Mobile Marketing – Geld verdienen mit Apps und Advertising

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 2 Sekunden

Geld verdienen mit Apps für Smartphones und Tablets, das geht hauptsächlich über Werbung. Admob von Google ist schon lange nicht mehr die einzige Möglichkeit dafür.

mobile marketing

Werbenetzwerke für mobile Endgeräte

Leadbolt

Leadbolt bietet sowohl HTML-Werbung als auch native Ads an. Beispielsweise habe ich HTML-basierte Werbung in der Dasbach Wetter App für Android eingebaut (früher AdMob, aber Google hat mich aus nicht genannten und mir unerfindlichen Gründen für AdMob und AdSense gesperrt). Das Einbinden der HTML Einblendung ist ziemlich einfach, auch dank des Beispiel-Projekts. Die nativen Werbebanner sind wohl eher Interstitials, also flächendeckende Werbeanzeigen, die auch mit Hilfe der AdMob Technologie eingebunden werden können. Die Anzeigen sind übrigens auch für den deutschen Markt geeignet.

Millennial Media

Der Anbieter mit dem Namen Millennial Media hieß früher Jumptap und ist hauptsächlich in den USA, aber auch in Europa vertreten und bietet ein SDK zur Integration der Anzeigen an. Die Werbeplattform wirbt damit, den mobile first Ansatz zu verfolgen. Die Werbeinhalte werden dabei nach Möglichkeit in inhaltlich passenden Apps ausgespielt. Millennial Media fährt auch den Ansatz des RTB. RTB steht für Real Time Bidding, hierbei wird das Werbemittel mit dem aktuell höchsten Gebot publiziert bzw. ausgespielt.

MobFox

Hauptsäctlich in Europa vertreten ist MobFox. Das Mobile Marketing wird nativ für iOS und Android unterstützt. Das Bestreben dabei ist, der Werbung denselben Look wie der sie einbindenden App zu verpassen, um die Grenze fließend zu gestalten. Auch MobFox unterstützt RTB. Ein SDK erlaubt sogar das Einbinden von Video Ads. Ebenfalls kann man MobFox Anzeigen über ein Javascript Snippet einbinden, das auf jQuery basiert. Über eine Auswahlliste kann man sich eine Bannergröße nach Wahl aussuchen (oder mehrere für verschiedene Werbeplätze). Die kleinste Bannergröße ist 320×50 Pixel groß. Um leere Anzeigenplätze zu vermeiden, gibt es das sogenannte Passback, mit dem man leeren Content übersteuern kann.

Übrigens habe ich mich gerade bei MobFox registriert, um die Möglichkeiten auszuprobieren, denn man kann auch auf mobile Webseiten so leicht Werbung machen. Nebenbei: Man darf sich nicht als Publisher registrieren, wenn man israelischer Staatsbürger ist (kein Scherz!).



Anscheinend ist es notwendig, sich jeweils bei verschiedenen Ad Networks, wie beispielsweise AdMarvel zu registrieren, um Anzeigen über MobFox anzeigen zu können. Denn in MobFox gibt es diverse Absprungmöglichkeiten sowie Eingabefelder für Ad Networ spezifische Publisher Ids usw.

Kiip

Hinter diesem originellen Namen  verbirgt sich eine ebenso originelle Variante der Werbung. Innerhalb von Apps kann der User für besondere Leistungen oder ein häufiges Verwenden der App von dieser belohnt werden. Und zwar in Form von Werbung, die kostenlose Angebote anpreist, etwa Gutscheine oder einen MP3 Download. Kiip ist für 18 Länder lokalisiert und bieten dem Entwickler Analytics Tools zur Auswertung der Effektivität der Einblendungen.

