, der grundsätzlich mehr Impressionen der Ads zugunsten des Werbetreibenden zählt.

                                          Ferner erhält der Werbetreibende pro Klick (CPC genannt wie Cost per Click) auf eine eingeblendete Nativendo Anzeige eine Vergütung. In meinem Dashboard sind 30 Cents ausgewiesen, ein guter Betrag, der zwar bei anderen Vermarktern teils deutlich höher sein kann, aber auch wesentlich niedriger!

                                          Wie geht es weiter?

                                          Meine Erfahrungen mit Nativendo sind schon einige Monate alt, aber eine Auszahlung gab es noch nicht, daher kann ich an dieser Stelle noch keine eindeutige Empfehlung aussprechen. Allerdings gab es bereits einige Klicks, die in der Statistik im Dashboard mit einem entsprechenden Zahlbetrag angezeigt wurden, der gar nicht schlecht ist! Jedenfalls besser als bei Seeding Up, Google AdSense oder anderen Anbietern.

                                          Sobald mir mehr Erkenntnisse vorliegen, werde ich davon berichtet. Wer bereits Erfahrungen mit Nativendo sammeln konnte, ist herzlich eingeladen, diese in Form eines Kommentars zu hinterlassen.

                                          Erfolgreiche Websites: SEO, SEM, Online-Marketing, Usability

                                          € 39,90
                                          Erfolgreiche Websites: SEO, SEM, Online-Marketing, Usability
                                          93.25

                                          Praxiswert

                                          10/10

                                            Verständlichkeit

                                            9/10

                                              Umfang

                                              10/10

                                                Preis

                                                9/10

                                                  Vorteile

                                                  • Zahlreiche Praxisbeispiele
                                                  • Viele wichtige Themen
                                                  • Über 900 Seiten stark
                                                  • Sehr aktuell
                                                  • Infos zur Online Monetarisierung

                                                  Nachteile

                                                  • Buch ist schwer

                                                  Wie hat Dir der Artikel gefallen?

                                                  Geld verdienen als Blogger mit dem Nativendo Plugin: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.

                                                  Weitere Beiträge

                                                  Tipps 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,80 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.