Kategorie-Archiv: Allgemein

Phantom II Update: Google aktualisiert seinen Suchalgorithmus

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 26 Sekunden

Ein paar Jahre nach dem unbestätigten Phantom-Update gibt es Anzeichen für eine neue Justierung im Algorithmus von Google. Im November 2015 waren Änderungen in den Rankings zu beobachten, die auf Quality Maßnahmen des Suchmaschinenriesen zurückzuführen sind.

phantom ii
Phantom 2 Update

Vieles spricht für eine solche Aktualisierung im Kern der Suchmaschine. Denn laut den Quality Rate Guidelines von Google vom 12. November 2015 hat das Unternehmer aus Amerika sich Gedanken gemacht über guten und schlechten Content. Die Unterschiede werden benannt, Webmaster bekommen Hinweise darauf, was aus SEO Sicht jetzt neu zu beachten ist.
Das Update selbst bleibt unbestätigt, daher auch der Name Phantom.

Änderungen von Phantom II

Searchmetrics hat die Causa untersucht und meint, genügend Indizien erkennen zu können, um Phantom II letztendlich als wahrscheinlich existent zu bezeichnen. SEO Vsibility Betrachtungen erhärten diesen Verdacht. Wie immer wird darauf hingewiesen, dass Webseiten mit mangelhaftem Content abgestraft werden, das hat man nun wirklich schon oft genug gehört. Manch einer fällt bei solchen trivialen Aussagen in den Tiefschlaf, denn was sonst sollte eine Suchmaschine tun, die vernünftige Ergebnisse produzieren will?
Allerdings wird nun doppelter Inhalt, auch als Duplicate Content bezeichnet, anscheinend schwächer negativ gewichtet. Das führt zu einer Reihe von Gewinnern, hauptsächlich sind das Portale und Verzeichnisse mit vielen ähnlichen Einträgen, etwa Wörterbücher oder Glossare. Verlierer sind wohl (und hoffentlich) Webspammer und Personen, die mit wenig Aufwand viel Sichtbarkeit erzeugen wollen, Stichwort Link-Netzwerke, Spam-Seiten und dergleichen.

Seiten, die für andere Marken werben, werden auch zu den Verlierern zählen, denn Brand Content wird nur dann noch gut gewichtet, wenn er prominent vertreten ist, etwa auf einer zentralen Landing Page.

Empfehlungen

Bleibt abzuwarten, was die nächsten Monate für Veränderungen in den Rankings bringen. Wie auch sonst bei Updates gilt, dass erst nach dieser Zeitspanne alle Webmaster die wahren Auswirkungen für ihre Webpräsenzen tatsächlich beziffern können.

Für alle, die sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung näher beschäftigen wollen: Hier ein Review zum genialen SEO-Buch von Prof. Mario Fischer.


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Yoast SEO Score (Update 2015): Einige Neuerungen

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 39 Sekunden

Mit dem aktuellen Update des SEO Plugins für WordPress von Yoast gibt es eine Reihe von Neuerungen. Eine davon ist die Neuberechnung der SEO Score aller Beiträge.

seo score

Update mit einigen Features

Diese Aktualisierung hat sich gelohnt: Das Yoast Plugin führt einige Neuigkeiten ein, auf die manch einer vielleicht schon lange gewartet hat. Dazu gehört eine Neuberechnung der SEO Score eines Beitrags, die abhängig vom sogenannten Focus Keyword ermittelt wird. Aber auch eine Berechnung dieses Wertes in Echtzeit ist nun im Funktionsumfang der beliebten Erweiterung enthalten.

Snippet Editor

Es ist zunächst etwas ungewohnt, sich als früherer User des Plugins zurechtzufinden, denn der Snippet Editor präsentiert sich zusammen mit dem Rest aller bisher über mehrere Karteireiter verteilten Angaben nun auf einem Tab bzw. Screenbereich. Alles ist auf einmal sichtbar, das macht Sinn!

Echtzeit Berechnung und Aktualisierung

Während man tippt, wird im Yoast SEO Bereich unterhalb des WordPress Editors angezeigt, wie es um den SEO Wert des Textes steht. Das betrifft sowohl die Aktualisierung der Ampel (grün = gute SEO-Werte, gelb=Verbesserungsbedarf, rot=schlecht oder gar keine Suchmaschinenoptimierung) als auch die Content Analysis.
Die Inhaltsanalyse zählt negative und positive Aspekte des Contents auf, dazuz gehört etwa, ob der Text zu wenige Wörter enthält oder ob das Fokus Schlüsselwort nicht oft genug, genau richtig von der Anzahl her oder sogar zu oft verwendet wurde. In diesem Beitrag ist Yoast SEO Score das Focus Keyword, demnach prüft das Plugin, ob diese Phrase vollständig im Text vorkommt und wenn ja, wie oft. Das ist allerdings schlechter als das sogenannte Latent Semantic Indexing (LSI), das auch Synonyme und Wortkorrelationen mit einbezieht!

Die Yoast SEO Score

Der Algorithmus zur Berechnung dieser Kennzahl hat sich laut Plugin-Meldung in WordPress geändert. Was genau dahintersteckt, wird nicht verraten. Jedenfalls ist es nun möglich, auch mehrere Focus Keywords zu verwenden. Das gilt allerdings nur für die kostenpflichtige Premium Version von Yoast, schade.

Fazit

Webmaster sollten sowieso ihre Plugins regelmäßig aktualisieren. Das Yoast SEO Plugin stellt hier keine Ausnahme dar, das Update ist nicht gefährlich, sondern sieht im Gegenteil sogar vielversprechend aus. Die Gesamtansicht, die ein Blättern zwischen Tabs überflüssig macht und sich auch noch selbst aktualisiert, macht Spaß. Vor allem das bisher lästige Speichern, nur um die SEO Meldungen zu prüfen, entfällt jetzt!


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Windows 10: Die optimalen Einstellungen

Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten, 16 Sekunden

Windows 10 Upgrade

Seit Windows 10 kostenlos für Benutzer älterer Windows-Versionen verfügbar ist, hat die Anzahl der Installationen zugenommen. Umso wichtiger, die richtigen Einstellungen zu verwenden.

Was ist neu bei Windows 10?

Die Verbesserungen von Windows, die dem Benutzer zugute kommen, sind zumindest mir auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Die erste Änderung, die einem auffällt (wenn man nicht Classic Shell verwendet, siehe unten) ist das wieder eingeführte Start-Menü, welches den für Desktop Computer unsinnigen App-Bildschirm Gott sei Dank wieder verdrängt hat. Auf Mobilgeräten  mit Touch-Display erscheint im Gegensatz zum Desktop-PC die Kacheloberfläche, was auch gut ist.

Die Charms-Bar, die bei Windows 8 rechts am Rand erschienen ist, wurde wieder abgeschafft. Es gab wohl nicht so viele User, die diese wirklich nützlich fanden und benutzt hatten. Ich gehörte auch nicht zu den Anhängern dieses Konzepts der Charms Leiste. Man kann über ein Icon in der Task Bar allerdings eine Infoleiste an selber Stelle aufrufen, die es beispielsweise erlaubt, den Tablet-Modus zu aktivieren oder die Seite für die Einstellungen aufzurufen. Aktivieren kann man die Charm Bar über ein kleines Utility. Man muss dieses Programm aber nach jedem Runterfahren und wieder Hochfahren neu starten (oder man hängt es in den Autostart rein).

Die Systemsteuerung, das ist die Einstellungen-Seite, ist leider unbedienbarer geworden.  Da hat Microsoft keinen guten Job gemacht. Es gibt keine Navigationselemente (Zurück-Button…) mehr, so dass man zum vorigen (übergeordneten) Menü nicht springen kann, ich habe jedenfalls noch nicht herausgefunden, wie. Es ist schon fast eine Frechheit, dass kein Schließen-Symbol für dieses Fenster vorhanden ist. Wer das tastenkürzel Alt+F4 nicht kennt, wird das Fenster wohl nie zumachen können. Offensichtlich ist es auch nicht vorgesehen, die Farben der Darstellung im Detail anpassen zu können, das geht anscheinend nur auf einem hohen Level (über Designs).

