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Google wird zu Alphabet: Die Transformation

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 7 Sekunden

Google wird in die neue Holding namens Alphabet eingegliedert. Der Name ist Programm, gilt es, die Welt von A bis Z zu verändern. Einige Fakten zur Transformation des Mega-Konzerns.

abc

Was wird aus Google?

Das Kerngeschäft von Google bleibt unter ebendiesem Namen erhalten. Dazu gehören folgende Sparten:

  • Suchmaschine
  • Android als Betriebssystem für Smartphones und Tablets
  • Videoportal YouTube
  • Google Maps als online Kartendienst
  • Google Play Store für Android Apps, Musik, Filme und e-Books
  • Google AdSense und AdWords

Das Unternehmen Google gliedert sich in dieser Form in die neue Holding namens Alphabet ein, die unter der kreativen Internetadresse www.abc.xyz erreichbar ist.

Chef von Google (CEO) wird der Inder Sundar Pichai, der bisher der Produktchef von Google war. Den neuen Konzern Alphabet leiten folgende Personen, die bisher im ursprünglichen Konzern prominent vertreten waren:

  • Eric Schmidt wird Executive Chairman, er war bisher Executive Chairman
  • Larry Page wird CEO von Alphabet, er war bisher Google CEO
  • Sergey Brin wird Präsident, er war zuvor Chief Technology Officer (CTO)

Woraus besteht das Alphabet?

Einige der Buchstaben sind bereits konkret besetzt. Das G steht logischerweise für Google. Dann gibt es noch das L, welches Life Sciences repräsentiert. Hierzu gehört insbesondere die Medizintechnik mit innovativen Anwendungen wie Kontaktlinsen für Diabetiker, die bei der Dosierung von Insulin helfen, indem sie den Blutzuckerspiegel messen.

Mit F wie Fiber will der Konzern aus Kalifornien ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz aufbauen. Und das V wird von Google Ventures besetzt, einer Investment-Firma für Startups, die innovative Ideen vorantreiben.

Das N steht für Nest, ein schon vor einiger Zeit bekannt gewordenes Projekt. Es widmet sich Technologien für das sogenannte Smart Home, insbesondere der Temperaturmessung, Steuerung und Regulierung. Ein wichtiger Schritt im Zeitalter des Internet der Dinge (IoT).

Der Buchstabe C ist gleich doppelt besetzt. Einmal mit Calico, einer Forschungseinheit auf dem Gebiet der Biotechnologie, welches sich u.a. der Erforschung von Medikamenten zum Entgegenwirken von Alterungsprozessen im Körper widmet. Zum anderen steht das C für Google Capital, welches sich ebenso wie Ventures mit Beteiligungen beschäftigt.

Google X für Moonshots

Besonderes interessant ist das X, welches dem geheimnisumwobenen Google X Projekt zugeordnet ist. Google X ist ein Sammelbecken für alle Arten von verrückten Ideen, die als Wetten auf die Zukunft angesehen werden können. Es sind oft sogenannte Moonshots, die keine Kurzfristziele hinsichtlich Profit verfolgen, sondern langfristig ausgerichtet sind und positive Veränderungen in der Gesellschaft herbeiführen sollen.

Zu Google X gehört das berühmt-berücktigte selbstfahrende Auto, welches bereits erfolgreich viele tausend Kilometer auf Straßen ohne menschliches Zutun zurückgelegt hat. Auch das Projekt der Drohne, die schnell und flexibel Pakete auch in Ballungszentren ausliefern soll, gehört zu den Tätigkeiten des Zukunftslabors. Und die Brille namens Google Glasses, die allerdings weniger erfolgreich zu sein scheint als das erhofft wurde.

Investoren jedenfalls scheinen glücklich über diese Transformation zu sein, die den Weg für innovative Anwendungen öffnen soll und neuen Talenten aus dem Silicon Valley Möglichkeiten eröffnet. Schließlich müssen die neuen Firmenbestandteile mit genialen Köpfen besetzt werden.

Wie Google tickt

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Wie Google tickt
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Praxiswert

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          Vorteile

          • Insiderwissen aus 1. Hand
          • Amüsant geschrieben
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          • Mit SEO-Infos

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          Weitere Beiträge

          Google Panda 4.2 Update ausgerollt

          Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 10 Sekunden

          Bereits Mitte Juli 2015 hatte Google mit des Rollout des Panda 4.2 Updates für englische Seiten begonnen. Jetzt wird Panda auch für deutsche Seiten relevant…

          panda update

          Änderungen durch das Panda Update

          Hauptziel des Updates war es, die Qualität von Webseiten besser beurteilen zu können und hochwertige Sites mit gutem und vor allem einmaligem Content höher einzustufen. Zu den Verlierern zählen somit Websites mit minderwertigem Content. Also müssten eigentlich auch News Portale, die vorhandene Inhalte unoriginell wiederkauen (Duplicate Content) abgestraft werden. Aber das ist nur meine Theorie.

          Zurückhaltende Kommunikation durch Google

          Wie schon in der Vergangenheit (siehe das Phantom 2 Update) will Google nicht mehr über seine Anpassungen in den Suchalgorithmen sprechen. Sicher deswegen, weil die Gemeinde der SEO-Optimierer und der Webspammer sowie kommerziell orientierten Webseiten-Betreibern ansonsten zu schnell die Nase vorne hat. Damit das Panda Update nicht so leicht nachzuvollziehen ist und wahrscheinlich auch, weil Google selbst nicht genau weiß, ob es wirklich so funktioniert wie es soll, wird es über einen langen Zeitraum von Monaten ausgerollt. So sieht jedenfalls keine Vertrauen erweckende Maßnahme aus.

          Das einzige, was vom Suchmaschinenbetreiber zu hören war, kam von den Mitarbeitern Gary Illyes und John Mueller. Diese äußerten sich allerdings nur sehr zurückhaltend und sprachen davon, dass es wieder eine Aktualisierung geben soll, Inhalt unklar. Da auf Panda verwiesen wurde, kann man sich seinen Teil denken, nämlich dass das Update etwas mit der Beurteilung von Webseiten hinsichtlich deren Qualität zu tun hat. Aber darum geht es eigentlich bei jedem Update (nur dass bei Penguin etwa eher äußere Faktoren wie Backlinks geprüft werden und weniger die Seitenqualität).

          Fest steht wohl auch, dass Panda 4.2 sich auf alle Seiten einer Domain beziehen und nicht nur auf einzelne Pages. Das heisst, entweder gehört man zu den Gewinnern, dann ranken alle Seiten besser oder man ist auf der anderen Seite der Webmaster und verliert auf ganzer Linie.

          Mobile Friendly Kriterien

          Was jedenfalls festzustellen war, ist eine Zunahme an Warnungen die Mobilfähigkeit von Webseiten betreffend in den Google Webmaster Tools. Beispielsweise wurden erst seit dem Ausrollen des Panda 4.2 Updates in den GWT bestimmte Fehler angezeigt, und zwar  für Webseiten, die sich seit Monaten nicht geändert hatten:

          Panda 4.2
          Panda-Prüfungen zur Mobilfreundlichkeit

          Hierzu ein knackiger Tipp, der viele Probleme auf einmal löst und die Warnungen in der Search Console verschwinden lässt. Man sollte folgenden Code in seine HTML-Seite im Kopfbereich einbauen:

          <style>
          body {
            font-size: 16px;
          }
          <meta name="viewport" content="width=device-width, height=device-height,initial-scale=1.0, maximum-scale=1, minimum-scale=1.0,user-scalable=no">
          


          Die erste CSS-Anweisung sorgt dafür, dass die Basisschriftgröße auf 16 Pixel gesetzt wird. Das ist genau die Größe, die Google als Minimum für mobile Endgeräte fordert. CSS Style-Definitionen können und dürfen diese Angabe natürlich übersteuern.

          Die Meta-Angabe sorgt dafür, dass der sogenannte Viewport, das ist der Darstellungsbereich, für Smartphones und Tablets festgelegt wird. Fehlt diese Angabe, erhält man beim mobile friendly Test gleich einen Rüffel, also einfach einbauen und gut ist.

