Online Marketing durch Reichweitenwerbung mit Bannern

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Seit Google AdWords Preise sich für Advertiser kaum noch rechnen und der Erfolg fragwürdig ist, sind die auf Impressionen basierenden Werbeformen wieder rentabel.

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Online Marketing durch Reichweitenwerbung

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, das Google AdWords nicht unbedingt die günstigste oder beste Form ist, um kontextsensitiv bezahlte Werbung zu schalten. Schnell kostet ein Klick mehrere Euro. Auch bei geringeren Preisen unter der Euro-Grenze ist der Erfolg zweifelhaft, jedenfalls ist das meine Erfahrung aus mehreren Kampagnen für diverse Kunden aus unterschiedlichen Branchen, und zwar für optimierte Werbekampagnen.

Man muss unterscheiden zwischen Werbung mit dem Ziel, reine Konvertierungen zu erwirken und solcher, die in erster Linie zum Aufbau der Bekanntheit gedacht ist. Conversions zu erzielen ist oft eine kostspielige Angelegenheit, denn nach einem Klick auf eine Anzeige springen die meisten User entweder sofort oder vor dem Bestellvorgang wieder ab. Während des Bestellprozesses gehen wiederum einige der potentiellen Kunden verloren, je nach Effektivität der Webseite.

Zahlen für Impressionen

Die Advertisements, welche nach Impressionen, also Ansichten, bezahlt werden, sind da oft vorteilhafter. Zwar zahlt man als Advertiser auch, wenn der User die Anzeige gar nicht angeklickt hat. Dafür ist der Preis für tausend Impressionen aber oft so gering, dass sie das Modell schon bei einer Konvertierungsrate von einem Prozent rechnet. Dann nämlich kostet eine Konvertierung weniger als beim CPC-Modell (CPC = Cost per Click, Kosten pro Klick).

Bannerwerbung

Reichweitenwerbung wird also insbesondere über das TKP Modell abgerechnet. TKP steht für Tausend Kontakte Preis. Der Werbetreibende zahlt also einen recht niedrigen Betrag pro Tausen Einblendungen seiner Werbung, die meist in Form von Bannern ausgespielt wird.

Zahlreiche Bannernetzwerke bieten die Möglichkeit, seine Bannerwerbung zu platzieren oder auch als Publisher aufzutreten und Banner einzublenden. Jedenfalls ist der Vorteil der Bannerwerbung, dass einerseits gelegentlich Conversions zustande kommen, denn unter 1000 Einblendungen wird sicher auch mal ein Klick sein. Und andererseits brennt die Werbung die Botschaft des Banners ins Gehirn des Lesers, wenn man das so formulieren darf.

Es kann natürlich sein, dass ein und derselbe User eine Werbung mehrfach sieht. Um das zu begrenzen, gibt es die sogenannte Frequency Cap, die besagt, wie oft pro Zeiteinheit (oft pro Stunde) eine Ausspielung für denselben Leser stattfinden soll.

Kalkulation der Werbekosten

Bei einem angenommenen Preis von 50 Cent pro 1000 Impressionen (=TKP) kostet eine Impression 0,05 Cent. Oft werden die Ausspielungen zum Vorteil des Advertisers in veTKP veTKP gemessen. eTKP steht für effektiver Tausend-Kontakt-Preis und ist bei einem TKP-Modell gleich dem TKP. Bei CPC Abrechnung, also Bezahlung pro Click, hängt der eTKP für den Publisher von der Anzahl der Gesamtzahl der Werbeeinnahmen ab.

Der veTKP ist der Visible eTKP und findet beispielsweise bei Plista Anwendung (dazu folgt ein Artikel). Eine Werbeeinblendung wird nur dann vergütet, wenn der Banner Above The Fold zu sehen war.

Rechnet man nun mit den 0,05 Cent pro Einblendung und nimmt an, dass jeder 100. Benutzer auf die Anzeige klickt, dann hat man einen effektiven Cost Per Click von 0,05*100 = 5 Cent. Zudem ist als positiver Effekt die Steigerung der Bekanntheit, also der Reichweite der beworbenen Ware, Dienstleistung oder Firma zu verzeichnen, denn ein Banner bleibt sicher in irgendeiner Weise in Erinnerung. Bei entsprechender Gestaltung der Bannerwerbung dann hoffentlich in positiver.

Maximalbudget setzen

Man sollte bei Kampagnen mit Bannern, die auf TKP Basis abgerechnet werden, unbedingt eine Obergrenze für das Budget setzen, denn sonst ist man als Advertiser oft nach einem Tag schon um viele Tausend Euro ärmer. Nicht selten vereinen Bannernetzwerke tausende von Publisher-Webseiten, die wiederum täglich häufig jeweils einige Tausend Einblendungen anbieten, was in Summe pro Tag einige Millionen sind.

Zu den Onlinemarketing Themen Bannernetzwerke sowie zur Gestaltung von Bannern folgen weitere Artikel auf ERFOLGSREZEPTE ONLINE.


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Dr. Klaus Meffert
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Dr. Klaus Meffert

Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt 30 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps, Web, Online-Marketing, IT-Beratung) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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