Es fällt auf, dass die Darstellung der DOS-Konsole anders ist als früher, das macht aber nicht wirklich einen Unterschied:

DOS Fenster
DOS-Console light

Das Aussehen der Windows Fenster ist ebenfalls nicht so wie zuvor, beispielsweise ist die Fensterleiste ganz oben leichtgewichtiger als früher und fällt somit leider nicht so ins Auge wie zuvor. Die wesentliche Information, nämlich der Titel zum Fenster, fällt so weniger schnell ins Auge.

Über das Einstellungen-Symbol rechts unten in der Taskleiste kann man diverse Konfigurationen ändern und auch die Anzeige vom Desktop- auf den Tablet-Modus umschalten:

Menü von Windows 10
Windows 10 Einstellungen

Letzterer versteckt dann die Task bar und ist für Touch Screens optimiert. Übrigens kann über das genannte Symbol auch OneNote direkt aufrufen. Das ist ein Tool mit dem man schnell Notizen und TODO-Listen verfassen kann.

In der Taskbar ist auch eine Suchfunktion hinzugekommen, die auf Cortana basiert. Das ist eine Technologie, die ähnlich Siri von Apple funktioniert und auch Sprachbefehle versteht. Allerdings ist das Einsatzgebiet auf PCs breit gefächerter als auf Tablets: Man kann nicht im im Web suchen, also eine Search Engine direkt ansteuern, sondern auch lokale Dateien und Notizen oder Emails finden. Laut Microsoft ist Cortana übrigens nicht in jeder Region verfügbar.

Ansonsten hat sich von Windows 8 auf Windows 10 nicht wirklich viel getan. Windows 10 ist insofern kein neues Betriebssystem, verglichen mit dem Vorgänger. Erst recht verdient es nicht eine um zwei Hauptnummern höhere Versionsnummer. Insgesamt wohl eher eine Marketing-Maßnahme. Weil Microsoft um die geringen Unterschiede weiß, hatte man sich dann auch dazu entschieden, den Windows 8 Usern das neue System gratis anzubieten. Aber man kann ja auch mit dem Sammeln von Daten Geld verdienen.

Sinnvolle Anpassungen

Dieser Beitrag konzentriert sich im folgenden darauf, die gewohnt gute Arbeitsumgebung von Windows 8 wieder herzustellen 😉 Weiter unten folgt eine Aufzählung von Unterschieden zu Windows 8.

Wer bei der Installation von Windows 10 die Express-Einstellungen verwendet, ist selber schuld. Denn diese erlauben es Microsoft quasi, fast alle Daten, die im täglichen Leben bei der Arbeit mit dem PC samt neuem Betriebssystem anfallen, pronto an Microsoft zu übermitteln.

Weiterhin fällt selbst einem Blindfisch sofort auf, dasss die Oberfläche und Darstellung insbesondere der Taskleiste und des Start-Buttons deutlich anders gestaltet sind. Meiner Meinung nach auf Dummies ausgerichtet, die den Computer nur dazu benutzen, um auf große Schaltflächen zu klicken, nicht aber, um effizient damit zu arbeiten.

So ist beispielsweise die Ausführen-Funktion so versteckt worden, dass man sie man besten durch [Windows-Taste] + R aufruft, um sich langes Suchen zu sparen. Oder man installiert gleich das kostenlose und phantastische Tool Classic Shell, das ist sowieso mein Top-Tip für alle, die sich viel Ärger mit der neuesten Windows-Version ersparen möchten. Mit Classic Shell kann man das Aussehen von Windows so anpassen, dass es früheren (besseren) Anzeigekonzepten entspricht.

Windows 10 anpassen

Zuerst am besten Classic Shell herunterladen (Link siehe oben) und danach das Startmenü sowie die Taskleiste auf ein angenehmes und vernünftiges Erscheinungsbild zurücksetzen (siehe Screenshot am Anfang des Artikels: So sieht das angepasste Startmenü aus, es gibt noch zwei weitere Layout-Möglichkeiten, die die Software bietet). Das Anpassen der Taskleiste unter den Windows 10 Einstellungen in der Classic Shell bietet sich übrigens ebenfalls an. Nach Anpassung kann das Startmenü etwa so aussehen (hier aus Datenschutzgründen nur ein Teil dargestellt):

Classic Shell Menü
Angepasstes Startmenü von Windows 10

Datenschutz

Wer es wegen der Express-Einstellungen beim Setup verpasst hat, sollte die Daten, die an Microsoft übermittelt werden, deutlich reduzieren. Dazu über das Startmenü die Einstellungen öffnen und in der Suchzeile Daten eingeben. Dann die Datenschutzeinstellungen aufrufen und jede der vier Optionen deaktivieren:

  • Apps die Verwendung der Werbungs-ID erlauben: NEIN
  • SmartScreen-Filter einschalten: AUS
  • Informationen zum Schreibverhalten an Microsoft senden: AUS
  • Websites (von Microsoft?) den Zugriff auf die eigene Sprachliste gestatten: AUS

Der SmartScreen Filter nervt übrigens enorm, er will in Widows 10 jegliches Installieren von Programmen verhindern, die man sich im Internet herunterladen kann…

Unter dem Menüpunkt Kalender kann man deaktivieren, dass Apps (die ja in Wirklichkeit keine sind, sondern normale Windows-Programme) Zugriff auf Termine im Kalender haben. Das ist schon sehr dreist, weil auf einem Desktop Computer für gewöhnlich weit mehr Termine bzw. mehr Infos pro Termin (wegen der Volltastatur) vorhanden sind als auf einem Smartphone mit Touch Screen Tastatur.

Standardbrowser

Sicher hast Du Firefox installiert, falls nicht, dann wäre das der nächste Schritt. Nach dem Start von Firefox unter dem neuen Windows erscheint ein Hinweisbildschirm, wie der Browser als Standard definiert werden kann. Der Internet Explorer ist einfach nicht state of the art, auch wenn wir mittlerweile iexplore 11 zählen. Zu viele andere gute, meist schnellere und dem HTML-Standard nähere Browser gibt es auf dem Markt. Zuletzt kam sogar mit CLIQZ einer dazu, der viel Wert auf Datenschutz legt. Da kommt der IE nicht mehr mit.

Standard Apps deinstallieren

Bei jedem Windows 10 Update sorgt Microsoft frecherweise dafür, dass für bestimmte Dateitypen verknüpfte Programme durch Windows Apps ersetzt werden. Das bedeutet, dass nach dem Update PDFs nicht mehr mit dem beliebten Acrobat Reader geöffnet werden, sondern mit der blöden Microsoft App. Das gleiche bei Bilddateien und Videos.

Am einfachsten lässt sich dieses Problem für alle Ewigkeit lösen, indem man die Windows Apps einfach deinstalliert. Dazu das Programm Windows 10 App Remover herunterladen und starten:

App Remover
Windows 10 Apps entfernt

Insbesondere die Apps für Fotos und Movies & TV sollten durch Anklicken entfernt werden. Dabei darauf achten, dass nicht in einem anderen Fenster die Systemsyteuerung mit der App-Übersicht auf ist, sonst kommt es zu einer Blockierung.

Taskleiste

Wo ist sie geblieben, die gute alte Task Leiste? Wenigstens kann man die meisten Schäden durch Classic Shell beheben, siehe oben. Diese Web und Windows Suche, die neben dem Start-Button erscheint, kann man je nach Präferenz ausblenden, was ich getan habe. Auch hier werden wieder Daten gesammelt, eventuell ist die Funktion ja sogar nützlich. Aber normalerweise tut es der gute alte Browser mit Suchfunktion ja auch und er bietet eine gewohnte Umgebung und Darstellung sowie zahlreiche Optionen.

Task Switcher

Mit der Tastenkombination Windows+Tab kann man wie gewohnt zwischen den offenen Anwendungen (Tasks) hin und herschalten. Nun gibt es anstatt einer recht kleinen Ansicht dafür eine den ganzen Bidlschirm füllende Liste mit Anwendungen:

Task Switcher Windows 10
Zwischen offenen Anwendungen umschalten

Alternativ kann man zum nächsten Task auch einfach mit Alt-Tab wechseln, das war früher auch nicht anders.