          Wer ein responsives Layout mit einem Content Management System wie WordPress verwendet, sollte diese Probleme generell nicht haben und muss keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

          Scraping erschwert

          Bereits vor Beginn des Panda 4.2 Update konnte man feststellen, dass Google das Scraping von Webseiten erschwert. Seitdem waren weniger automatisierte Suchanfragen pro Zeiteinheit erlaubt als noch ein paar Wochen vorher. Eventuell gelingt es Google auch besser, Bots zu identifizieren.

          Das Panda Update wird die nächsten Wochen und Monate weiter ausgerollt, es gibt also keinen Einmaleffekt, der auf einen Tag begrenzt ist. Somit werden sich erst mit der Zeit die wahren Gewinner und Verlierer zeigen.

          Maßnahmen ergreifen

          Man sollte jedoch nicht tatenlos zusehen, wie sich die Suchergebnisse verändern, denn die Konkurrenz tut dies bestimmt nicht. Egal, ob Update oder nicht, das Optimieren von Inhalten lohnt sich immer. Die einfachste Aktivität neben der Produktion von gutem Content ist die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO), denn hier hat der Webmaster, also insbesonder der Besitzer einer Website, alles selbst in der Hand.

          Tipps für Einsteiger zeigen, wie Onpage und Offpage Optimierungen helfen, die Suchergebnisse positiv zu beeinflussen. Etwas weiter gehen die SEO Tipps, die schon etwas Grundkenntnisse voraussetzen.

          Wer neben den kostenfreien Maßnahmen in Werbung investieren will, der muss kein großes Budget dafür haben. Das zeigt der Artikel zur Reichweitenwerbung.

          Weiterbildung schadet nicht und ist im sich ständig verändernden Technologiesektor sogar absolut notwendig, um Erfolg zu haben (oder man lässt gleich den Experten ran). Am einfachsten und besten geht das mit Büchern zum Thema Onlinemarketing. Unser Tipp, das topaktuelle SEO-Buch:

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          Praxiswert

          10/10

            Verständlichkeit

            9/10

              Umfang

              9/10

                Preis

                9/10

                  Vorteile

                  • Enormer Praxiswert
                  • Topaktuelle Tipps
                  • Leicht verständlich
                  • Mit Insider-Tipps

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                  Weitere Beiträge

                  Google stellt SEO Manager ein, um seine Rankings zu verbessern

                  Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 54 Sekunden

                  SEO Freaks aufgepasst! Google sucht Kandidaten wie Dich als SEO-Manager, um seine eigenen Websites in den Rankings nach oben zu bringen. Viel Spaß bei der Bewerbung!

                  seo manager job

                  Google stellt ein: Job als SEO-Manager zu vergeben

                  Unglaublich, aber wahr: Google sucht tatsächlich offiziell einen Programm Manager für die Suchmaschinenoptimierung, um die internen Webseiten in den Suchergebnissen für organischen Traffic nach oben zu bringen! Dies berichtet Searchengineland in einem Artikel, der sich auf die Google Stellenausschreibung bezieht.

                  Aufgaben des Kandidaten

                  Genau wie jeder andere (ordinäre) SEO Manager soll der Wunschkandidat sich um das Online Marketing der Webpräsenzen des Suchmaschinenriesen kümmern. Das schließt die Entwicklung und Optimierung von Websites ein. Primäre Aufgabe ist die Steigerung der Aufrufzahlen durch organische Suchen.

                  Außerdem sollen Strategien für Blogs  und das Social Media Umfeld erstellt sowie der Code der Websites aufgeräumt gehalten werden. Die Definition der Architektur des Gesamtkonstrukts gehört ebenso zu den Tätigkeitsfeldern.

                  Anforderungen von Google an Bewerber

                  Es wird unterschieden zwischen Minimalanforderungen und wünschenswerten Skills. Außerdem beinhaltet der Job Verantwortlichkeiten.

                  Verantwortungsbereiche

                  Der Kandidat kümmert sich in Zukunft um folgendes, sofern er eingestellt wird:

                  • Architekt für innovative, fesselnde und informative Seiten für weltweite Besucher, weiterhin Design und Entwickler-Fähigkeiten
                  • Den Web Code mitentwickeln und die Qualität der Software, des Contents und der Lesbarkeit durch Suchmaschinen sicherstellen!
                  • Sich ständig auf dem Laufenden halten, was im SEO Bereich passiert, was Trends von Suchmaschinen und der Internet Marketing Industrie sind; Änderungen berichten, sofern es nennenswerte gibt
                  • Beratung und Kollaboration von und mit Marketing, Produktpartnern sowie technologischen Partnern, um auf technischem Wege bewährte SEO Praktiken durchzusetzen

                  Notwendige und erwünschte Qualifikationen

                  Der Kandidat sollte folgendes drauf haben (Auszug):

                  • Abschluss in Informatik, einer Ingenieurswissenschaft oder auf vergleichbarem Gebiet
                  • Vier Jahre Erfahrung im Entwickeln von Webseiten und Anwendungen mit SQL, HTML5 und XML
                  • Zwei Jahre SEO Erfahrung
                  • Erfahrung mit dem Google App Engine, der Google Custom Search, den Webmaster Tools und  Google Analytics
                  • Erfahrung mit technischen SEO Maßnahmen wie .htaccess Datei, robots.txt, Metadaten sowie der Optimierung von Ladezeiten
                  • Starkes Verständnis von technischen SEO Faktoren wie Sitemaps, Crawl Budget, Kanonisierung von URLs usw.
                  • Kenntnis von mindestens einer dieser Sprachen: Java, C/C++ oder Python
                  • Exzellente Fähigkeiten in der Problemlösung, analytische Denkweise sowie die Fähigkeit, Metriken und Analyseergebnisse detailliert auszuwerten

                  Wie schreibt SEL so schön: Zu den Anforderungen des SEO-Kandidaten erwartet Google NICHT das Link Building

                  Der eigentliche Grund für diese Stellenausschreibung ist allerdings, dass die Algorithmen der Suche geheim sind. Daher darf ein Marketing Manager auch nicht über diese Interna bescheid wissen, sondern muss dieses Wissen schon selbst mitbringen!

                  Viel Spaß beim Bewerben. Helft Google, dass dessen Webseiten besser im Suchindex gefunden werden, dieses Unternehmen hat es wirklich nötig…


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                  Google stellt SEO Manager ein, um seine Rankings zu verbessern: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 5 abgegebenen Stimmen.
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                  Bei Google AdSense gesperrt: Was tun?

                  Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 48 Sekunden

                  Google sperrt öfters AdSense Konten, ohne eine Begründung zu nennen. Der Einspruch gegen eine Sperre, die oft unberechtigt erscheint, ist wenig zielführend.

                  AdSense Konto Sperre

                  Wann sperrt Google ein Konto?

                  Es gibt viele mögliche Gründe, die Google jedoch meist dem betroffenen, also dem Publisher, der gesperrt wurden, nicht mitteilt.
                  Lapidar teilt Google per Mail lediglich mit, dass die ausgeklügelten Algorithmen des Suchmaschinenbetreibers irgend etwas Verdächtiges festgestellt haben wollen, etwa ungültige Aktivitäten.

                  Was eine ungültige Aktivität ist, wird nur rudimentär erklärt. Als Beispiele werden in den AdSense Richtlinien genannt:

                  • Der Publisher hat selbst auf die von ihm geschalteten Anzeigen geklickt, um seinen Werbeumsatz zu erhöhen
                  • Der Werbetreibende hat andere Personen unlauter motiviert, etwa durch Bezahlung, auf AdSense Anzeigen auf seiner Webseite oder AdMob-Ads in seiner App zu klicken
                  • Irgendjemand hat mehrfach auf Anzeigen geklickt

                  All das ist oft nicht wirkllich realistisch. Jeder, der diesen Artikel liest (und ihn vorher wahrscheinlich gegooglet hat), wird kaum selbst Betrug begangen haben. So dumm ist kaum ein Webmaster, dass er nicht annehmen muss, das heutzutage selbstverständlich mit Leichtigkeit festgestellt werden kann, woher Klicks kommen.

