Bilder und Videos als OnPage Ranking Faktor

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Guter Content produziert bessere Platzierungen in den Trefferlisten. Wer sich mit SEO beschäftigt, sollte Mediendateien wie Bilder und Videos nicht vernachlässigen, denn sie können das Ranking positiv beeinflussen.

Bilder

Anzahl an Bildern und Videos

Der wichtigste Grundsatz für SEO Maßnahmen lautet: Mindestens ein Bild pro Beitrag verwenden. Dieses Bild sollte entsprechende Beschriftungen (Anzeigetext, Meta Tags) und einen für SEO sinnvollen Dateinamen haben. Gute Dateinamen enthalten Keywords, schlecht lauten 023245jsh.jpg oder ähnlich.

Je mehr wertige Bilder auf einer Seite vorhanden sind, desto höher der Nutzen für den Leser. Folgerichtig stuft Google Webseiten mit nutzbringenden Bildern auch höher ein als solche ohne Bilder.

Auch ein Video im Beitrag schadet nicht, sondern nützt eher. Das Video sollte natürlich eingebettet sein (YouTube o.ä.) und keine Ladezeit fressen.

Vermieden werden sollten populäre Bilder, die tausendfach in anderen Websites verwendet wurden. Das wird eher als Duplicate Content eingestuft und nicht als positives Kriterium für das Ranking. Es folgen weitere Tipps für Bilder SEO und Optimierungsmaßnahmen für Videos.

Größe und Auflösung

Dateigröße von Bildern

Hier schaut Google genau hin, siehe PageSpeed Insights, das ist der Geschwindigkeitscheck der Suchmaschine. Bilder, die klein angezeigt werden aber physisch wesentlich größer sind, werden als negativ eingestuft. Das liegt daran, dass Google jeder Seite in Crawl Budget zuweist. Dieses Budget ist notwendig geworden, weil es immer mehr Websites gibt, die indiziert werden wollen und die Server Ressourcen begrenzt sind. Daher sollten Webmaster sicherstellen, dass deren Webseiten so schnell laden wie es möglich ist. Und dazu gehört auch die Optimierung von Dateigrößen. Oft reichen komprimierte JPEG Bilder vollkommen aus, es muss meist nicht eine verlustfreie PNG Datei sein.

Auflösung von Bildern

Ein Bild sollte nicht zu klein sein, sonst wirkt es negativ statt positiv! Die minimale Breite sollten 300 Pixel sein. Weiterhin sollte es verschiedene Varianten des Images geben: Die dargestellte Bildgröße und ein Vollbild, wenn der User auf das Bild klickt. Mit einem CMS wie WordPress geht das automatisch.

Dateinamen richtig wählen

Der Name einer Mediendatei sollte dem entsprechen, was das Bild darstellt. Möglichst kurz und prägnant und eher ohne Stoppworte wie und, oder usw.

Media File Renamer
Bilder umbenennen per Plugin

Profitipp: Mit dem WordPress Plugin Media File Renamer kann man nachträglich Dateinamen von Mediendateien ändern. Die Erweiterung ändert sowohl den Namen des Files als auch die Referenz darauf in allen Posts und Pages! So macht Bilder SEO richtig Spaß!

Überoptimieren vermeiden

Es ist quasi unmöglich, in den PageSpeed Insights einen Maximalwert zu erzielen. Diesen Wert erreicht man nur ohne Bilder und das wiederum würde zu einem schlechteren Ranking führen.

Reporting
PageSpeed Insights

Google ist extrem kleinlich, wenn es um die Beurteilung von Dateigrößen geht. So wird beispielsweise das von Google selbst bereitgestellt Kleinbild für den Google Play Store als optimierungswürdig eingestuft! Danke dafür, als wenn man seine Zeit nicht für sinnvollere Dinge einsetzen könnte. Das Tool meldet ab und an auch wahnwitzige Kleinigkeiten, wie etwa „Die Dateigröße von Bild X kann um 1% (750 Bytes) verringert werden“. Hier sollte man gelegentlich eine gewisse Ignoranz gegenüber Meldungen dieser Art an den Tag legen, sonst bleiben die wirklich wichtigen Arbeiten auf der Strecke.


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Dr. Klaus Meffert
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Dr. Klaus Meffert

Geschäftsführer bei IT Logic GmbH
Der Autor ist Diplom-Informatiker und hat neben seinem Beruf als Organisationsberater zum Doktoringenieur promoviert. Er besitzt über 25 Jahre Erfahrung im IT-Bereich (Software-Lösungen, Apps,Web, Online-Marketing,) ist mehrfacher Buchautor und Autor zahlreicher Fachartikel. Er hilft Unternehmen mit maßgeschneiderten Software-Lösungen und mit besseren Google-Rankings zu mehr Erfolg.
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