Desktop

Glücklicherweise hat sich hier nichts geändert. Gegen positive Veränderungen ist nichts zu sagen, aber leider ist es in der Vergangenheit oft so gewesen, dass Microsoft statt übersichtlicher Icons auf dem Desktop einen Screen angeboten hat, auf dem wenige riesige Schaltflächen mit sogenannten Apps zu sehen waren, die einen am Arbeiten gehindert haben. Der Begriff App ist extrem irreführend und für Software, die auf Desktop PCs unter Windows läuft, ganz sicher nicht angebracht. Außer man versucht zukünftig, Alle möglichen Programme möglichst minimalistisch in ihrer Funktionsweise zu halten, so wie man das von Apps gewohnt ist. Dazu dann noch eine kleine Dateigröße, um die Startzeit der Programme auf ein Minimum zu reduzieren.

Apps installieren

Viele Apps gibt es kostenlos, doch ganz ohne Preis ist eine Installation nicht, wie ich selbst vor kurzem feststellen musste. Beim Aufspielen des Metro Explorers von Microsoft wurde nach einer Microsoft Live ID gefragt. Ich gab eine ein, und zwar eine andere als die für den Desktop PC verwendete. Als ich nach dem Mittagessen an den Computer zurückkam, war der Bildschirmschoner mit Sperrbild und Passwortabfrage aktiv geworden. Leider hatte die installierte App die lokale Benutzerkennung ausgetauscht. Das alte Passwort war somit nicht mehr gültig. Pech, wer wie ich unknackbare Zufallspasswörter verwendet und sie in einer Datei ablegt. Da half nur, sich auf einen anderen Rechner das Passwort an die Mail des Accounts zuschicken zu lassen und per Webmail darauf zuzugreifen.

Beim Login prüft das Betriebssystem dann online per Internetverbindung die Benutzerinformationen ab. Gut, dass die Verbindung stand, ansonsten wäre der Zugang zum Rechner länger gesperrt gewesen.

Übrigens muss man sich genau überlegen, ob Office 365 das richtige ist: Schließlich besitzt man diese Software nicht wirklich, sondern mietet sie nur. Wer das Office-Paket auf mehreren Rechnern gleichzeitig einsetzen möchte, für den sieht die Sachlage wieder anders aus. Am besten auf Amazon die besten Angebote raussuchen.

Automatische Updates

In der Systemsteuerung findet man die Update-Funktion nicht mehr wie gewohnt. Will man die automatische Installation von Aktualisierungen unterbinden, geht das nur über einen Eintrag in der Registry. Denn die Option Updates automatisch installieren ist im Standardmenü ausgegraut.

Man deaktiviert die Automatik, indem man eine Textdatei mit Endung .reg anlegt und folgende Zeilen dort reinschreibt:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsUpdate\UX] "IsConvergedUpdateStackEnabled"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsUpdate\UX\Settings] "UxOption"=dword:00000000

Danach die Datei ausführen (Doppelklick im Windows Explorer).

Privatsphäre schützen

Microsoft sammelt gerne Daten von Windows-Benutzern. Um diese auch von Datenschützen als kritisch angesehen Praktik weitmöglichst zu unterbinden, gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten für die Privatsphäre. In der Systemsteuerung nach dem Begriff Datenschutz suchen. Dann dem Programm für die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit widersprechen. Das dämmt die Datensammelei schon mal ein.

Dann im Bildschirm Alle Einstellungen (erreichbar über die Charm Bar rechts) nach Cortana suchen. Für den Sperrbildschirm die Statusinfos deaktivieren, da für diese Funktion ansonsten das Benutzerverhalten analysiert wird. Ebenfalls in den Cortana Einstellungen gibt es Spracherkennung, Freihand und Eingabe. Dies ebenfalls ausschalten, ansonsten sammelt Microsoft vom Windows User Informationen aus den Kontakten, aktuelle Kalenderereignisse sowie den Eingabeverlauf!

Unter dem Menüpunkt Feedback und Diagnose das Senden von Diagnose und Nutzungsdaten auf einfach stellen. Für die Feedbackhäufigkeit die Option nie wählen.

Unterschiede zu Windows 8

Augenscheinlich fällt neben diversen Design-Anpassungen auf, dass der Task Switcher (Alt-Taste + Tab) anders aussieht. Leider muss ich sagen, er ist unübersichtlicher als der Vorgänger, jedenfalls konnte ich früher besser erkennen, welches Programm wo im Switcher stand.

Der Windows Explorer zeigt sich anders, nun erscheinen zuerst häufig verwendete Ordner und darunter zuletzt verwendete Dateien. Keine schlechte Idee, aber für Menschen, die mehrere Partitionen besitzen, gewöhnungsbedürftig, weil die Laufwerke links in der Baumstruktur gesucht werden müssen und nicht prominent im Hauptbereich stehen.

Microsoft versucht mit aller Gewalt, dem Anwender OneDrive aufzudrücken, das nervt. Ich meine, das war bei Windows 8 schon so, jetzt eben schon wieder. Wer seine Daten freiwillig an die USA, die NSA und deren verbündete Statten ausliefern will, der ist mit OneDrive bestens bedient. Alle anderen sollten es über die Einstellungen (Symbol der Anwendung in der Taskleiste rechtsklicken) deaktivieren, damit es bei Start von Windws nicht nach Belieben Daten sammeln oder sonstiges Unwerk treiben kann.

Systemanforderungen

Jeder halbwegs moderne PC bietet genügend Rechenleistung, Hauptspeicher und Plattenplatz, um hervorragend mit Windows 10 zusammenzuarbeiten. Aber auch Rechner, die mehrere Jahre alt sind, sind geeignet. Die Hardware sollte ausreichend sein. Wichtig ist nur, dass ausreichend RAM-Speicher vorhanden ist. Es sollten mindestens 4 GB sein, besser sind natürlich 8 GB (auch wenn Microsoft selbst als Minimum 2 GB für 64-Bit Prozessoren angibt). Eine Festplatte mit 500 GB reicht ebenfalls vollkommen aus, es sei denn, man möchte zahlreiche Mediendateien oder gar größere Videos ablegen.

WLAN

Die bisherigen Einstellungen der vorigen Installation von Windows 8 werden in die neueste Version automatisch übernemmen. Es sollte nicht erforderlich sein, hier irgend welche Einstellungen vornehmen zu müssen. Wenn das WLAN dennoch nicht richtig funktioniert, dann in den Netzwerkeinstellungen prüfen, ob ein Netzwerkadapter deaktiviert ist. Ist das der Fall, den Adapter wieder aktivieren und erneut die Konnektivität prüfen. Die Ursache könnte auch ein falscher Treiber sein. Das kommt aber recht selten vor. Für Treiberprobleme gibt es keine einfache Lösung (außer: den richtigen Treiber verwenden, aber das ist oft leichter gesagt, also getan).

Fazit

Von Windows 8 auf Version 10 war der Übergang reibungsloser und positiver als von Windows XP auf Vista und Windows 7. Letztere beiden Versionen waren eine Katastrophe hinsichtlich Bedienungskomfort und Stabilität. Bleibt abzuwarten, wie stabil das neue Windows läuft und welchen Nutzen es für den User gegenüber der Vorgängerversion hat. Für Microsoft stand anscheinend die Datensammelei im Vordergrund.

Insgesamt hat Microsoft sich wohl etwas von der Ausrichtung auf mobile Endgeräte verabschiedet, auch wenn die Apps für Windows natürlich erhalten blieben. Die Vormachtstellung von Apple und Google mit den weit verbreiteten Plattformen für Mobilgeräte (iOS und Android) ist einfach zu groß als dass Microsoft eine Chance hätte.

Zumal aktuell auch Amazon versucht, Apps für Amazon Fire zu bekommen. Dafür werden Entwickler (wie ich) mit Werbefreibeträgen geködert, ihre vorhandenen Android Apps auf den Amazon Marktplatz hochzuladen.

Als nächstes werde ich den Browser Microsoft Edge testen, ihn tatsächlich tiefergehend zu verwenden macht aber wohl erst Sinn, wenn der Markt sein Urteil gefällt hat. Das gilt vor allem für Entwickler, die aber mal checken sollten, wie ihre Webanwendungen und Websites auf Edge dargestellt werden.

Eine Empfehlung für alle, die sich von einem Buch in die Welt von Windows 10 einweisen lassen möchten: Das Windows 10 Praxisbuch bei Amazon. Ebenfalls dort gibt es Windows 10 Home 64 Bit zu einem guten Preis zu kaufen, bei kostenloser Lieferung.