                  Google AdSense
                  Google AdSense: deaktiviertes Konto

                  Man würde sich als intelligenter Mensch selbst betrügen, wenn man dauernd auf die selbst eingebundenen Anzeigen klickt.

                  Die Richtlinien für Werbetreibende

                  Weitere Beispiele aus den Richtlinien für Webmaster schließen die Verbreitung von Malware ein oder von gewaltverherrlichenden oder sonstwie unerwünschten Materialien. Auch eine fehlende Datenschutzerklärung kann der Grund für eine Kontosperre sein (doch dann könnte man auch einfach darauf hinweisen und der Betroffenen kann sofort gezielt reagieren, denn auch er möchte ja die Sperre vom Hals haben).  Ein möglicher Grund kann ebenfalls die eigenmächtige und unerlaubte Änderung am AdSense-Code sein (doch wer tut das?). Schwieriger wird es zu prüfen, ob AdSense zusammen mit anderen Werbeformen eingesetzt wurde und eine Verwechslungsgefahr bestanden haben könnte. In meinem Fall war das nicht so, denn AdSense war die einzige Werbequelle. Die Webmaster Richtlinien sind also alles andere als einfach einzuhalten, so sehr man sich auch bemüht, dies zu tun. Als erstes müsste man quasi auf jedwede Werbung außer auf Google AdSense verzichten, so scheint es…

                  Sind die Sperren von Google willkürlich?

                  Ganz ohne Grund wird es sicher keine Sperre geben, denn die Kalifornier verdienen viel Geld mit AdWords und AdSense. Da mir selbst der Account ohne ersichtlichen Grund gesperrt wurde, kann ich allerdings schon ein paar Mutmassungen anstellen, die in Richtung Willkür gehen.

                  Jeder Publisher wird sicherlich einige wenige Male auf geschaltete Anzeigen auf seiner Website geklickt haben, alleine schon um zu prüfen, ob das ganze funktioniert. Insbesondere bei Apps auf Android oder iOS Systemen sollte man das mal prüfen, da die Funktionsfähigkeit des Popup-Mechanismusses bei einer App komplizierter ist als im Browser. Also Minimotivation wird möglicherweise auch die Aussicht auf ein paar Cent Zusatzeinnahmen vorhanden sein. Als dritte Möglichkeit gibt es Anzeigen, die einen tatsächlich persönlich interessieren und die man aus lauteren Motiven anklickt.

                  Reale Gründe für eine Konto-Sperre

                  Warum also wird ein AdSense Konto nun tatsächlich gesperrt, und zwar anzunehmenderweise in der Mehrzahl der Fälle? Ich habe hierzu zwei Theorien:

                  Die erste ist weniger wahrscheinlich, da Google den Grund hierfür einfach nennen könnte, ohne als unmenschlich zu gelten: Der Publisher macht zu wenig Umsatz mit Anzeigen, weil er zu wenig Traffic, also zu wenig Besucher auf seiner Webpräsenz oder für seine App generiert.

                  Die zweite Theorie ist die meines Erachtens wahrscheinlichste (es gibt womöglich weitere Theorien, die mir aber nicht ersichtlich sind): Google hat plötzlich einen massenhaften Anstieg in der Anzahl der Visits, Impressionen, Klicks oder was auch immer an Kennzahlen ausgewertet wird, für ein AdSense Konto festgestellt. Wie kommt das nun zustande?

                  Ursachen für massiv erhöhten Traffic

                  Das höchste Ziel jedes Webmasters ist es doch, einen sprunghaften Anstieg an Besuchern zu erreichen. Und das kommt gar nicht selten vor, hier einige Möglichkeiten:

                  •  Social Media Kampagnen: Ein gut gestalteter Tweet, Google+ oder Facebook Post kann in kürzester Zeit massiv Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Als massiv kann man bei bisher 100 Besuchern pro Tag schon einen pötzlichen und nur kurz anhaltenden Anstieg auf 300 Besucher bezeichnen!
                  • Entwicklertätigkeiten: Wer selbst beispielsweise in WordPress oder auf einer mit PHP erstellten Webseite komplexere Änderungen vornehmen muss, die häufiges Ausprobieren mit sich bringen (bis das ganze wie gewünscht funktioniert oder aussieht), der muss zwangsweise in kürzester Zeit sehr oft seine eigene Webseite aufrufen.
                  • Neuen Beitrag mit interessantem Thema publiziert: Viele Posts ziehen nur wenige Visits nach sich, bei einigen wenigen gelingt der große Wurf, die Besucherzahlen steigen akut an.
                  • OnPage und Offpage Optimierungen: Dazu zählen SEO & SEM Maßnahmen wie das Verbessern der Seitenstruktur, das optimieren des Contents auf Keywords oder Linkbuilding (Backlinks oder interne Verlinkung). Es kann auch vorkommen, dass auf Wikipedia, aus welchem Grund auch immer, Links auf die eigene Domäne auftauchen und für mehr Traffic sorgen

                  Der Pressesprecher von Google, Stefan Keuchel, lässt in einem Video-Interview selbst die Problematik erkennen, die hinter einer automatischen Erkennung von Unregelmäßigkeiten steckt.

                  Was tun bei einer Sperre?

                  Normalerweise erhält man von Google für Seine AdSense Konto Gelegenheit zum Einspruch. Diesen sollte man auch tätigen und zwar relativ sorgfältig. Allerdings geht die Frage nach Einreichung von Server-Protokollen für Zugriffe doch etwas zu weit. Zumal es scheinheilig ist, danach zu fragen, wenn quasi auf jeder Seite eine Google Analytics Verknüpfung besteht und Google selbst am, besten weiß, wer wann von wo welche Seite wie lange aufgerufen hat und wohin verlässt. Das ist Tagesgeschäft von Google und nicht von Webmastern!

                  Der Einspruch wird also wenig Erfolg haben, das ist erstens meine persönliche Erfahrung und zweitens der Tenor im Netz (siehe die vielen Erfahrungsberichte von anderen abgestraften Seitenbetreibern). Es bringt übrigens nichts, sich ein neues AdSense-Konto zu besorgen, denn das ist verboten. Der eigene Name ist meist lebenslang gesperrt und mit einen falschen Namen sollte mn wirklich keine Geschäfte machen. Der Aufbau einer neuen Webseite bringt auch nichts, man bleibt dieselbe Person. Für die gesperrte Webseite einen anderen Betreiber anzugeben, ist meist auch nicht von Erfolg gekrönt, auf jeden Fall dann nicht, wenn die Inhalte die gleichen bleiben. Also bleibt nur, ohne AdSense klarzukommen.

                  Alternative Werbeplattformen

                  Man sollte sich einfach damit abfinden, dass die Zusammenarbeit mit Google beendet ist und sich andere Alternativen suchen. Zunächst muss man sich fragen, welche Werbeform die richtige bzw. angestrebte ist. Es gibt einige Affiliate Plattformen, die alle möglichen Arten von Einnahmen für Blogger und andere Webmaster anbieten. Dazu gehören die Werbetypen:

                  • Bannerwerbung
                  • Textwerbung
                  • Textlinks
                  • Popups
                  • Bezahlter Content
                  • Vermischung von originären Inhalten und Werbeanzeigen

                  Und für all diese Werbeformen wiederum diverse Vergütungsmodelle:

                  • Pay per Click: Bezahlung pro Klick eines Besuchers auf eine Anzeige
                  • Pay per View: Wird meist über den Tausend-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet
                  • Leads: Beispielsweise wenn jemand auf eine Ad klickt und danach seine Adresse, etwa für ein Gewinnspiel einträgt
                  • Sales: Nach erfolgreichem Kauf eines Produktes

                  Ich kann nur jedem raten, von Anfang an auf ein AdSense Konto zu verzichten und gleich einen alternativen Anbieter zu wählen, der kein Monopol hat. Meist sind diese auskunftsfreudiger und man kann Unzulänglichkeiten wie vernünftige Menschen miteinander regeln und eine für alle einträgliche Lösung finden.