AdMob von Google

Hierzu möchte ich keine weiteren Infos geben, da ich ohne Begründung lebenslang gesperrt wurde (wie jeder, der gesperrt wird!) und keinen Grund für eine solche Sperre gegeben habe. Danke Google, das hilft mir, bessere Alternativen aufzuspüren und diesen Artikel überhaupt erst möglich gemacht zu haben 😉

iAd für iOS

iAd gibt es nur für iOS von Apple. Da ich kein Apple Endgerät besitze (weil Apple mir fremd ist und ich iPhones & iPads für eingeschränkt in ihrer Funktionalität halte, bei gleichzeitig zu hohem Preis), kann hier nur eine kurze Info von der Webseite von iAd folgen, mir liegen also keine Erfahrungswerte vor: Apple’s Advertising Plattform wirbt damit, in wenigen Minuten mit Hilfe der iAd Workbench eine Werbekampagne anzulegen (für Advertiser). Dafür muss man einen Workbench Account anlegen, sich also registrieren. Am einfachsten geht das mit einer vorhandenen Apple ID. Publisher können sich bei IAd for Developers registrieren.

NinthDecimalPlace

Früher hatte NinthDecimalPlace den Namen JiWire. Mir ist es nach einer längeren Suche auf der Website nicht gelungen herauszufinden, wie man mit dieser Werbemöglichkeit als Publisher bzw. mobile Developer Geld verdienen kann, daher ist es mir nicht möglich, weitere Infos dazu zu geben. Wer mehr weiß, dem wäre ich für einen Kommentar dankbar.

adfonic

Entweder wurde adfonic von Google abgestraft oder die Bedeutung der Domäne ist so gering, dass man bei Suche nach dem Namen dieses Netzwerks keinen Treffer erhält. Auch der Server der Website war gerade unten, so dass man dieses Werbenetzwerk wohl nicht unbedingt weiterempfehlen kann. Update 29.12.2015: Adfonic ist auf mehreren Webseiten nicht mehr erreichbar, man sollte seine Zeit mit anderen Dingen verbringen…

mojiva

mojiva wurde 2013 in New York gegründet und steht sowohl App Entwicklern als auch mobilen Webseiten offen. Die Vertragsbedingungen muss man im Microsoft Word Format herunterladen (warum auch per PDF). Update 2017: Die Webseite gibt es nicht mehr, mojiva somit anscheinend auch nicht mehr!

inmobi

inmobi nennt sich das größte unabhängige mobile Werbenetzwerk und hat auch eine deutsche Webseite. Etwas versteckt kommt man im Menü unter Kontakt -> Developers dorthin, wo es interessant wird: Zu Einnahmemöglichkeiten für Entwickler mobiler Anwendungen-

140 Proof

Die Webseite scheint veraltet, es gibt keinen offensichtlichen Link zum Registrieren als Publisher für Werbung. Eine wichtige Informationsseite datiert von 2012.

greystripe

Greystripe wird unter Conversant Media gelistet. Nennt sich selbst das weltweit größte Affiliate Netzwerk. Als Publisher kann man sich mit einer Website oder auch einer App bewerben. Als Deutscher kann man bei der Registrierung direkt seine Umsatzsteuer-ID eingeben, sehr praktisch! Leider akzeptiert das System keine gültige Deutsche USt.-ID…

Navteq Media Solutions

Nicht mehr wirklich auffindbar, wurde womöglich von Google abgestraft, warum auch immer.

Weitere Werbemöglichkeiten

Sowohl für Webseiten als auch für mobile Versionen geeignet sind die Anzeigeformen von Nativendo, die u.a. nach Klicks abgerechnet werden und lukrativ zu sein scheinen.

Wer sich von AdWords lossagen will, etwa weil er gesperrt wurde, sollte sich nach Alternativen umsehen. Übrigens gibt es auch zu vielen der anderen Google Service weitere Anbieter.

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Praxiswert

10/10

    Verständlichkeit

    9/10

      Umfang

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          Dr. Klaus Meffert
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          Dr. Klaus Meffert

          Geschäftsführer bei IT Logic GmbH
          Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt über 25 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps,Web, Online-Marketing,) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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