Windows 10 - Das Praxisbuch

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Praxiswert

9.5/10

Verständlichkeit

9.1/10

Umfang

9.4/10

Preis

9.1/10

Vorteile

  • Idealer Begleiter für den Alltag
  • Schritt-für-Schritt Lösungen
  • Geballtes Wissen
  • Sehr aktuell

Nachteile

  • Buch ist schwer

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Google wird zu Alphabet: Die Transformation

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 7 Sekunden

Google wird in die neue Holding namens Alphabet eingegliedert. Der Name ist Programm, gilt es, die Welt von A bis Z zu verändern. Einige Fakten zur Transformation des Mega-Konzerns.

abc

Was wird aus Google?

Das Kerngeschäft von Google bleibt unter ebendiesem Namen erhalten. Dazu gehören folgende Sparten:

  • Suchmaschine
  • Android als Betriebssystem für Smartphones und Tablets
  • Videoportal YouTube
  • Google Maps als online Kartendienst
  • Google Play Store für Android Apps, Musik, Filme und e-Books
  • Google AdSense und AdWords

Das Unternehmen Google gliedert sich in dieser Form in die neue Holding namens Alphabet ein, die unter der kreativen Internetadresse www.abc.xyz erreichbar ist.

Chef von Google (CEO) wird der Inder Sundar Pichai, der bisher der Produktchef von Google war. Den neuen Konzern Alphabet leiten folgende Personen, die bisher im ursprünglichen Konzern prominent vertreten waren:

  • Eric Schmidt wird Executive Chairman, er war bisher Executive Chairman
  • Larry Page wird CEO von Alphabet, er war bisher Google CEO
  • Sergey Brin wird Präsident, er war zuvor Chief Technology Officer (CTO)

Woraus besteht das Alphabet?

Einige der Buchstaben sind bereits konkret besetzt. Das G steht logischerweise für Google. Dann gibt es noch das L, welches Life Sciences repräsentiert. Hierzu gehört insbesondere die Medizintechnik mit innovativen Anwendungen wie Kontaktlinsen für Diabetiker, die bei der Dosierung von Insulin helfen, indem sie den Blutzuckerspiegel messen.

Mit F wie Fiber will der Konzern aus Kalifornien ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz aufbauen. Und das V wird von Google Ventures besetzt, einer Investment-Firma für Startups, die innovative Ideen vorantreiben.

Das N steht für Nest, ein schon vor einiger Zeit bekannt gewordenes Projekt. Es widmet sich Technologien für das sogenannte Smart Home, insbesondere der Temperaturmessung, Steuerung und Regulierung. Ein wichtiger Schritt im Zeitalter des Internet der Dinge (IoT).

Der Buchstabe C ist gleich doppelt besetzt. Einmal mit Calico, einer Forschungseinheit auf dem Gebiet der Biotechnologie, welches sich u.a. der Erforschung von Medikamenten zum Entgegenwirken von Alterungsprozessen im Körper widmet. Zum anderen steht das C für Google Capital, welches sich ebenso wie Ventures mit Beteiligungen beschäftigt.

Google X für Moonshots

Besonderes interessant ist das X, welches dem geheimnisumwobenen Google X Projekt zugeordnet ist. Google X ist ein Sammelbecken für alle Arten von verrückten Ideen, die als Wetten auf die Zukunft angesehen werden können. Es sind oft sogenannte Moonshots, die keine Kurzfristziele hinsichtlich Profit verfolgen, sondern langfristig ausgerichtet sind und positive Veränderungen in der Gesellschaft herbeiführen sollen.

Zu Google X gehört das berühmt-berücktigte selbstfahrende Auto, welches bereits erfolgreich viele tausend Kilometer auf Straßen ohne menschliches Zutun zurückgelegt hat. Auch das Projekt der Drohne, die schnell und flexibel Pakete auch in Ballungszentren ausliefern soll, gehört zu den Tätigkeiten des Zukunftslabors. Und die Brille namens Google Glasses, die allerdings weniger erfolgreich zu sein scheint als das erhofft wurde.

Investoren jedenfalls scheinen glücklich über diese Transformation zu sein, die den Weg für innovative Anwendungen öffnen soll und neuen Talenten aus dem Silicon Valley Möglichkeiten eröffnet. Schließlich müssen die neuen Firmenbestandteile mit genialen Köpfen besetzt werden.

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Praxiswert

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Verständlichkeit

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Umfang

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Vorteile

  • Insiderwissen aus 1. Hand
  • Amüsant geschrieben
  • Für Optimierer
  • Mit SEO-Infos

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Ranking Faktoren gewichten natürlichen Content höher als Keywords

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 10 Sekunden

Suchmaschinenoptimierung ist an sich schon kompliziert. Die Entwicklungen in der Vergangenheit machen daraus eine Geheimwissenschaft. Eine einfache Formel hilft aus dem Dilemma.

ranking
Photo Harry Potts

Ranking Faktoren und ihre Entwicklung

In einem Beitrag des Moz Blogs sind die entscheidenden Ranking Faktoren aus Sicht von Suchmaschinen beschrieben. Erste Erkenntnis: Keywords spielen keine so große Rolle mehr, sie haben erst recht nicht mehr die Bedeutung wie vor wenigen Jahren noch.

Selbst unter den Top Seiten in den Trefferlisten taucht das gesuchte Schlüsselwort nur in 10% der Fälle im Beschreibungstext oder im Titel der jeweiligen Seite auf, das ist bemerkenswert! Ähnliches gilt übrigens auch für Überschriften mit Level 1 oder 2 (als H1 oder H2). Auch hier sucht man das Keyword in den meisten Fällen vergebens.

Backlinks, die im Ankertext das gesuchte Keyword enthalten, haben zwar in der Anzahl zugenommen, wenn man sich die besten Treffer in den SERPs ansieht. Jedoch bewertet Google beispielsweise seit längerem schon die Qualität der verlinkenden Domäne kritisch. Mehr Backlinks heisst nicht automatisch bessere Resultate, es kann sogar das Gegenteil der Fall sein!

Proof Terms

Seit einiger Zeit sind Search Engines in der Lage, zu einem Content und gegebenem Keyword zu beurteilen, wie stark der Inhalt wahrscheinlich mit dem Suchbegriff zusammenhängt und ob es sich womöglich um Web Spam handelt. Ein Proof Term ist ein Begriff, den ich als Umfeldbegriff bezeichnen würde. Er kommt für gewöhnlich (in den meisten Fällen von gutem Content nämlich) zusammen mit dem Suchwort im Text vor. Fehlen mehrere Proof Terms, ist das ein Anzeichen dafür, dass der Text entweder schlechten Inhalt darstellt (der Autor des Textes hat zu wenig geschrieben, das Thema nicht genügend betrachtet o.ä.) oder es sich um Spam handelt (absichtlich schludriger Text, mit dem Ziel, mit wenig Aufwand viel Effekt zu erreichen).

Ähnlich sind die relevanten Terme einzustufen. Das sind Begriffe, die verwandt mit dem Suchbegriff sind und ebenfalls normalerweise zusammen mit diesem auftreten, wenn es sich um einen vernünftigen Inhalt handelt.

Textlänge hat zugenommen

Auch die Textlänge hat von einem Jahr auf das nächste rapide zugenommen, was eine Auswertung der Top Positionen in den Suchergebnissen ergab. Tendenziell sind also sehr lange Texte die Top Treffer, deren Länge ist bei ca. 9000 Zeichen im Durchschnitt. Das war Ende 2014 so, ein Jahr davor war die Textlänge auf den Top-Positionen im Durchschnitt über 1000 Zeichen geringer

Themenbegriffe und Landing Pages

Bisher war es möglich, sich profitable Keywords herauszusuchen und pro Schlüsselwort einen Landing Page zu erstellen. Das funktioniert immer noch gut, wenn die Keywords thematisch zueinander passen und ansonsten nicht allzu viel Content auf der Website vorhanden ist. Denn mehr Inhalt ist besser für die gesamte Webpräsenz. Kannibalisieren sich die Landing Pages aber oder treten sie in Konkurrenz zu produktiven Seiten, dann wirkt das kontraproduktiv.

Meine Erfahrung mit thematisch verwandten Seiten ist, dass erst, wenn mehrere, aus SEO-Sicht gute Artikel oder Pages vorhanden sind, wird eine Suchmaschine diese als halbwegs relevant ansehen (ungeachtet der Tatsache, dass ein Top Content, der viele Klicks bekommt, alleine durch die Zahl der Besucher gepusht wird).