                  Affiliate Programme

                  Es gibt zahlreiche Affiliates auf dem Markt. Zuerst ist zu klären, ob eine Webseite oder eine App mit Werbung ausgestattet werden soll, oder sogar beides. Dann ist die Sprache des Contents wichtig: Deutsch oder Englisch oder eine  andere Sprache? Als nächstes kommt es manchen Affiliates darauf an, wie viel Prozent der Besucher aus den USA bzw. aus Europa kommen. Manche Netzwerke möchten nur mit Partnern zusammenarbeiten, die mindestens 50000 Impressionen pro Monat vorweisen können.

                  Da je nach Antwort auf diese Fragen jeweils andere Werbenetzwerke in Frage kommen, hier nur eine kleine Auswahl:

                  Das Aus für das AdSense Konto selbst einläuten

                  eBay bietet seit einiger Zeit ein Partnerprogramm für Publisher an, das aber keine reale Klickvergütung liefert, sondern über Verkäufe vergütet wird.

                  Ebenfalls interessant für deutsche  Blogger ist Nativendo, ein Anbieter von Werbeblöcken, die sich dem Design des Blogs anpassen und sogar innerhalb der Originalinhalte Texte darstellen können, so als wären es Originalbeiträge (natürlich mit der Kennzeichnung „Werbung“).

                  Weitere Programme, die auch eine CPC-Vergütung anbieten, gibt es als extra Beitrag.

                  Wie Google tickt

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                      Umfang

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                        Preis

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                          Google Alternativen

                          Das hat Google zu bieten

                          Den meisten ist Google als Suchmaschine bekannt. Die Suchergebnisse werden seit einiger Zeit immer schlechter, sagen manche, und ich sage das auch! Weiterhin dürfte vielen die Werbeplattform AdWords bekannt sein, entweder weil sie dauernd und immer prominenter im Suchergebnis auftaucht und einen fast schon belästigt. Oder weil man selbst Werbekunde ist und eine Anzeige schaltet, in der Hoffnung, damit kostengünstig neue Kunden zu bekommen.

                          Dem gemeinen Volk weniger bekannt ist die Gegenseite von AdWords, nämlich AdSense. Während ersteres für Advertiser gedacht ist, ist AdSense ein Affiliate-Partner für Publisher. Das bedeutet, der Publisher blendet für Google Werbung ein und bekommt dafür Geld, meist pro Klick (CPC = Cost-Per-Click).

                          Webmaster wiederum kennen die Google Webmaster Tools und Analytics. Diese Werkzeuge sind sehr praktisch, wenn es um das Auswerten von Besucherströmen, Conversions, dem Tracking von Keywords oder dem Verfolgen von Kennzahlen wie Sitzungen, Visits usw. geht.

                          Stark im Kommen ist seit einiger Zeit Google+, das soziale Netzwerk des kalifornischen Unternehmens, welches insbesondere in Konkurrenz zu Facebook und Pinterest tritt, wenn man sich die Struktur bzw. den Aufbau der Plattform ansieht.

                          Was ist falsch an den Angeboten von Google?

                          Oberflächlich und unkritisch betrachtet, zunächst einmal gar nichts, denn scheinbar ist alles kostenlos und funktioniert wohl ziemlich reibungslos. Jeder, der noch eine Sekunden weiterdenkt kommt dahinter, dass die von Google gesammelten Daten sehr umfangreich sind und es erlauben, ein exaktes Persönlichkeitsprofil einer Person zu erstellen. Daran ändern auch Programme nichts, die Cookies löschen. Auch das normalerweise täglich stattfindende Wechseln der IP-Adresse durch den lokalen Internet-Provider stellt kein Problem mehr dar, wenn es darum geht, eine Person als wiederkehrend zu identifizieren.

                          Abgesegen davon sind Monopole immer gefährlich. Denn was, wenn der Monopolist einfach mal die Regeln ändert oder sich Dinge herausnimmt, mit denen man nicht einverstanden ist. Ich will keinen Hehl daraus machen, dass der Hauptgrund für diesen Artikel war, dass ich bei AdSense gesperrt wurde – und zwar, wie es quasi immer passiert, auf Lebenszeit!

                          Eine Begründung gibt es prinzipiell nicht, Google teilt einem also nie mit, warum man gesperrt wurde. Man kann einen Einspruch einlegen und muss dort sogar eine Liste der Server-Logdateien übermitteln, damit die Besucher ersichtlich seien. Da ist natürlich in vielen Fällen Quatsch. Erstens, weil man seine Besucher nicht kontrollieren kann. Zweitens, weil Analytics sowieso auf fast jeder Webseite verankert ist und Google selbst am besten weiß, wer wann und wie lange welche Website aufgerufen hat und wohin er von da gesprungen ist.

                          Nach dem Einspruch, de rnicht akzeptiert wurde, gibt es wieder keine Begründung. Wörtlich heisst es per Ablehnungsmail:


                          Möglicherweise wünschen Sie weitere Informationen über Ihre Kontoaktivitäten. Zum Schutz unserer firmeneigenen Erkennungssysteme können wir jedoch keine weiteren Angaben in dieser Hinsicht machen. Vielen Dank für Ihr Verständnis

                          Es lohnt sich also, nach Alternativen zu dem Unternehmen zu suchen, dass aus dem Geheimdienststaat Nummer eins stammt.

                          Bessere Alternativen

                          Besser als AdWords

                          Seit einiger Zeit lohnt es sich meiner Meinung nach für viele Unternehmer kaum, AdWords Werbung zu schalten. Sie sind einfach viel zu teuer und die Konvertierungsraten sind meist gering. Klickpreise jenseits der 100 Cent sind schon lange üblich. Sie gehen bis auf zweistellige Euro-Beträge pro Klick hoch.

                          Besser sind beispielsweise alternative Werbenetzwerke wie Zanox, Belboon oder Adscale. Mit Bannerwerbung, die nach einem Tausend-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet wird, kann man sehr gut Reichweitenwerbung betreiben.

                          Besser als AdSense

                          Jedenfalls mindestens genauso gut sind die oben genannten Werbenetzwerke bzw. Affiliate-Programme. Einige haben zwar nicht ganz so schnelle Ladezeiten für die Werbeblöcke, aber es gibt genügend performante Anbieter. Zudem ist die Auszahlung deutlich besser also bei Google, siehe etwa Nativendo.

                          Besser als die Suchmaschine

                          Optisch zwar nicht besser, was die Trefferlisten angeht, dafür mittlerweile sehr gut, was die Trefferqualität an sich angeht, sind Yahoo bzw. Bing. Spätestens seit Firefox als Default-Suchmaschine Yahoo gesetzt hat und damit dem bisherigen Top Search Engine massiv Kundschaft abspenstig gemacht hat, ist Microsoft mit seinem Angebot obenauf!

                          Sucht man nach etwas Speziellem, so ist Amazon etwa schon seit langem besser als die Kalifornier. Andere Marktplätze wie eBay oder Dawanda seien hier der Vollständigkeit halber erwähnt. Aber auch Suchmaschinen wie DuckDuckgo oder Ecosia sind ernstzunehmende Google Alternativen.

                          Besser als das soziale Netzwerk

                          Grundsätzlich finde ich Google+ sehr gut, einzig die Datensammelwut des Betreibers stört mich hier. Man erkennt an den automatischen Empfehlungsmails auf das verknüpfte Mail-Konto sehr schön, wie weit die Analyse von persönlichen Befindlichkeiten und Vorlieben mittlerweile gediehen ist.

                          Als geeignete Alternativen sehe ich insbesondere Tumblr, Pinterest oder Instagram. Facebook ist möglicherweise für den ein oder anderen ebenfalls interessant. Wer Video-Plattformen sucht und nicht YouTube nehmen möchte, denn das gehört ja auch den Amis, für den gibt es ebenfalls andere Möglichkeiten.