Die wichtigsten Faktoren für das Ranking

Laut dem o.g. Moz-Blog sind die bedeutsamsten Faktoren, die die Position in den Trefferlisten beeinflussen, folgende und zwar angefangen beim wichtigsten Faktor:

  • Click-Through Rate: Wie oft wurde ein Link in den SERPs angeklickt?
  • Vorkommen relevanter Terme im Content
  • Google+ Empfehlungen (Google Plus Button Klicks)
  • Anzahl der (qualitativ hochwertigen) Backlinks
  • Anzahl der Facebook Shares
  • Weitere Facebook Aktivität (Posts etc.)
  • Kommentare auf Facebook
  • Pinterest Aktivitäten
  • usw.

Meine Annahme ist, dass die Facebook-Gewichtung in Zukunft deutlich zurückgehen wird, alleine schon wegen Google+, aber auch, weil Facebook nach meiner Wahrnehmung von den Digital Natives nicht mehr so stark favorisiert wird wie noch vor 2 Jahren.

Fazit

Würde man direkt dafür bezahlt werden, guten Content zu erstellen, dann wäre alles kein Problem. Jedoch verdienen die meisten nichts oder kaum etwas für Inhalte, deren Erstellung viele Stunden Arbeit kostet. Ein Artikel alleine ohne Begleitartikel oder andere Blog-Seiten wird so gut wie keine Chance in den Suchmaschinen haben. Andererseits ist es mehr denn je wichtig, lange und gut recherchierte Artikel zu schreiben, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

Wer Texte schreiben will, sollte das in erster Linie tun, weil er Spaß daran hat oder weil er bereits Geld damit verdient. Wer dies nur tut, um irgendwann mal erfolgreich zu sein, dem sei gesagt, dass er wenig Freude haben wird. Zumal die Entwicklung bei den Algorithmen der Suchmaschinen immer mehr in die Richtung gehen, dass Antworten direkt auf den Ergebnisseiten erscheinen werden und immer weniger über Links auf Webseiten zum Leser gelangen.


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Growth Hacking durch Pressemitteilungen

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 51 Sekunden

Growth Hacking geht nicht nur über soziale Medien, sondern auch über online Pressemitteilungen. Dazu braucht man eine gute Nachricht und ein paar Minuten Zeit.

press

Pressemitteilung schreiben

Eine Pressemitteilung kann theoretisch jeder schreiben, normalerweise eignet sie sich aber nur für Unternehmen, die etwas vorzuweisen haben. Oder auch für kommerziell orientierte Einzelpersonen, die ihr Business entsprechend gut darstellen können, auch weil es etwas darzustellen gibt.

Wie eine gute Pressemitteilung aussehen kann, zeigt ein Beispiel, dem die schlechte Variante gegenübergestellt ist. Besonders wichtig ist die möglichst neutral klingende Darstellung des Sachverhaltes, damit der Leser nicht sofort merkt, dass die Mitteilung vom Unternehmen selbst geschrieben wurde. Denn so klar ist das nicht in jedem Fall. Oft verändern Journalisten den eingereichten Text auch und bauen einen eigenen Artikel daraus. Ein gutes Ausgangsmaterial vereinfacht dieses Prozess und erhöht die Chancen auf Verbreitung enorm. Für einen einfachen Start sollte man sich erfolgreiche Pressemitteilungen suchen und analysieren. Diese findet man, indem man auf Google danach sucht. Die ersten Treffer wurden offensichtlich als relevant eingestuft und sind somit als Vorlage bestens geeignet.

Pressetexte verbreiten

Hat man einen Pressetext erstellt, muss man ihn natürlich möglichst flächig verteilen, analog dem Grundprinzip des Growth Hacking, das sich dazu überwiegend sozialer Medien bedient. Zusätzlich zu den folgenden Agenturen für Pressetexte können Posts und Tweets auf Facebook, Twitter, Google+ oder der Bilderbörse Pinterest stattfinden.

Deutsche Presse Agentur

Die Deutsche Presse Agentur DPA ist die bekannteste Presseagentur in Deutschland. Man kann bei der DPA direkt eine Pressemitteilung einreichen, über den dort angegebenen Email-Kontakt. Es sollte sich allerdings um etwas halbwegs Weltbewegendes handeln und nicht um Lapalien wie eine neu gestaltete Website, die jetzt ganz toll aussieht. Vielleicht sollte man nicht direkt seinen ersten geschriebenen Pressetext bei der DPA einreichen, sondern bei eine kleineren Agentur, um zu sehen ob der Text akzeptiert wird.

24-7Pressrelease

Auf dieser originär online ausgelegten News Plattform wird man regelrecht dazu aufgefordert, seine Pressemitteilung einzureichen. Es gibt diverse kostenpflichtige Pakete, die je nach Preis eine unterschiedliche Sichtbarkeit des Beitrags versprechen. Insbesondere für englische Artikel geeignet bzw. auch für Webmaster, die ein globales Publikum ansprechen möchten.

Weitere Presseportale

Wer interessiert daran ist, seine Pressemeldung möglichst weitflächig zu verbreiten, der sollte sich auch diese Portale einmal anschauen. Viele davon bieten kostenfreie Möglichkeiten der Distribution an:


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Website Boosting #32: SEO 4.0 Schwerpunktthema

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 14 Sekunden

In der aktuellen Ausgabe der SEO Zeitschrift Website Boosting geht es schwerpunktmäßig um das, was als SEO 4.0 bezeichnet wird. Google entwickelt seine Suchalgorithmen immer weiter. Mittlerweile gibt es eine Alternative zum PageRank und die heisst KBT.

Website Boosting

Maschinelles Lernen

KBT steht für Knowledge Based Trust und basiert auf maschinellem Lernen durch intelligente Massendatenverarbeitung. Ein Grundproblem von Google und anderen Suchmaschinen ist es zu beurteilen, wie gut die Inhalte einer Webseite sind. Oft nutzen Spammer und findige Suchmaschinen-Optimierer die limitierten Fähigkeiten von maschinellem Weltverstehen aus, um das Ranking in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Mit KBT hat Google eine neue Methodik eingeführt, um zu prüfen, wie vertrauenswürdig eine Webseite ist, und zwar über eine semantische Prüfung, die in kürzestester Zeit ablaufen kann. Diese Art der Validierung ist insbesondere im Rahmen des Panda Updates von enormer Bedeutung, denn Panda versucht die Frage zu beantworten, wie sehr man einer Website vertrauen kann.

Semantik als Bindeglied

KBT basiert darauf, dass zu gegebenen Schwerpunktbegriffen, hier sind das die Keywords, mit denen ein Text für das Ranking berücksichtigt wird, ermittelt wird, wie stark die semantische Verbindung zu den anderen Begriffen im Text ist. Zudem wird geschaut, ob typische Begriffe ebenso vorkommen.

Handelt ein Text beispielsweise von Pandas und Pinguinen, dann kann es einerseits sein, dass es um Google Updates geht. Andererseits könnte es sich aber auch um einen zoologischen bericht handeln. Um das festzustellen wird geschaut, ob sogenannte Proof Terms vorkommen. Existieren beispielsweise semantische Beziehungen zu Begriffen wie Tier, Zoo, Natur usw., dann wird es nicht um Suchmaschinen gehen.

Differenzierung der Themen

Andererseits ist ein Bericht, der sowohl die Zoologie als auch technische Errungenschaften in der Software-Industrie zum Inhalt hat, höchstens als Differenzierungsseite zu werten, so wie man sie aus Wikipedia kennt. Google hat nun also die Möglichkeit, maschinell sehr genau zu bestimmen, wie gut Inhalte einer Webseite sind. Daher ist zu vermuten, dass das Panda Update von Ende Juli 2015 (siehe Link oben) eben diesen wissensbasierten Ansatz zur Trust-Prüfung intensiv einführt.

Mehr zur Ausgabe

Die SEO Zeitschrift von Mario Fischer hat noch zahlreiche weitere Details zu diesem und anderen Themen zu bieten.

In der Ausgabe 32 von Website Boosting wird jedenfalls detailliert beschrieben, was es mit KBT auf sich hat und wie sich dieser als SEO 4.0 bezeichnete Mechanismus von den früheren SEO Faktoren unterscheidet. Prädikat: Sehr lesenswert! Auch die mittlerweile aktuelle Ausgabe 35 hat es in sich: Besucherströme ohne Google gewinnen ist eines der Top-Themen.

SEO Magazin
SEO Zeitschrift Website Boosting

Insgesamt eignet sich die Zeitschrift insbesondere für die, die darüber nachdenken, im Marketing tiefer einzusteigen. Das Boosting der Website ist mit den Hintergrundinfos in diesem Magazin fast garantiert.
Die Zeitschrift Website Boosting wird von Prof. Mario Fischer herausgegeben. Sie gilt als Sprachrohr der deutschsprachigen Szene in der Suchmaschinenoptimierung. Zahlreiche Autoren, oft die gleichen, berichten alle zwei Monate über SEO-relevante Themen. Auch über verwandte Themen wie Google AdWords oder Affiliate Marketing wird geschrieben. Ebenso erfährt der Leser einiges zur viralen Verbreitung von Content.
Die Zeitschrift richtet sich nicht nur an Profis, sondern auch an Einsteiger in der Materie.

Mario Fischer hat ein viel beachtetes Buch zum Thema Suchmaschinenoptimierung herausgegeben, das eine Empfehlung verdient hat (mittlerweile ist die erste Auflage schon vergriffen):

Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing

€ 34,95
9.3

Praxiswert

9.1/10

Verständlichkeit

9.2/10

Umfang

9.8/10

Preis

8.9/10

Vorteile

  • Sehr umfangreich
  • Große Themenvielfalt
  • Insidertipps
  • Viele Tipps & Tricks

Nachteile

  • Fülle an Informationen

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Website Boosting #32: SEO 4.0 Schwerpunktthema: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 6 abgegebenen Stimmen.

 

Weitere Beiträge

Growth Hacking: Tausende neue User ohne Marketing-Budget

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 23 Sekunden

Jeder hat das Problem: Neue User zu gewinnen, ist nicht einfach und ohne Budget noch schwieriger. Growth Hacking hilft mit innovativen Marketing Ideen.

growth hacking marketing

Marketing Hacks für mehr neue User

#1 Erstelle einen Marketing Plan, insbesondere für Startups wichtig, Siehe Quant Based Marketing

#2 Sei auf sozialen Medien täglich und regelmäßig aktiv und baue Freunde und Follower auf

#3 Baue Backlinks über Powerpoint Slides auf, nutze Aggregatoren für Blogs, Videos und Bilder

#4 Sicher bekannt, aber nicht oft genug zu betonen: Produziere guten Content, denn Content is Bundeskanzler. Gilt analog für Produkte, egal ob Software oder handfeste Dinge

#5 Gehe auf Reddit auf einer Unterseite und poste zu Fragen eine Antwort bzw. beteilige Dich an den Diskussionen

#6 Suche auf Google Seiten zu Themen, zu denen Du auch publiziert hast und hinterlasse dort qualifizierte Kommentare

#7 Biete kostenlosen Content an, etwa einen PDF-Leitfaden oder einen Newsletter (siehe rechts in der Sidebar!)

#8 Beteilige Dich an Meetups bzw. anderen Offline Gruppen, um Leute kennenzulernen, die Dich unterstützen

#9 Frage bei Seiten mit verwandten Themen nach, ob Du einen Gastbeitrag schreiben darfst

#10 Kommentiere populäre YouTube Videos, am besten mit einer konkreten (tiefen) URL zu einem Deiner Blog-Beiträge o.ä.

#11 Bringe eine App für Dein Blog raus, beispielsweise mit Worona für WordPress

#12 Auf Google+ kann man sich sehr gut vernetzen, wenn es um hochwertigeren Content geht, kommentiere Beiträge oder Fragen und hinterlasse eine Antwort in Form eines Links auf Deinen Artikel

#13 Facebook eignet sich nicht optimal für geschäftliche Inhalte., nutze es dennoch: Registriere Dich als Privatperson und baue pro Themenkomplex eine Facebook-Seite auf. Deine FB-Freunde sehen dann gelegentlich Deine kommerziell orientierten Postings, aber nicht unter Deinem privaten Account

#14 Beschicke Twitter mit jedem verdammten Beitrag, den Du rausbringst. Ein Tweet ist schnell erzeugt und folge jedem, der Dir folgt, so lange bis Du genügend Follower hast (danach kannst Du Dir die Rosinen rauspicken)

#15 Frage andere Webmaster oder Firmen nach Kooperationen, bereite dafür eine gute Präsentation vor (PDF, Slides, überzeugende Webseite)


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Webhosting inkl. Homepagebaukasten!

Weitere Beiträge

VG Wort Plugin für WordPress: Worthy

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 3 Sekunden

Worthy ist ein neues WordPress Plugin für VG Wort Zählmarken. Es bietet zahlreiche Funktionen und einen Import für das Prosodia VG Wort Plugin und andere WordPress Erweiterungen.

VG Wort Plugin Worthy

Die VG Wort Erweiterung Worthy

Warum ist Worthy wichtig?

Wer seine online Beiträge monetarisieren will, der denkt sicher auch darüber nach, über eine VG Wort Ausschüttung Geld als Autor zu verdienen. Wie zuvor in ERFOLGSREZEPTE ONLINE berichtet, braucht man dafür Zählmarken bzw. Zählpixel. Die VG Wort nimmt die Rechte der Urheber gegenüber Nutzern ihrer Werke wahr und schüttet Tantieme an die berechtigten Autoren aus. Ein Autor muss sich allerdings selbst um die Geltendmachung seiner Ansprüche kümmern!

Bisher war das Prosodia VG Wort Plugin das einzig wirklich brauchbare für aktuelle WordPress Versionen. Nun gibt es mit Worthy einen würdigen Konkurrenten, der anscheinend mehr bietet als die Erweiterung von Prosodia. Worthy kann sogar die Zählmarken von Prosodia und älteren Plugins wie WP VG-Wort, VG-Wort Krimskrams und Torben Leuschners VG-Wort importieren, so dass kein Zählpixel verloren geht.

Ein WordPress Plugin ist deshalb wichtig, weil die Arbeit mit Zählpixeln sonst zum Albtraum wird. Man muss sich nämlich zuvor bei der Verwertungsgesellschaft Wort im TOM-Portal registrieren und dort unter dem Menüpunkt METIS Zählmarken besorgen. Nachdem man sich diese Identifikatoren geholt hat, baut man sie über ein Plugin oder einen Link in seine Beiträge ein. Pro Beitrag wird eine andere Zählmarke benötigt, die als IMG-Tag ausgeprägt wird und auf den Host met.vgwort.de verweist. Das derart eingebundene Bild hat eine Größe von 1×1 Pixel und wird durch CSS unsichtbar geschaltet, stört die Darstellung also nicht.

T.O.M. steht übrigens für Texte Online Melden und ist eine Unterseite der VG Wort, die unter tom.vgwort.de online erreichbar ist. Das Portal erlaubt einen anonymen Abruf von Zählern, ebenso einen personalisierten, der über eine Registrierung und ein Login möglich ist.

Funktionen von Worthy

Zusätzlich zu den Grundfunktionen, also dem Import von Zählmarken und dem Anbringen in Beiträgen, kann Worthy eine ganze Menge mehr. Es unterstützt auch Blogs mit mehreren Autoren. Genau wie das Konkurrenz-Plugin zählt es auch die Zeichen in Beiträgen und gibt eine Meldung aus, wenn die Mindestzahl nicht erreicht wurde.

Die kostenpflichtige Premium-Version bietet sogar die Möglichkeit, direkt aus WordPress heraus VG Wort Zähler zu bestellen, ohne dass man METIS manuell im Browser aufrufen muss. Auch können mit der Premium, Variante Meldungen an die VG Wort München verfasst werden. Mit einer Meldung macht man seinen Anspruch an der Ausschüttung für Autoren geltend, diese ist also besonders wichtig! Einfach mal ausprobieren, zumal die Vollversion eine Testphase bietet.

Ich kann nur jedem empfehlen, als Online Autor diese Einnahmequelle auszuschöpfen, sogar der Spiegel und andere renommierte Zeitschriften und Online Publisher tun dies! So hat man wenigstens etwas von den Urheberrechtsabgaben (gesetzt den Fall, man kommt in den Genuss einer Ausschüttung).