                          Webmaster Tools vielleicht bald obsolet

                          Auch Bing bietet eine sehr gute online Tool Unterstützung an, die sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Spätestens, wenn Yahoo ähnlich stark wie Google ist, werden die Bing Tools auch häufiger eingesetzt.

                          Andere Analytics Tools

                          Wie oben schon geschrieben, ist es für Webmaster sehr praktisch, mal schnell auf Analytics nach der Performanz der Website zu schauen und woher die Besucher eigentlich kommen bzw. was sie sehen oder lesen wollen. Diesem Thema widme ich bald einen eigenen Beitrag, daher hier nur eine schnelle Empfehlung: Clicky von Yoast ist eine kostenfreie Analysemöglichkeit, ähnlich Analytics, wenngleich nicht ganz so umfangreich, dafür aber viel schneller in der Anzeige der Auswertungen. Es gibt sogar ein Plugin für WordPress dafür.

                          Mobile Plattformen

                          Schon lange bekannt sein dürfte, dass neben Android auch noch Apple’s iOS Betriebssystem existiert und seit ein paar Monaten Windows für mobile Endgeräte von Microsoft. Statt des Google Play Store kann man für Android Apps als Developer bzw. Publisher nun auch auf den Amazon Appstore zurückgreifen.

                          Nach dem Kunden richten, nicht nach einer Suchmaschine

                          Vielen dürfte der Begriff Mobilegeddon bekannt sein, der im April für Aufsehen sorgte. Es handelt sich um ein Update im Suchalgorithmus von G., der Webseiten abstraft, die auf Smartphones nicht gut angezeigt werden. Viele haben darauf hin (und zwar nur wegen Angst vor Konsequenzen aus Mobilegeddon) ihre Webseite angepasst. Hier halte ich es mit Karl Kratz, der in Website Boosting #32 sehr treffend schreibt, dass man in erster Linie für seinen Leser bzw. Kunden die Webpräsenz optimieren sollte und nicht, weil eine Suchmaschine einem das so aufnötigen möchte.

                          Gleiches gilt für die Ladezeit einer Seite, die seit einiger Zeit ein Ranking-Kriterium ist, damit Search Engines ihr Crawl Budget effizienter einsetzen können, um noch mehr Seiten zu scannen und einzulesen. Der Betrachter einer Webseite freut sich am meisten darüber, wenn sie schnell lädt, noch mehr als jede Software!

                          Fazit zu Google Alternativen

                          Am AdSense-Beispiel oben sowie an weiteren Indikatoren wie dem schlechter werdenden Suchergebnis oder der massiven Zunahme von AdWords Werbung, die organische Treffer verdrängt, erkennt man die Notwendigkeit, sich zumindest vorsichtshalber nach Google Alternativen umzusehen. Es gibt jetzt schon in vielen Bereichen bessere Plattformen, die nicht so sammelwütig sind oder wenn doch, dann haben sie wenigstens keine allmächtige Einsicht in unser Surf- und Suchverhalten.

                          Es wird nicht mehr lange dauern, dann sieht der Suchmaschinenmarkt ganz anders aus, das ist meine These. Warten wir noch das Panda Update ab und schauen, wer diesmal als Verlierer oder Gewinner hervorgeht. Daraus lässt sich schon ableiten, wo der Weg hingehen wird.


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                          Google Updates im Überblick: Penguin, Panda, Phantom 2

                          Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 48 Sekunden

                          Täglich nimmt Google durchschnittlich zwei Anpassungen an den Suchalgorithmen vor. Größere Änderungen werden als Updates ausgespielt. Die wichtigsten dieser Updates im Überblick.

                          updates photo

                          Die Google Updates vom neuesten an

                          Die folgenden Abschnitte reißen die Updates kurz an und verweisen auf Detailseiten, auf denen weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Anpassungen an den Suchalgorithmen zu finden sind. Eine Änderung des Algorithmus durch Google bedeutet grundsätzlich Veränderungen in den Trefferlisten. Da diese Aktualisierungen oft über mehrere Monate eingespielt werden, zeigt sich der Effekt meist zeitverzögert. Eine überhastete Reaktion auf einen Einbruch im Suchergebnis ist also nicht angebracht. Vielmehr gilt es, Geduld zu bewahren und seinen Content kontinuierlich zu verbessern.

                          Phantom 2

                          Das Google Phantom 2 Update: die Hintergründe zu diesem bis heute geheim gehaltenen Update sowie meine Erklärungsmöglichkeiten für dieses ominöse SEO Update. Letztendlich geht es Google nur darum, mehr Geld mit AdWords zu verdienen, das ist meine These, die ich im Beitrag, der über den zuvor genannten Link erreichbar ist, belegen kann.

                          Verlierer sind also nach dieser Theorie insbesondere Unternehmen, die sich Werbemaßnahmen mit AdWords leisten können und wollen, nicht aber kleinere Seiten oder Hobby-Websites und Blogs ohne Unternehmerschaft! Denn wer keinen Traffic mit Werbung generieren kann, muss das über guten Content oder SEO-optimierte Texte tun.

                          Verschiedene Kriterien spielen eine Rolle

                          Es hat sich herausgestellt, dass das Alter einer Webseite bzw. des darauf enthaltenen Contents eine sehr wichtige Rolle spielt. Das Attribut Alter spielt dabei wahrscheinlich eine indirekte Rolle, d.h., es beeinflusst selbst nicht direkt das Ranking, sondern eher Faktoren, die sich im Laufe der Zeit stärker herausbilden. So etwa die Click Through Rate (CTR), die Anzahl der Tweets auf Twitter oder die Summe der Likes auf Facebook.

                          Ebenso werden andere soziale Signale ausgewertet und insbesondere gehört seit einiger Zeit auch Google+ zum Mix der Einfluss gebenden Plattformen dazu. Seit Ende 2015 gibt es weitere Erkenntnisse zu dieser verdeckten Änderung in den Suchalgorithmen von Google.

                          Mobilegeddon – Hello Smartphone

                          Mobilegeddon – Nachvollziehbar, dass Google mobile Endgeräte immer wichtiger einstuft. Webseiten, die nicht für die Darstellung auf Smartphones optimiert sind, haben in mobilen Suche seit Ende April keine Chance mehr. Das Mobilegeddon betrifft übrigens nur die Suchanfragen von Smartphones und nicht von Tablets wie iPad, Android-Tablets und schon gar nicht von Notebooks oder Desktop-PCs!

                          Der Pinguin lässt grüßen

                          Das Google Penguin Update: früher war es scheinbar zu leicht, das Ranking in Suchmaschinen durch den Aufbau unnatürlicher Backlinks zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Dem hat das Pinguin-Update einen Riegel vorgeschoben. Linkfarmen wurden erkannt und abgestraft. Der Suchmaschinenanbieter geht sogar so weit und bestraft auch die Seiten, die von einer qualitativ schlechten Seite verlinkt wurden.
                          Bleibt nur noch, sich über die Webmaster Tools von maladen Links zu distanzieren.

                          Noch ein Tier, der Panda

                          Das Google Panda Update: Zusammen mit Penguin ist dies das wichtigste Update von Google aus der Vergangenheit. Es führte zu zahlreichen Veränderungen in den Trefferlisten, aus denen einige Verlierer, aber auch Gewinner hervorgegangen sind. Seit Panda sind SEO Maßnahmen noch schwieriger geworden. Wer in den SERPs vorne stehen will, muss sich nun noch mehr anstrengen.

                          Hummingbird: Kurzinfos

                          Infos zu weiteren Updates wie Hummingbird, das eine Art semantisches Verständnis für Webinhalte versucht herzustellen, folgen. Soviel vorab:
                          Hummingbird führt die semantische Suche ein. Das bedeutet, die Suchmaschinen versucht die Intention der Suchanfrage zu verstehen. Dazu gehört einmal das Entwickeln einer Bedeutung. Zum anderen gehört dazu aber auch eine Disambuguierung, also eine Festlegung bei mehrdeutigen Keywords. Viele der Suchen bestehen aus bis dato nicht oder nur kaum genutzten Wortkombinationen, die auch Rechtschreibfehler enthalten können.
                          RankBrain als Teil von Hummingbird widmet sich genau diesen 15% aller Suchanfragen und ist ein selbst lernender Algorithmus. RankBrain basiert auf Verfahren der künstlichen Intelligenz und lernt zu erkennen, was Benutzer wirklich suchen. In der Zeitschrift Website Boosting, Ausgabe 36, wurde dieser auf KI basierende Mechanismus näher vorgestellt.
                          Daneben besteht Hummingbird auch noch aus der Analyse von Seiteninhalten und aus der Beurteilung der Güte von Backlinks. All das zusammen ergibt einen Gesamtwert, der das Ranking beeinflusst.

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                          Praxiswert

                          9/10

                            Verständlichkeit

                            9/10

                              Umfang

                              10/10

                                Preis

                                9/10

                                  Vorteile

                                  • Sehr umfangreich
                                  • Große Themenvielfalt
                                  • Insidertipps
                                  • Viele Tipps & Tricks

                                  Nachteile

                                  • Fülle an Informationen

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                                  Panda Update bald erwartet

                                  Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 48 Sekunden

                                  Das nächste Panda Update wird im Juli 2015 erwartet, es ist eigentlich schon überfällig. Insbesondere werden qualitativ minderwertige Seiten betroffen sein.

                                  panda photo

                                  Die Serie der Panda Updates wird fortgesetzt

                                  Die SEO-Gemeinde wartet schon fast sehnsüchtig auf dieses neue Update von Google, auch wenn es dann wieder einigen Wirbel in den Ranglisten geben wird. Zahlreiche Verlierer und Gewinnen hatten die vergangenen Aktualisierungen im Suchalgorithmus der Suchmaschine hervorgebracht, die noch als Nummer eins gilt. Beispielsweise gab es vor ein paar Wochen das Phantom 2 Update, welches geheim gehalten wurde. Eventuell war das auch nur ein Vorabtest des schon Anfang Juni von Google-Mitarbeiter Gary Illyes in Aussicht gestellten Panda Updates.

                                  Ein paar Tage später gab es wiederum von Herrn Illyes auf Twitter eine Ankündigung, dass sich das Update aus technischen Gründen verschieben wird und noch kein genaues Datum feststeht. Gerade zu diesem Zeitpunkt fällt auf, dass die Google SERPs sich nicht mehr wie gewohnt scrapen lassen. Stattdessen bekommt man dauernd leere Ergebnisse zurück (ausprobiert auf mehreren von einander unabhängigen Servern).

                                  Das Panda Update war bisher dadurch bekannt geworden, dass es die Vertrauenswürdigkeit und Qualität von Webseiten beurteilt und diese als entsprechend relevant ode irrelevant einstuft bzgl. einer Suchanfrage. Beispielsweise gelten Seiten mit zu vielen Affiliate Links als Kandidaten für Einbußen in der Sichtbarkeit bzw. schlechtere Ränge in den Trefferlisten.

                                  Auch stellten Updates der Panda Reihe die Frage, ob man einer Website seine Kreditkartendaten geben würde oder nicht. Ein Ja auf diese Frage zu erhalten bedeutet quasi, einen hohen Trust von Google entgegen gebracht zu bekommen.

                                  Man kann jedenfalls die in letzter Zeit sich häufenden Anpassungen von Google als Zeichen der Schwäche werten. Während die Hummingbird Aktualisierung noch dafür bewundert wurde, dass sie ein fast semantisches Verständnis von Content durch eine Maschine ermöglicht, fallen die anderen Updates eher dadurch auf, dass sie versuchen, Webspam Methoden und Backlink Aufbau Einhalt zu gebieten.

                                  Für uns steht jedenfalls fest, dass Google auf dem absteigenden Ast ist. Nicht nur wegen Updates wie dem jetzt erwarteten oder dem aus welchen Gründen auch immer geheim gehaltenen Phantom 2 Update. Sondern auch, weil Yahoo auf dem Vormarsch ist und von Microsoft gestützt wird.

                                  Google fällt zudem immer öfter dadurch auf, dass es sich nicht so ganz an das selbst gewählte Motto Don’t be evil hält und eher durch willkürliches Verhalten auffällt (beispielsweise beim Sperren von AdSense Accounts ohne Begründung und ohne ersichtliche Grundlage). Andererseits will der Suchmaschinenriese im Rahmen neuer Penguin Releases zukünftig in Echtzeit Backlinks aus unseriösen Linknetzwerken identifizieren können.


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                                  Weitere Beiträge

                                  Google nimmt Thumbtack Penalty zurück

                                  Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 30 Sekunden

                                  Nur kurze Zeit nachdem Thumbtack von seinem eigenen Investor Google wegen unnatürlicher Backlinks abgestraft wurde, hat Google die Strafe zurückgenommen.

                                  Thumbtack Penalty reversed

                                  Google als Weltbeherrscher

                                  So kommt es einem in den Sinn, wenn man die Willkür beobachtet, mit der Google Strafen verhängt und sodann wieder aufhebt. Quasi nach Gutdünken. Wie kommt es sonst, dass zuerst die maximal mögliche Strafe gegen Thumbtack verhängt wurde und dann alles wieder so ist wie vorher?

                                  Auf jseo.com  wird dies so formuliert, dass Google seine Money Site Thumbtack dann wohl doch lieber wieder als Cash Cow verwenden wollte anstatt sich an seine eigenen Regeln zu halten.

                                  Hoffentlich erinnert sich noch jemand beim Anbieter der Suchmaschine an das ehedem ausgesprochene Motto Don’t be evil. Es kommt leider immer öfter vor, dass Google sich wie ein unbeherrschtes Kind benimmt und den Markt durcheinanderwirbelt. Man kann auch die Google Updates als ein Zeichen für dieses Verhalten werten.

                                  Wie Google tickt

                                  € 27,00
                                  Wie Google tickt
                                  91.5

                                  Praxiswert

                                  9/10

                                    Verständlichkeit

                                    9/10

                                      Umfang

                                      9/10

                                        Preis

                                        9/10

                                          Vorteile

                                          • Insiderwissen aus 1. Hand
                                          • Amüsant geschrieben
                                          • Für Optimierer
                                          • Mit SEO-Infos

                                          So war das kürzliche Phantom 2 Update im Geheimen abgewickelt worden und Google weigert sich bis heute, genaue Infos rauszugeben. Weiterhin werden des öfteren mal Adsense Accounts gesperrt, weil ein Publisher mal 25 Cent Umsatz durch eigene Clicks generiert hat. Was die Updates angeht, können dieses als Zeichen der Hilflosigkeit gegenüber SEO Experten und Black Hat SEO gewertet werden…

                                          JSEO jedenfalls fragt, ob die Entstrafung von Thumbtack (Reverse Link Penalty) ein Zeichen für das Monopol von Google ist. Dieses wird allerdings nach unserer Ansicht schon sehr bald nicht mehr existieren. Erstes Anzeichen war die Erhöhung der Marktmacht durch die Yahoo Suche, die nun standardmäßig in den USA mit dem Firefox Browser ausgerollt wird.

                                          Google ist grundsätzlich nicht in der Lage, den Sinn von Texten zu verstehen, sondern lediglich (und das ist dennoch beachtlich) zu prüfen, welche Terme in einem Text relevant sind und ob genügend Proof Terms vorhanden sind. Ein Proof Term ist ein Begriff, der in einem bestimmten Kontext auftreten sollte, damit der Text nicht als Fake gilt.

                                          Unsere Experimte laufen gerade um zu verifizieren, wie wenig von einem Text Google wirklich versteht und welchen Duplicate Content die Suchmaschine erkennen kann und welchen nicht (dieser Artikel jedenfalls ist unique 😉 ).


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                                          Google nimmt Thumbtack Penalty zurück: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,75 von 5 Punkten, basieren auf 8 abgegebenen Stimmen.