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Weitere Beiträge

Google Panda 4.2 Update ausgerollt

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 10 Sekunden

Bereits Mitte Juli 2015 hatte Google mit des Rollout des Panda 4.2 Updates für englische Seiten begonnen. Jetzt wird Panda auch für deutsche Seiten relevant…

panda update

Änderungen durch das Panda Update

Hauptziel des Updates war es, die Qualität von Webseiten besser beurteilen zu können und hochwertige Sites mit gutem und vor allem einmaligem Content höher einzustufen. Zu den Verlierern zählen somit Websites mit minderwertigem Content. Also müssten eigentlich auch News Portale, die vorhandene Inhalte unoriginell wiederkauen (Duplicate Content) abgestraft werden. Aber das ist nur meine Theorie.

Zurückhaltende Kommunikation durch Google

Wie schon in der Vergangenheit (siehe das Phantom 2 Update) will Google nicht mehr über seine Anpassungen in den Suchalgorithmen sprechen. Sicher deswegen, weil die Gemeinde der SEO-Optimierer und der Webspammer sowie kommerziell orientierten Webseiten-Betreibern ansonsten zu schnell die Nase vorne hat. Damit das Panda Update nicht so leicht nachzuvollziehen ist und wahrscheinlich auch, weil Google selbst nicht genau weiß, ob es wirklich so funktioniert wie es soll, wird es über einen langen Zeitraum von Monaten ausgerollt. So sieht jedenfalls keine Vertrauen erweckende Maßnahme aus.

Das einzige, was vom Suchmaschinenbetreiber zu hören war, kam von den Mitarbeitern Gary Illyes und John Mueller. Diese äußerten sich allerdings nur sehr zurückhaltend und sprachen davon, dass es wieder eine Aktualisierung geben soll, Inhalt unklar. Da auf Panda verwiesen wurde, kann man sich seinen Teil denken, nämlich dass das Update etwas mit der Beurteilung von Webseiten hinsichtlich deren Qualität zu tun hat. Aber darum geht es eigentlich bei jedem Update (nur dass bei Penguin etwa eher äußere Faktoren wie Backlinks geprüft werden und weniger die Seitenqualität).

Fest steht wohl auch, dass Panda 4.2 sich auf alle Seiten einer Domain beziehen und nicht nur auf einzelne Pages. Das heisst, entweder gehört man zu den Gewinnern, dann ranken alle Seiten besser oder man ist auf der anderen Seite der Webmaster und verliert auf ganzer Linie.

Mobile Friendly Kriterien

Was jedenfalls festzustellen war, ist eine Zunahme an Warnungen die Mobilfähigkeit von Webseiten betreffend in den Google Webmaster Tools. Beispielsweise wurden erst seit dem Ausrollen des Panda 4.2 Updates in den GWT bestimmte Fehler angezeigt, und zwar  für Webseiten, die sich seit Monaten nicht geändert hatten:

Panda 4.2
Panda-Prüfungen zur Mobilfreundlichkeit

Hierzu ein knackiger Tipp, der viele Probleme auf einmal löst und die Warnungen in der Search Console verschwinden lässt. Man sollte folgenden Code in seine HTML-Seite im Kopfbereich einbauen:

<style>
body {
  font-size: 16px;
}
<meta name="viewport" content="width=device-width, height=device-height,initial-scale=1.0, maximum-scale=1, minimum-scale=1.0,user-scalable=no">


Die erste CSS-Anweisung sorgt dafür, dass die Basisschriftgröße auf 16 Pixel gesetzt wird. Das ist genau die Größe, die Google als Minimum für mobile Endgeräte fordert. CSS Style-Definitionen können und dürfen diese Angabe natürlich übersteuern.

Die Meta-Angabe sorgt dafür, dass der sogenannte Viewport, das ist der Darstellungsbereich, für Smartphones und Tablets festgelegt wird. Fehlt diese Angabe, erhält man beim mobile friendly Test gleich einen Rüffel, also einfach einbauen und gut ist.

Wer ein responsives Layout mit einem Content Management System wie WordPress verwendet, sollte diese Probleme generell nicht haben und muss keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

Scraping erschwert

Bereits vor Beginn des Panda 4.2 Update konnte man feststellen, dass Google das Scraping von Webseiten erschwert. Seitdem waren weniger automatisierte Suchanfragen pro Zeiteinheit erlaubt als noch ein paar Wochen vorher. Eventuell gelingt es Google auch besser, Bots zu identifizieren.

Das Panda Update wird die nächsten Wochen und Monate weiter ausgerollt, es gibt also keinen Einmaleffekt, der auf einen Tag begrenzt ist. Somit werden sich erst mit der Zeit die wahren Gewinner und Verlierer zeigen.

Maßnahmen ergreifen

Man sollte jedoch nicht tatenlos zusehen, wie sich die Suchergebnisse verändern, denn die Konkurrenz tut dies bestimmt nicht. Egal, ob Update oder nicht, das Optimieren von Inhalten lohnt sich immer. Die einfachste Aktivität neben der Produktion von gutem Content ist die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO), denn hier hat der Webmaster, also insbesonder der Besitzer einer Website, alles selbst in der Hand.

Tipps für Einsteiger zeigen, wie Onpage und Offpage Optimierungen helfen, die Suchergebnisse positiv zu beeinflussen. Etwas weiter gehen die SEO Tipps, die schon etwas Grundkenntnisse voraussetzen.

Wer neben den kostenfreien Maßnahmen in Werbung investieren will, der muss kein großes Budget dafür haben. Das zeigt der Artikel zur Reichweitenwerbung.

Weiterbildung schadet nicht und ist im sich ständig verändernden Technologiesektor sogar absolut notwendig, um Erfolg zu haben (oder man lässt gleich den Experten ran). Am einfachsten und besten geht das mit Büchern zum Thema Onlinemarketing. Unser Tipp, das topaktuelle SEO-Buch:

Das SEO-Praxisbuch 2016

€ 24,90
9.2

Praxiswert

9.8/10

Verständlichkeit

9.4/10

Umfang

8.7/10

Preis

8.9/10

Vorteile

  • Enormer Praxiswert
  • Topaktuelle Tipps
  • Leicht verständlich
  • Mit Insider-Tipps

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Weitere Beiträge

Growth Hacking Basics

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 35 Sekunden

Kreatives Online Marketing mit Growth Hacking. Virale Verbreitung von Inhalten, massiven Traffic generieren ohne Budget und soziale Medien ausbeuten: So geht’s.

growth hacking basics

Was ist Growth Hacking?

Hinter dem Begriff Growth Hacking steckt eine ganze Menge. Es ist eine relativ neue Technik, die langsam in Deutschland auch Fuß fasst. Sie ist eng verknüpft mit der Marketing Arbeit in sozialen Medien. Growth Hacking zielt darauf ab, mit möglichst keinem Budget eine maximale Anzahl an Traffic zu generieren und Conversions auf der eigenen Website zu erzielen.

Daher wird Growth Hacking insbesondere von Startups eingesetzt, die auf schnelles Wachstum angewiesen sind und sich in der Regel keine teuren Werbemaßnahmen leisten können. Die Methode basiert auf einer kreativen Herangehensweise, die mit analytischem Denken verknüpft wird und soziale Medien explizit mit einbezieht.

Strukturierte Herangehensweise

Konkret bedeutet das, sich zunächst über mögliche Maßnahmen in strukturierter Weise Gedanken zu machen. Dafür wird eine Analyse von gewinnversprechenden Themen oder Marketing Kampagnen vorgenommen. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse wird durch kreatives Gestalten eine Werbemaßnahme erstellt, die in sozialen Medien verbreitet wird und zum Ziel hat, möglichst viel Interesse zu wecken. Im Prinzip wird der sogenannte Aha-Effekt angestrebt.

Bestandteile des Growth Hacking

Als Teil des Online-Marketing basiert die Technik stark auf der Suchmaschinenoptimierung (SEO & SEM). Mit ein fließt eine Webseitenanalyse sowie die Optimierung von Texten und Elemente des Content-Marketing. Dies alles sind populäre Techniken, die bereits seit einiger Zeit etabliert sind.

Zusätzlich dazu wird die soziale Komponente stark betont. Dazu werden Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und auch Bildbörsen wie Pinterest oder Instagram genutzt, um eine breite User Base aufzubauen und mit reisserischen Inhalten anzuheizen.

Kosten minimieren

Da soziale Medien per se kostenfrei sind, bieten sie viel Potential für Kostenminimierungen, abgesehen von gesponserten Links  o.ä., die man durchaus unterstützend ins Feld führen kann.