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                                          Deine Webseite soll für ein bestimmtes Keyword in Google gefunden werden und Du möchtest Dein aktuelles Ranking checken. Einfach suchen bringt nichts, Sorgfalt ist geboten!
                                          Google suchen

                                          Warum nicht einfach in Google suchen?

                                          Google merkt sich anhand von Cookies, wer Du bist. Auch ohne Cookies kann eine Suchmaschine Deine Identität recht zuverlässig feststellen. Dazu werden Browsermetriken, die Bildschirmauflösung, das Betriebssystem, aber auch Dein ungefährer Standort hinzugezogen. Mit Hilfe Deines Providers und der aktuellen IP Adresse kann Deine Identität weiter eingegrenzt werden.

                                          Wenn Du nun beispielsweise nach hundefutter shop suchst, weil Du einen solchen betreibst und in Google suchen willst, auf welchem Platz in der Trefferliste Du stehst, dann wirst Du ein extrem verfälschtes Suchergebnis erhalten! Google wird Dir Deine Seite, die Du sicher schon oft aufgerufen hast, ganz weit vorne präsentieren.

                                          Deine Suchhistorie wird ebenfalls mit berücksichtigt, also wonach Du in der Vergangenheit gesucht hast. Da Du als Hundeshop-Besitzer sicher oft nach artverwandten Keywords recherchiert hast, wird Du zusätzlich deswegen Deine URL im Ranking höher sehen als andere.

                                          Wie richtig in Google suchen?

                                          Die Lösung dafür ist einfach, Du musst einen anonymisierten Zugriff verwenden.

                                          Das geht auf zwei einfache Arten:

                                          1. Den privaten Modus Deines Browsers verwenden
                                          2. Den Tor-Browser einsetzen

                                          Der private Modus kann im Internet Explorer über die Tastenkombination Strg+Umschalt+P aufgerufen werden, er heisst dort InPrivate. Ob Du InPrivate surfst, kannst Du links neben der Adresszeile erkennen:

                                           

                                          anonym surfen
                                          InPrivate Modus des Internet Explorers

                                          Mache doch spaßeshalber mal einen Vergleich zwischen der normalen Suche im Browser und der im Privatmodus. Du wirst deutliche Unterschiede in den Trefferlisten feststellen!

                                          Den Tor Browser nutzen

                                          Die zweite Möglichkeit ist der Einsatz des kostenlosen Tor Browsers, der vom Tor Network bereitgestellt wird. Deine Kommunikation mit aufgerufenen Internetseiten passiert dabei nicht direkt, wie normalerweise üblich. Der Tor Browser verteilt Deine Anfrage über die Tor Rechner anderer User und ermöglicht Dir so maximale Anonymität. Es gibt sogar Sicherheitstipps vom Browser beim Surfen, etwa dass man das Browserfenster nicht maximieren sollte, um zu vermeiden über die Fenstergröße persönliche Infos preiszugeben.

                                          Nachteil dieser Software ist, dass sie aufgrund ihrer Sicherheitsarchitektur eine recht langsame Netzwerkanbindung realisiert. Außerdem lassen sich nicht alle Webseiten besuchen, weil die IP-Adresse des Anfragers (also von Dir) durch Tor oft vereinheitlicht wird, was als Bot gewertet wird.

                                          Expertentipp

                                          Man kann auch einen anderen Browser wie Mozilla Firefox verwenden, um anonym zu surfen. Dazu zuerst den Tor Browser installieren. Nun die Datei tor.exe starten, das ist der reine Service zum Routen über das anonyme Netzwerk (Starten über den Installationsordner oder über Start -> Ausführen -> tor.exe, dort kurz warten, bis Eintrag vorgeschlagen wird). Als nächstes in Firefox in den Einstellungen unter Erweitert -> Netzwerk -> Einstellungen die Option manuelle Proxykonfiguration wählen. Dort bei SOCKS Host als Adresse 127.0.0.1 und als Port 9050 eingeben, fertig 🙂 Wer will, kann unter lokale Adressen ebenfalls 127.0.0.1 eintragen, damit der lokale Webserver nicht auch über die SOCKS Proxy des Onion Rings geht…

                                          Andere Suchmaschinen nutzen

                                          Man sollte ernsthaft darüber nachdenken, neben Google, dem aktuellen Platzhirschen, weitere Suchmaschinen wie Bing bzw. Yahoo für die Recherche zu verwenden. Immerhin hat Yahoo seit Einführung als Standard-Browser in Mozilla Firefox ganz erheblich an Marktanteilen in den USA gewonnen. Dass Google nicht das Nonplusultra sein muss, merkt man auch an den zahlreichen Alternativen, die es auf dem Markt sowohl für Search Engines als auch für Werbeplattformen oder Webmaster Tools gibt!

                                          Die vielen Updates im Suchalgorithmus des kalifornischen Unternehmens machen es zudem immer schwieriger, eine gute SEO-Strategie zu fahren, siehe Penguin, Panda oder das aktuelle Phantom 2 Update.


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                                          Google PageRank – der Algorithmus und seine Bedeutung

                                          Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 14 Sekunden

                                          Der PageRank als Qualitätskriterium von Google für die Relevanz einer Domäne ist quasi in der Versenkung verschwunden. Er wird zwar immer noch für die Bewertung einer Seite herangezogen, ist aber nicht mehr so ausschlaggebend wie früher.

                                          Google PageRank

                                          Was ist der PageRank?

                                          Der Pagerank, auch mit PR abgekürzt, ist nur eines von sehr vielen Merkmalen für die Beurteilung der Relevanz einer Seite hinsichtlich einzelner Keywords. Der PR misst die Anzahl von Backlinks hin zu einer spezifischen Domains. Dabei wird jeder einzelne gefundene Verweis allerdings noch gewichtet und zwar nach einem relativ komplizierten Prinzip.

                                          Erstens hängt es davon ab, welche Domänenauthorität bzw. welchen PageRank eine verlinkende Webseite selbst hat. Zweitens ist wichtig, wie viele andere ausgehende Links auf der Site vorhanden sind. Drittens kommt es auf den Ankertext des Verweises an, also darauf, mit welchem Text der Link zu sehen ist. Viertens ist der Kontext zum Backlink entscheidend.

                                          Was der Kontext ist, kann nicht ad hoc beantwortet werden, hier spiele wiederum viele Faktoren mit: Die unmittelbar in der Nähe des Links befindlichen Begriffe. Weiterhin der Kontext des Abschnitt und natürlich auch des gesamten Beitrags. Ferner der Titel des Artikels und das Hauptthema der Webpräsenz.

                                          Backlinks als Indikator

                                          Da der PageRank einer verlinkenden Seite ermittelt werden muss, bevor er sich auf den PageRank der verlinkten Domain auswirken kann, ist ein rekursives Verfahren mit theoretisch undendlich vielen Durchläufen zur Berechnung der Ränke anzuwenden. In einem Wikipedia Artikel ist das sehr schön erklärt und illustriert.

                                          Es werden übrigens nur Backlinks gewertet, die nicht mit dem nofollow Tag markiert sind. Normale Tags sind automatisch als follow ausgeprägt. Ist ein Link mit nofollow versehen, existiert er aus Sicht der Suchmaschine quasi nicht (mit Ausnahme dessen, dass er wahrscheinlich durch einen Crawler prozessiert wird).

                                          Die folgende Grafik illustriert die Berechnungsgrundlage ganz nett:

                                          Backlink Einfluss
                                          Understanding Google PageRank (Quelle zippycart.com)

                                          Das Bild zeigt nur schematisch, wie der Algorithmus zur Ermittlung der Relevanz einer Site arbeitet. Die Einteilung aller Domains in die 7 links obne im Kasten gezeigten Kategorien ist vom Autor des Bildes willkürlich gewählt.

                                          PageRank eine reine Google Erfindung

                                          Der PageRank ist eine Google Erfindung (benannt nach Larry Page und nicht, wie oft irrütmlich angenommen, nach dem englischen Begriff Page für Seite)und wird auch nur von dieser Suchmaschine verwendet. Andere Suchmaschinen werten Backlinks natürlich auch, aber auf andere Weise. Es heißt, bei Bing werden Backlinks stärker gewertet als Google dies aktuell noch tut.