Idealerweise schafft man es, dass ein Beitrag, Tweet oder Bildartikel eine virale Verbreitung erfährt und so in kürzester Zeit einen hohen Traffic auf einer Webseite erzeugt.

Begrenzte Mittel einsetzen

Da Growth Hacking keine prallen Budgets erfordert, sondern nur eine clevere Herangehensweise und etwas Glück, wird es oft von jungen Unternehmen eingesetzt. Aber auch innovative Player wie Twitter, LinkedIn, AirBnB oder Dropbox verwendet diese auf schnellem Wachstum basierenden Ansatz.

Fünf wichtige Schritte

Schritt 1: Die Akquise

Die Arbeit ist nicht beendet, wenn man es geschaft hat, User auf seine Webseite gelockt zu haben. Ein Growth Hacker hat deshalb mehrere Schritte im Blick. Zunächst gewinnt er potentielle Kunden durch Akquise. Diese Interessenten landen auf seiner Website. Das kann über eine Landing Page oder direkt über die Startseite geschehen.

Schritt 1: Daten sammeln

Als nächstes versucht er, den Besucher der Seite dazu zu bringen, sich zu registrieren und seine Daten dazulassen, mit denen er später wieder erreicht werden kann. Dieser Schritt ist oft der schwierigste, denn viele Visits werden schon nach wenigen Sekunden wieder abgebrochen.

Schritt 1: Aktivierung der User

Hat man den Besucher entsprechend verpflichtet, dann versucht man ihn dazu zu bewegen, aktiv zu werden und Angebote des bewerbenden Unternehmens anzunehmen. oder sich zumindest dafür zu interessieren Dies bedeutet aber noch keinen Kauf, denn der folgt erst im nächsten Schritt.

Schritt 1: Monetarisierung

Die Monetarisierung ist das eigentliche Primärziel, denn davon lebt das Unternehmen. Der Besucher soll also zum Kunden werden und einen Bestellvorgang auslösen, der hoffentlich eine Zahlung durch den Kunden zur Folge hat.

Schritt 1: Virale Verbreitung

Schließlich möchte man einen gewonnenen Kunden gerne dafür einspannen, das von ihm gekaufte Produkt oder die Dienstleistung weiterzuempfehlen. Auch dies unterscheidet sich etwas von klassischen Marketing-Ansatz. Dort kommt der Empfehlungsschritt in der Strategie auch vor, allerdings bieten Soziale Medien und Online Techniken ein deutlich höheres Potential für eine virale Verbreitung durch zufriedene Käufer. Und das ohne, dass man dem Empfehlungsgeber gleich einen Rabatt versprechen muss!

Konkrete Maßnahmen zur Traffic-Generierung

Immer die Vermeidung von Kosten im Blick, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um online Besucherströme zu erzeugen. Hier ein kleiner Überblick:

  • Suchergebnisse (SERPs): Die organischen Trefferlisten als kostenfreie Werbefläche nutzen, beispielsweise durch Anzeige von Sterne-Bewertungen
  • Ein Blog zur Webseite erstellen: Erhöht alleine schon durch die Content-Menge die Relevanz einer Webseite für Suchmaschinen wie Google
  • Gastbeiträge veröffentlichen: Andere Blogs nutzen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Geht auf auf Seiten von Konkurrenten
  • Neue Kanäle zur Verbreitung von Inhalten nutzen. Nicht nur die alteingesessenen Plattformen nutzen, sondern auch etwas exotischere wie Reddit oder Quora und andere Foren
  • Landing Pages erstellen: Jeweils optimiert für ein anderes Focus Keyword
  • Das Teilen in sozialen Medien ermöglichen: Buttons und Links einbauen, die ein Teilen mit einem Klick erlauben

Beispiele für Growth Hacks

Von den Erfolreichen Lernen ist immer eine gute Methode. Zumindest kann man sich abschauen, in welche Richtung ein Hack laufen sollte, damit er eine Chance hat. Hier ein paar Beispiele:

  • Instagram steigerte seine Reichweite dadurch, dass User die Möglichkeit erhielten, Bilder auf schon etablierten sozialen Netzwerken wie Facebook zu teilen
  • Dropbox verschenkte zusätzlichen Speicherplatz, wenn ein Benutzer einen Freudn eingeladen hat. Beide erhielten dann den Bonus
  • Facebook verschickte eine Info an noch nicht registrierte Benutzer, wenn sie auf der Plattform erwähnt wurden, etwa durch das Taggen auf einem Bild
SEO Agentur Testsieger

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Weitere Beiträge

Google stellt SEO Manager ein, um seine Rankings zu verbessern

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 54 Sekunden

SEO Freaks aufgepasst! Google sucht Kandidaten wie Dich als SEO-Manager, um seine eigenen Websites in den Rankings nach oben zu bringen. Viel Spaß bei der Bewerbung!

seo manager job

Google stellt ein: Job als SEO-Manager zu vergeben

Unglaublich, aber wahr: Google sucht tatsächlich offiziell einen Programm Manager für die Suchmaschinenoptimierung, um die internen Webseiten in den Suchergebnissen für organischen Traffic nach oben zu bringen! Dies berichtet Searchengineland in einem Artikel, der sich auf die Google Stellenausschreibung bezieht.

Aufgaben des Kandidaten

Genau wie jeder andere (ordinäre) SEO Manager soll der Wunschkandidat sich um das Online Marketing der Webpräsenzen des Suchmaschinenriesen kümmern. Das schließt die Entwicklung und Optimierung von Websites ein. Primäre Aufgabe ist die Steigerung der Aufrufzahlen durch organische Suchen.

Außerdem sollen Strategien für Blogs  und das Social Media Umfeld erstellt sowie der Code der Websites aufgeräumt gehalten werden. Die Definition der Architektur des Gesamtkonstrukts gehört ebenso zu den Tätigkeitsfeldern.

Anforderungen von Google an Bewerber

Es wird unterschieden zwischen Minimalanforderungen und wünschenswerten Skills. Außerdem beinhaltet der Job Verantwortlichkeiten.

Verantwortungsbereiche

Der Kandidat kümmert sich in Zukunft um folgendes, sofern er eingestellt wird:

  • Architekt für innovative, fesselnde und informative Seiten für weltweite Besucher, weiterhin Design und Entwickler-Fähigkeiten
  • Den Web Code mitentwickeln und die Qualität der Software, des Contents und der Lesbarkeit durch Suchmaschinen sicherstellen!
  • Sich ständig auf dem Laufenden halten, was im SEO Bereich passiert, was Trends von Suchmaschinen und der Internet Marketing Industrie sind; Änderungen berichten, sofern es nennenswerte gibt
  • Beratung und Kollaboration von und mit Marketing, Produktpartnern sowie technologischen Partnern, um auf technischem Wege bewährte SEO Praktiken durchzusetzen

Notwendige und erwünschte Qualifikationen

Der Kandidat sollte folgendes drauf haben (Auszug):

  • Abschluss in Informatik, einer Ingenieurswissenschaft oder auf vergleichbarem Gebiet
  • Vier Jahre Erfahrung im Entwickeln von Webseiten und Anwendungen mit SQL, HTML5 und XML
  • Zwei Jahre SEO Erfahrung
  • Erfahrung mit dem Google App Engine, der Google Custom Search, den Webmaster Tools und  Google Analytics
  • Erfahrung mit technischen SEO Maßnahmen wie .htaccess Datei, robots.txt, Metadaten sowie der Optimierung von Ladezeiten
  • Starkes Verständnis von technischen SEO Faktoren wie Sitemaps, Crawl Budget, Kanonisierung von URLs usw.
  • Kenntnis von mindestens einer dieser Sprachen: Java, C/C++ oder Python
  • Exzellente Fähigkeiten in der Problemlösung, analytische Denkweise sowie die Fähigkeit, Metriken und Analyseergebnisse detailliert auszuwerten

Wie schreibt SEL so schön: Zu den Anforderungen des SEO-Kandidaten erwartet Google NICHT das Link Building

Der eigentliche Grund für diese Stellenausschreibung ist allerdings, dass die Algorithmen der Suche geheim sind. Daher darf ein Marketing Manager auch nicht über diese Interna bescheid wissen, sondern muss dieses Wissen schon selbst mitbringen!

Viel Spaß beim Bewerben. Helft Google, dass dessen Webseiten besser im Suchindex gefunden werden, dieses Unternehmen hat es wirklich nötig…


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