                                          Neben dem PageRank gibt es einige hundert weiterer Kriterien, die das Ranking einer Seite in den Suchergebnissen beeinflussen. Die genaue Formel wird natürlich unter Verschluss gehalten, insbesondere die Gewichtung einzelner Faktoren. Beispielsweise ist auch entscheidend, wie viele interne Links auf einer Seite vorhanden sind und wie das Verhältnis zu extern verlinkten Ressourcen ist.

                                          Als Qualitätsfaktor weniger Bedeutung

                                          Wie oben geschrieben, wird der PageRank als Qualitätsfaktor für eine Domäne nur noch marginalisiert in die Bewertung einbezogen bzw. gilt dies in erster Linie für die Anrechnung von Link Juice aus Backlinks. Da pro Webseite recht viele externe Links existieren und meist eben nicht nur einer, ist die vererbte Linkkraft somit nicht extraordinär groß. Es ist daher besser, einen Backlink von einer PR3 Domäne zu haben, der für sich alleine steht als einen von einer PR7 Domain, auf deren Beitragsseite insgesamt 10 ausgehende Referenzen vorkommen. Link Spamming hat Google zu der Aussage gebracht, dass die Suchmaschine am liebsten gar keine Backlinks mehr werten würde, wenn es ginge. Davon sind wir aber noch ein, zwei Jahre entfernt (das war nicht ironisch gemeint).

                                          Zudem hat Google den öffentlich einsehbaren PageRank seit längerem nicht mehr aktualisiert, wie der Mitarbeiter der Suchmaschine, Johnny Mueller, kundtat. Man kann das sehr schön an relativ neuen Websites beobachten, die einen schnell wachsenden Content sowie steigende Besucherzahlen zu verzeichnen haben. Auch Backlinks von diversen Quellen führen nicht dazu, dass der PageRank angezeigt wird. Stattdessen wird er als unbekannt geführt, wenn man etwa die einschlägigen Tools wie die SEO Plugins für Browser verwendet.

                                          Tools

                                          Um den PageRank einer Webseite herauszufinden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die vielleicht einfachste ist, eine Toolbar zu verwenden. Das Chrome Plugin Open SEO Stats bietet eine solche Toolbar, die direkt beim Aufruf einer Webseite den Google PR in der Kopfzeile anzeigt, sehr praktisch. Für Firefox gibt es dieses Tool ebenfalls, das den Rang ad hoc berechnet.

                                          Um sein Ranking zu checken und zu verbessern, sind die SEOStats wärmstens zu empfehlen, sie heißen nicht umsonst auch Page Rank Status. Ein anderes cooles Werkzeug ist die MozBar von Mozilla. Sie zeigt zusätzlich die Page Authority und die Domain Authority zur aktuell im Browser angezeigten URL an.

                                          Auswirkung von Updates

                                          Der Page Rank ist nicht in Stein gemeißelt. Nicht nur dass er sich naturgemäß durch das sich veränderte Linkprofil einer Seite verändert und auch, weil viele Domains ihren Content regelmäßig aktualisieren. Ganz zu schweigen von gelöschten oder gar wiederbelebten Domänen.

                                          Mit diversen Updates sorgt die Suchmaschine Google selbst für eine Anpassung der Berechnungsvorschriften. So gab es beispielsweise nach dem Panda Update zahlreiche massive Schwankungen in den Rankings, denn dieses zielte auf die Eindämmung von Web Spam ab.

                                          Verteilung auf deutsche Domains

                                          Eine ältere Statistik zeigt, dass unter den einheimischen Webseiten die reichweitenstärksten 100 davon mit 38 Prozent der PR von 6 am häufigsten vertreten war und der höchste Rang 9 immerhin einen zweiprozentigen Anteil hatte. Immerhin konnte man an der Verteilung ablesen, dass 19 Prozent der Top Domänen einen schlechteren Page Rank als 5 hatten, was als Indikator gewertet werden kann, dass es nicht alleine darauf ankommt.

                                          Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gibt es also regelmäßig etwas zu tun, um die Position in den Trefferlisten zu halten oder gar auszubauen. Der PageRank ist dabei zwar in der Bedeutung zurückgegangen, aber nach wie vor halbwegs entscheidend. Backlinks werden mittelfristig signifikant bleiben. Es kommt auch auf die Verteilung dieser an, ebenso wie die internen Links verteilt sind und in welcher Relation sie zu den externen Verweisen stehen. Man sollte stets die Updates im Auge behalten, die teils im Geheimen durchgeführt werden, siehe das mysteriöse Phantom 2 Update.


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                                          Angenommen, eine Webseite ist kommerzieller Natur, was übrigens schon der Fall ist, wenn dort AdSense Werbung oder andere Affiliate Links eingeblendet werden! Dann empfiehlt es sich unbedingt, die zugehörige Domäne mitsamt allen Kontaktinformationen im kostenlosen Verzeichnis von Google mit dem Namen My Business einzutragen.

                                          Zwar ist das Verzeichnis überwiegend für lokal agierende Unternehmen ausgelegt. Das sieht man daran, dass Öffnungszeiten gepflegt oder Bilder von Innen- und Außenansichten des Geschäfts hochgeladen werden können. Aber das heisst doch nicht, dass ein Betreiber einer Webseite nicht ebenfalls davon profitieren kann.

                                          Google jedenfalls wertet sogar die Vollständigkeit eines My Business Profils als Ranking Faktor. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen:

                                           

                                          Google Local Business
                                          Einflussfaktoren für das Google Suchergebnis (Quelle: https://moz.com/local-search-ranking-factors)

                                          Immerhin knapp 15% der Gewichtung macht der MyBusiness Eintrag aus, das ist schon ordentlich. Vor allem ist es kinderleicht, sich im Google Verzeichnis einzutragen und seine Seite zu bewerben. Bitte daran denken, genügend Bilder hochzuladen, um das Profil zu vervollständigen.

                                          Wer sich schließlich durchgerungen hat, seine Eintragung bei der Nummer eins Suchmaschine vorzunehmen, der hat damit auch gleich die Möglichkeit, direkt aus dem Google Plus Konto Posts abzusetzen. Davon sollte man auch Gebrauch machen, und wenn es nur zwei oder drei Beiträge sind!

                                          Nachdem die Registrierung abgeschlossen und das Profil soweit wie möglich ausgefüllt wurde, sollte man eine Verifikation seines Geschäftskontos vornehmen. Dazu bekommt man von Local Business eine Information per Popup, die man bestätigen sollte. Ein paar Wochen später erhält man per Postkarte ganz old school einen Code zugeschickt, der die Prüfung abschließt.

                                          Man sollte beachten, dass eine Inaktivität im Google Plus Konto dazu führen kann, dass ein bereits verifiziertes Unternehmen wieder entverifiziert wird. Das bedeutet für die Praxis, man sollte sich alle 3 Monate in den Account anmelden und vielleicht auch mal ein neues Photo hochladen oder die Aktualität der Angaben prüfen.


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                                          Zunächst versucht Google, die Firmen zu kontaktieren, die sich seit mehr als sechs Monaten nicht in ihren Local Business Account eingeloggt haben. Folgt daraufhin keine Reaktion, könnte der Eintrag entverifiziert werden, so heißt es von Google’s Mitarbeiterin Jade Wang im Forum der Suchmaschine.

                                          Der Grund für diese Maßnahme ist laut Wang, dass Google seinen Kunden die bestmöglichen Informationen im Geschäftsverzeichnis bieten möchte. Und das bedeutet auch, dass nur aktive Firmen dort entsprechend gelistet sind.

                                          Daher ist es empfehlenswert, sich regelmäßig im Local Business Konto anzumelden und auch einen Blick auf das damit verknüpfte Email Konto zu haben. Nachrichten, die von Google an dieses Konto geschickt werden, sollten geprüft werden, entsprechende Handlungen sind dann empfehlenswert!


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